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AfD-Gründer: Lucke lehrt wieder an der Uni Hamburg
DPA

Seine Wiederwahl ins Europaparlament scheiterte. Der AfD-Gründer Bernd Lucke wird stattdessen ab dem Wintersemester an die Universität Hamburg zurückkehren. Das stößt bei den Studierenden auf Kritik.

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Aberlour A ' Bunadh 30.07.2019, 12:31
20. There's a Monster on the Loose

Wie sagte der ehemalige Vize-Vorsitzende der AfD und ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, einst so schön: "wir haben ein Monster geschaffen". Dafür darf man sich schon verantworten. Auch Lucke. Auf der anderen Seite kennen die Studierenden jetzt seine politischen Einstellungen genau. Ein Vorteil, denn es ist immer gut zu wissen, was man schreiben muss, um in der Klausur oder Seminararbeit eine gute Note zu kriegen - bei so gnadenlos normativen Fächern wie Volkswirtschaftslehre.

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motoko_kusanagi 30.07.2019, 12:32
21. Ehrenrettung für Lucke ...

wie man hier gleich am Anfang lesen konnte.
Nein, der ehrenwerte Lucke hat aus taktischen Gründen Tor und Tür für die rechtspopulistische Überzeugungstäter geöffnet, um möglichst das "ganze Potenzial" rechts abzuschöpfen - und muss dieses sich durchaus ankreiden lassen.
Dass er die Geister, die er rief, nicht mehr los, sondern durchaus gegen seinen Willen abgesetzt wurde, mag zwar für ihn "tragisch" sein, jedoch entlastet ihn deshalb nicht.
Keineswegs hat er einsichtig von sich aus Konsequenzen gezogen, sondern wurde abgewählt und von Petry ersetzt, die wiederum im Prozess der weiteren Radikalisierung (Flügel) ebenfalls gestürzt wurde.
Schlangenhäutung.

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postmaterialist2011 30.07.2019, 12:32
22. Gruselige Kommentare !

Ich kann den Unmut der Studenten zu 110% verstehen. Ich habe selber Wirtschaftswissenschaften studiert und würde mich weigern bei einem Neofaschisten, der die Büchse der Pandora in diesem Land geöffnet hat zu studieren. Lucke ist massgeblich am Hass und an vielen Wutbürgern in diesem Land Schuld. Biedermann und die Brandstifter fällt mir dazu ein, wenn die Studenten ein Rückgrat besitzen dann boykottieren sie seine Vorlesungen.

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Msc 30.07.2019, 12:34
23.

Zitat von mullertomas989
....wenn eine öffentliche Person, wie die AstA-Vorsitzende unkommentiert solche (linkspopulistischen) Unwahrheiten von sich geben darf. Ich weise die junge Dame freundlich darauf hin, dass die Partei AfD mit Lucke als Vorsitzender noch eine normale rechte Partei war! Der ganze rechtsextreme Mist kam leider von anderen hinzu und ungefähr zeitlich wurde er auch abgewählt (Essener Parteitag) - er verließ dann auch bald die Partei.
Als jemand der an diversen Universitäten war, kann ich ihnen sagen, dass ein AstA seinen Namen nicht Wert ist. Die meisten Studenten interessiert deren Nonsens nicht, oft sind sie sogar dagegen, aber zu faul etwas dagegen zu tun. Es hilft natürlich auch nicht, wenn bei den AstA Wahlen Profile der zu Wählenden aufgehängt sind und man dann reihenweise liest "Semester: 20" "Semester: 27" etc. Da weiß der normale Studierende schon ganz genau was das für Personen sind.

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Hajojunge 30.07.2019, 12:34
24. Die Freiheit von Lehre und Forschung ist längst Geschichte

An den Universitäten herrscht ein zunehmend repressives Klima. Andersdenkende werden stigmatisiert. Die Asta sind fest in der Hand der Linksgrünen. Wer seine Arbeiten nicht gendergerecht verfaßt, braucht sie gar nicht erst abzugeben, die Sprachpolizei ist unerbittlich. Da wundert einen die Reaktion der Studentenschaft auf die Rückkehr des Lucke überhaupt nicht mehr.

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ernstmoritzarndt 30.07.2019, 12:38
25. Die Herrschaften vom Asta ....

….. haben noch nie etwas von dem Grundsatz der Freiheit von Forschung und Lehre gehalten. In dieser Beziehung herrscht in den Köpfen dieser Leute eine ziemliche Leere vor. Es wird Aufgabe der Universitätsleitung sein, die Rechte von Herrn Prof. Lucke mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu gewährleisten. Soetwas fällt gerade der Universitätsleitung in Hamburg durchaus schwer, wenn man einmal an die Entwicklungen seit Beginn der 70'er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückdenkt.

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beroyeah 30.07.2019, 12:38
26. Wer ...

... durch Gründung einer fremdenfeindlichen, antidemokratischen, Europa-skeptischen und in weiten Teilen rassistischen Partei, auch wenn er alles nicht so gemeint hat aber doch billigend in Kauf nahm, darf keinerlei Versorgungs- und Lehransprüche mehr besitzen. Diese sind verwirkt, sei ER/SIE auch noch so qualifiziert in seinem Beruf! Es gibt andere qualifizierte Menschen, die mit festen Beinen auf dem Boden der Demokratie stehen (z.Bsp. die gerade jetzt die Stelle des "feinen Herr Lucke" ausfüllen). Es ist unerträglich zu wissen, das solche Menschen durch unserer demokratisches System, was sie abgeschafft haben wollten dann aber gescheitert sind, bestens versorgt werden. Ekelhaft!

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HerrPeterlein 30.07.2019, 12:38
27. Das ist die Demokratie

Ich mag ihn politisch nicht, es war abzusehen was er da anrichtet. Aber die politische Gesinnung darf keine Rolle an der Universität spielen, solange es sich nicht um Verstöße gegen die Verfassung handelt einer Partei/Person.
Weder ein Dekan noch die Asta hat hier eine politische Kontrolle, besonders die Asta sollte nochmals ihre Position überdenken/reflektieren.

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Malto Cortese 30.07.2019, 12:41
28.

Pluralismus an der Universität - damit kann der moderne Haltungs-Student ja so rein gar nichts anfangen. Die Landessprache hat man ihm auch bereits ausgetrieben - er hält sich tatsächlich für einen "Studierenden".

Alles doppelplusgut.

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derjuergie 30.07.2019, 12:42
29. Bedenklich

Es ist schon bedenklich wenn die studierenden einer Universität, also unsere zukünftige "Elite" wenig bis keine Ahnung haben was Herr Lucke mit der heutigen AfD zu tun hat. Nämlich rein gar nichts. Das spiegelt genau das wieder was ich von studierenden immer wieder wahrnehme. Null Allgemeinbildung und können meist nicht einmal bis 3 zählen.

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