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AfD-Führung: Restaurant will Gauland und Weidel nicht bewirten
imago/ photothek

Politiker und Prominente gehen gern zum Berliner Edel-Italiener "Bocca di Bacco". Die AfD-Führung allerdings musste nun draußen bleiben: Gauland und Co. bekamen keinen Tisch - aus politischen Gründen.

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patrick.ruediger 07.05.2019, 17:41
280.

Zitat von Korken
Noch nicht mal den Unterschied zwischen Demokratie und Hausrecht kennt die AfD. Finde die Reaktion gut und angemessen, im Gegensatz zu den Lästertweets der Rechten auch noch eine vornehme Wortwahl genutzt. Wurde evtl. nicht richtig verstanden.
Yup schon fast lustig, wenn es nicht traurig wäre. Die Vorstellung, dass man Demokratisch darüber entscheiden solle, wer ins Restaurant reindarf ist bizar. Konsequent weitergedacht könnten wir dann darüber Abstimmen, wieviele Asylbewerber wir bei der Weidel im Wohnzimmer unterbringen, was an sich eine lustige Vorstellung wäre, wenn es für die Betroffenen Asylbewerber nicht eine komplette Zumutung darstellen würde.

Die AfDler sollen mal Froh sein, dass der Zugang zu Restaurants nach Hausrecht und nicht Demokratisch geregelt würde. Wieviele Restaurants müsste sie besuchen, bis sie Zufällig an eines Gerät, wo grade am passenden Abend die Mehrheit der Gäste dafür wäre sie den Abend sehen zu müssen ^^? Grade in Berlin würde sie da Verhungern - oder sie müsste in Oberschöneweide essen gehen - und auch da bräuchte sie noch glück.

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g_bec 07.05.2019, 17:42
281. Quatsch

Zitat von Querschwimmer
Da brauchen Sie nicht weit zu suchen. Gleich in Paragraf 1 des AGG: "Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft,des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identitätzu verhindern oder zubeseitigen." Eine politische Haltung ist selbstverständlich Teil einer Weltanschauung und daher geschützt.
Quatsch. Es wurde niemand benachteiligt. Es wurde lediglich keine Reservierung vorgenommen und mehr oder weniger ein Hausverbot erteilt.
Die können immer noch woanders Pizza essen gehen.

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k70-ingo 07.05.2019, 17:43
282.

Zitat von cebidae
Der Inhaber kann selbstverständlich sein Hausrecht nutzen. Leider dient diese Art der Lösung nicht unbedingt zu einer Minimierung der Fremdenfeindlichkeit sondern nur zur Festigung dieser Überzeugung. Man erreicht langfristig mehr durch Vorbild sein, als durch Machtausübung. Aber das passt in unsere Zeit. Schade für unsere Kinder. Die aktuelle Generation wird auch wieder durch die Vorgängergeneration versaut. Bye bye Zukunft.
Meine Güte, jetzt wird auch noch ein Generationenkonflikt daraus.
Ein paar Nummern kleiner haben Sie's nicht?

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spon-1310712841582 07.05.2019, 17:43
283.

Zitat von touri
Sie müssen gar nichts, die Frage ist nur wieviel Ärger Sie bereit sind im Zweifelsfall zu riskieren. Wenn Sie meinen Beitrag lesen würden würden sie sehen, das es durchaus Möglichkeiten gibt eine Bewirtung abzulehnen, ohne juristischen Ärger zu riskieren. Sie argumentieren mit Vertragsfreiheit, das Problem ist, wenn sie ein Lokal betreiben, dann unterbreiten sie jedem der die Speisekarte liest ein Angebot zur Bewirtschaftung, solange sie dieses nicht einschränken (daher der Spruch bei Angeboten "nur solange der Vorrat reicht"). Diese können sie nicht grundlos einschränken. Genausowenig könnte ein Bäcker Ihnen ihr Brötchen verweigern weil ihm vielleicht Ihre Nase nicht passt.
Genau das kann der Bäcker! Er kann sich weigern - warum auch immer - mit Ihnen einen Vertrag zu schließen. Der Wirt unterbreitet mitseiner Speisekarte im rechtlichen Sinn KEIN Angebot. Ein Angebot ist immer an eine konkrete Person gerichtet. Eien Speisekarte ist genauso wenig ein bindendes Angebot wie die Homepage von Otto im Internet.

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