Forum: Politik
AfD-Führung: Restaurant will Gauland und Weidel nicht bewirten
imago/ photothek

Politiker und Prominente gehen gern zum Berliner Edel-Italiener "Bocca di Bacco". Die AfD-Führung allerdings musste nun draußen bleiben: Gauland und Co. bekamen keinen Tisch - aus politischen Gründen.

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Jörg Gehrke 07.05.2019, 14:56
50. In einer Demokratie

darf jeder eine _eigene_ Meinung haben. Das ist nicht dumm oder doof, sondern sehr schlau. Auch die freie Marktwirtschaft stellt es jedem frei, mit wem er Geschäfte machen möchte. Das ist eine Errungenschaft unserer Gesellschaft.
Die AFD-Oberen wollen ja alles anders, besser machen als die "Alt-Parteien". Es muss ja nicht immer Edel-Italiener sein. Wir wäre es zur Abwechslung mal mit einem Döner-Teller in Springpfuhl. Das isst das AFD-Klientel auch. Da wären sie direkt an der Basis.

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Furchensumpf 07.05.2019, 14:57
51.

Zitat von tobih
Es ist wirklich erschreckend, daß es selbst nach einigen Jahren immer noch niemand verstanden hat, daß radikale politische Strömungen nicht mit Ausgrenzung, sondern mit Dialog bekämpft werden müssen...
Haben Sie schon mal versucht, mit AfD-Fans zu diskutieren? Genauso kann man versuchen die Zeugen Jehovas zu bekehren oder eine nasse Seife zu erwürgen.

Zumal muss die andere Seite auch an einem Dialog interessiert sein - was aber nicht so ist.

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Trollfrühstücker 07.05.2019, 14:57
52. Wie ein Vergleich zwischen Äpfel und Backsteinen

Zitat von benutzer10
... z.B. jüdische Politiker zu bewirten, weil er die Handlungen Israels den Palästinensern gegenüber nicht gutheisst. Aber wenn es die "Richtigen" trifft, dann wird eine solche Diskriminierung aufgrund politischer Ansichten, von den üblichen Verdächtigen öffentlich bejubelt. Erbärmlich.
Erbärmlich ist, dass manche Leute nicht mal die einfachsten Zusammenhänge verstehen: was kann denn ein hierzulande lebender Jude, also ein Angehöriger einer hier seit Römerzeiten verwurzelten Religionsgemeinschaft, für die Politik eines tausende Kilometer entfernten Landes? Ihn nicht hereinzulassen wäre einfach dumm bzw. rassistisch, eine völlig sinnlose Diskriminierung.

AfD-Politiker - gerade deren "Führer" - können aber sehr wohl etwas für ihre Politik bzw. für die Hetze, die sie als Politik ausgeben. Diese Leute auszuladen ist keine Diskriminierung sondern hat etwas mit Hygiene zu tun.

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draco2007 07.05.2019, 14:58
53.

Zitat von tobih
"Politiker und deren Angestellte, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, politischer Einstellung oder Hautfarbe diskriminieren und diskreditieren möchten wir nicht bedienen" Sprachs und diskriminerte und diskreditierte selbst Menschen aufgrund ihrer politischen Einstellung... pointierter kann man die Zwiespältigkeit (mir fallen noch ganz andere Attribute ein) unserer Gesellschaft nun wirklich nicht mehr vor Augen führen. Dämlich in zweierlei Hinsicht: zum einen, seine eigene Aussage ad absurdum zu führen und zum anderen Futter für die von der AfD bereitwillig angenommene und ausgeschlachtete Märtyrerrolle zu liefern. Es ist wirklich erschreckend, daß es selbst nach einigen Jahren immer noch niemand verstanden hat, daß radikale politische Strömungen nicht mit Ausgrenzung, sondern mit Dialog bekämpft werden müssen, nur so kann man politische Rattenfänger entlarven, oder hat man etwa Angst, daß diese vielleicht auch das ein oder andere schlüssige Argument haben? Momentan haben wir in Deutschland Populismus und Polemik quer durch alle politischen und gesellschaftlichen Lager: das sollte uns alle Sorgen machen, unabhängig von der politischen Einstellung
Sie können Lügner und Faktenverweigerer nicht mit Dialog bekämpfen. Das funktioniert nicht.
Deshalb heißt es ausgrenzen wo es nur geht, damit die Mitglieder merken, dass sie keinerlei Gesellschaftliche Anerkennung mehr haben und sich von den Nazis abwenden. NUR DAS hilft.

Und wenn dann eine Handvoll Nazis übrig bleibt, die unter sich leben wollen, bitteschön. Aber nicht im Bundestag!

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juergenwolfgang 07.05.2019, 14:58
54.

Zitat von Hans_Suppengrün
Merken Sie eigentlich, wie undemokratisch Ihr Post ist?
in wie fern?

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Hans_Suppengrün 07.05.2019, 14:58
55.

Zitat von benutzer10
... z.B. jüdische Politiker zu bewirten, weil er die Handlungen Israels den Palästinensern gegenüber nicht gutheisst. Aber wenn es die "Richtigen" trifft, dann wird eine solche Diskriminierung aufgrund politischer Ansichten, von den üblichen Verdächtigen öffentlich bejubelt. Erbärmlich.
Es geht nicht um einen Menschen, der aufgrund seiner Zugehörigkeiten zu einer ethnischen oder religiösen Gruppe ausgeschlossen wird (wie den Israeli, den Sie ausschließen wollen, weil er halt Israeli ist), sondern um Menschen, die aktiv hetzen und damit als hetzende Person behandelt werden dürfen...
nicht als AfD-Mitglied, sondern als individuell hetzende Person!

Das ist kein Rassismus (wie Sie es nahelegen), sondern das Bewerten einer Person aufgrund ihrer Handlungen und Ansichten. Ganz individuell und zutiefst demokratisch!

Aber das es da einen Unterschied gibt werden Sie wohl nicht erkennen können...

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Riodria 07.05.2019, 14:59
56.

Zitat von reflashed
Fremdenhass predigen und instrumentalisieren, aber dann zum Italiener essen gehen. Auch ich nutze mein Hausrecht und lehne Aufträge aus solchen Kreisen konsequent ab.
Gute Einstellung, so halte ich das ebenfalls.

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Trollfrühstücker 07.05.2019, 15:00
57. Sie will ja nur spielen

Zitat von B.Buchholz
Erstens ist die AfD nicht gegen Einwanderung, sie will nur nach dem Vorbild erfahrener Einwanderungsländer für kontrollierte und qualifizierte sorgen, und zweitens wüsste ich nicht, was die sexuelle Orientierung nun mit all dem zu tun hat.
Ach hören Sie doch auf, es schönzureden. Die AfD ist im Kern eine völkische, rassistische Nazipartei, die das Thema Einwanderung nur zum Vorwand nimmt, um unseren Rechtsstaat zu beschädigen. Jeder Asylbewerber ist ihr recht, denn dank ihm können AfD-Politiker Dumme für dumm verkaufen.

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walligundlach 07.05.2019, 15:00
58. Nun, das wird ja politische Apartheid hier...

demnächst eröffnen dann rechtsgerichtete Italiener ein Sonderlokal für die Afd-ler. Eigentlich nicht wirklich prickelnde Aussichten.

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georg.sperr 07.05.2019, 15:00
59. Herr Gauland

Wollte Boateng ( unser Weltmeister in der Abwehr) ja auch nicht als Nachbar haben. So sieht’s aus wenn man denkt man kann alle Andersdenkenden und anders Aussehenden ( nicht Bio—Deutsch ) ausgrenzen. Aber klar , jetzt wird wieder gejammert. Nicht demokratisch. Das ich nicht lache. Nennt sich Hausrecht. Ich würde solche Personen auch nicht in meine Wohnung lassen. Bin ich dann ein Rassist. ?? Nö

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