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AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt: Team Rechtsaußen
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Die AfD hat in Sachsen-Anhalt 24 Prozent der Stimmen geholt, Spitzenkandidat André Poggendorf triumphiert. Der Rechtsaußen-Flügel der Partei ist gestärkt - auch dank Hardliner Björn Höcke.

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Kurpfalz 14.03.2016, 10:55
40. Das Wahlergebnis hat eine Reihe positiver Seiten.

Ein wichtiges positives Ergebnis, das viel zu wenig gewürdigt wird, ist in allen drei Ländern das schlechte Abschneiden der Linkspartei.
Im Westen blieben die Linken weit unter 5 Prozent. In Sachsen-Anhalt verloren sie kräftig.

Wir haben uns im Laufe der Jahre viel zu sehr an die Existenz dieser sonderbaren Partei gewöhnt. In Vergessenheit ist immer mehr geraten, aus welcher totalitären Vergangenheit diese Partei kommt. Die Linken gehören nicht zum demokratischen Spektrum. Sie sind eine Schande für jeden Demokraten.
Deshalb ist es gut, dass die Linken langsam verschwinden. Sie bieten keine Lösungen sondern nur (linken) Sozial-Populismus, der niemandem hilft.

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Biancchen 14.03.2016, 10:55
41.

Mensch.... unglaublich, wie dumm die anderen (besonders die AfD-Wähler) und wie schlau die Kommentator ist sind....
Und dann wird in jedem zweiten Post ein neuer Weltkrieg herauf beschwört.
Überlegen die Leute eigentlich auch mal, was sie schreiben?

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pvdheiden 14.03.2016, 10:55
42. Aufklärung

@qsecwichtel: Zur Zeit gibt es in Deutschland keine Partei die das Zusammengehörigkeitsgefühl so stark ausdrückt wie die AfD. Diese Partei spricht die Sorgen vieler Menschen direkt an. Im Vorfeld der Wahlen konnte man schon das Erfolgspotenzial erkennen und reagierte mit Beschimpfungen. Hier muss sofort klare, fachlich saubere Kommunition her um den Wind aus deren Segeln zu nehmen.

Das gestrige Ergebnis ist nicht nur ein aufflackern einer Flamme. Vielmehr werden die Menschen in naher Zukunft feststellen, dass Sozialbeiträge steigen, Familien stärker belastet und vielleicht sogar zusätzliche Steuer erhoben werden. Dies wird das ganze noch weiter anheizen. Schuld sind nicht die AfD oder die Wähler sondern die Volkspateien, welche sich weiterhin weigern, die Auseinandersetzung mit unbequemen Themen anzugehen.
Nur das sofortige Umdenken kann Wähler wieder zurück bringen. Jetzt sofort gehören Gespräche mit der AfD angesetzt damit jeder merkt, dass diese Partei so gut wie keine Lösungsansätze besitzt. Geht man weiter den Weg der festen Ablehnung wird dies böse Folgen haben.

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Hagbard 14.03.2016, 10:55
43.

Ich glaube, viele derjenigen, die jetzt AfD gewählt haben, hätten sich das noch einmal überlegt, wenn sie das AfD-Parteiprogramm gelesen hätten.
Was da z.B. zu den Themen Steuern oder Bildung zu lesen ist, ist haarsträubend.

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gatoalforno 14.03.2016, 10:57
44. Aber genau das ist so bezeichnend...

Zitat von hektor2
Man kann das Wahlergebnis natürlich "totanalysieren", über die WählerInnen der AfD herziehen, sie lächerlich machen und als "Dummbeutel" diffamieren - das ist egal. Der AfD ist das gelungen, wovon die ......
Es ist eine Politikerkaste herangezogen wurden, die weder intellektuell noch politisch in der Lage ist, sich mit Konkurrenz auseinander zu setzen. Ich sehe im Wahlprogramm von AfD und CDU auch nicht so wahnsinnig große Unterschiede. Warum tut man sich dann so schwer mit der Partei? Wer dieser Frage nachgeht, wird es verstehen. Und dabei spielen die Medien ihre zugeteilte Rolle.

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Tiberias 14.03.2016, 10:58
45. Sozialpartei AfD?

Zitat von jakam
Das passiert, wenn man zuviele Menschen im Stich lässt und den Mittelstand so sehr ausquetscht, dass man sich nichts mehr leisten kann, geschweige denn eine Altersvorsorge, noch das angeblich so schöne wohlhabende Leben, dass uns von der monetären Oberschicht und den Medien vorgegaukelt wird. Dazu .....
Tja, da haben Sie leider etwas gründlich missverstanden: die AfD interessiert sich nicht für die Unterschicht oder den Mittelstand. Im Parteiprogramm, das in Kürze verabschiedet wird, ist die Kürzung von Sozialleistungen ein zentrales Element. Der Mindestlohn soll abgeschafft werden, ebenso, wie die Erbschaftssteuer. Das wird dazu führen, dass die Reichen ihren Reichtum steuerfrei an die nächste Generation weiterreichen können, während die Billiglöhner endgültig in der Gosse landen. Nach all der Flüchtlingshetze der AfD wird immer gerne vergessen, dass die Partei von Mitgliedern der elitären und gut betuchten Oberschicht der Gesellschaft gegründet wurde. Die "kleinen Leute" braucht man nur als Wahlvieh, man hat aber nicht vor, deren Lebensverhältnisse zu verbessern. Ganz im Gegenteil: wer arm ist, der ist laut AfD-Perspektive ein fauler Schmarotzer, den es zu bekämpfen gilt. Das werden hoffentlich auch die Leute in Ostdeutschland im Laufe der kommenden Jahre erkennen.

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wschomb 14.03.2016, 11:00
46. Lernresistent

Man glaube ja nur nicht, dass die AfD Waehler wirklich eine AfD Regierung wollen. Die meisten hatten ja bloss "die Schn...voll" von der alterntivlosen Politik der "Superkoalition" von CDU-SPD-GRU-Linke. Die CDU ist so weit nach links gerueckt, da ist vielen Konservativen ganz einfach die politische Heimat abhanden gekommen. Und die SPD kuemmert sich lieber um die geschlechts-paritaetische Besetzung der Aufsichtsraete als um die Kassiererin bei ALDI. Auch die klassische Linke (eg Gewerkschafter) hat somit ihre politische Heimat verloren.
Aber keine Alternative weit und breit zu sehen. Was bleibt dem Waehler da ueberig als den "Etablierten" mal so richtig in "den A..." zu tretent. Aber die scheinen lernresitent zu sein und befleissingen sich lieber der Waehlerbeschimpfung. Sie werden schon sehen vonhin das fuehrt....

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Medienkritiker 14.03.2016, 11:00
47. nun ja...

Zitat von qsecwichtel
Die meisten begründen die Wahl damit, dass sie aus "Protest" die AfD gewählt haben. Warum muss es aber ausgerechnet eine rechtspopulistische Partei sein, anstatt evtl. irgendeine Splitterpartei, die menschliche Ansichten vertritt?! Ich raff es nicht.....
wahrscheinlich liegt es daran, dass auch fast alle Splitterparteien auf der Welle des Mainstreams reiten. Einzig die AFD hat das Versagen der Regierungsparteien in der Flüchtlingskrise offen kritisiert.

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the great sparky 14.03.2016, 11:00
48. die konservative erfindet sich neu

leider fischt sie - erfolgreich - am rechten rand; okay in bayern ist das natürlich was anderes, gell?
frage des abends in den gestrigen wahlanalyse-talks: was soll ein konservativer wählen, wenn er mit der flüchtlingspolitik der cdu nicht konform geht?
die afd ist kein produkt ihrer selbst; sie ist eine reaktion auf angebliche alternativlosigkeiten, mit denen sich mehr und mehr so nicht abfinden möchten. auch wenn es schwer erträglich scheint, die etablierten parteien machen es ihr aber auch immer leichter erfolgreich zu sein.
natürlich hat auch der um zwei jahre verzögerte familiennachzug der flüchtlinge nichts mit der bundestagswahl 2017 zu tun, nicht wahr?

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usmc-sergeant 14.03.2016, 11:03
49. Noch hat die CDU nicht verloren

Zitat von dennis3110
steht Sachsen Anhalt eigentlich für ganz Deutschland?! In den anderen Bundesländern, in denen gewählt wurde finden knapp 90% der Wähler die AFD uninteressant. Warum spricht da eigentlich keiner drüber? Grüße aus dem tiefsten Westen; -)
Die CDU ist und bleibt noch lange stark, weil die Altersheim- und Rollatoren-Generation immer sich noch für konservative Werte wie "mein Haus ", mein "Mallorca-Urlaub " , "mein Bausparer " mein "ZDF + ARD " und ......."mein Kanzler/in " stehen. So lange das Merkel-TV inkl. Zwangsgebühren und der Axel Springer Verlag mit seinem Medialem Dauer-Feuer nicht aus der Steckdose gezogen werden, wird die CDU mit % der Stimmen rumhantieren müssen, die dem demographischen Anteil der Rentner-Senioren in der greisen Gesellschaft entspricht, d.h. ungefähr 22 % . ...und das ist immer noch zu viel für eine halbwegs gesundes Staatswesen.

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