Forum: Politik
AfD im Bundestag: Hier spricht eine besorgte Bürgerin
DPA

Zentrales Thema der Wahlnacht war der Erfolg der AfD und die Sorgen ihrer Wähler. Über die Sorgen muslimischer, jüdischer oder homosexueller Wähler sprach niemand.

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mr_mitty 25.09.2017, 16:59
10. Besorgte Bürger

Eines darf ich Ihnen versichern: Sie sind nicht alleine mit ihrer Besorgnis, wer da nun alles so in der "Mitte der Gesellschaft" angekommen zu sein scheint und was und wer so "hoffähig" geworden ist. Und es ist auch nicht so, dass sich niemand aufregt darüber. Wir sind immer noch mehr als die anderen, die versuchen, unser (!) offenes, multikulturelles Deutschland kaputt zu machen. Da hilft nur eines: Stetig gegen den Alltagsrassismus ankämpfen und nicht nachlassen.

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cobaea 25.09.2017, 17:00
11. Hä?

Zitat von bierzelt
... einer stetig auf Muslime zeigender Meinungsbildung durch die Presse. Das ist auch durchaus so gewünscht. Oder haben Sie sich mal gefragt, warum Terroristen immer nur dort sind, wo es Rohstoffe gibt?
z.B. mitten in London, Brüssel, Paris, Nizza oder dem Ku'damm in Berlin? Falls Sie jetzt sagen wollen, Sie meinten mit "immer dort sind" nicht den Ort der Anschläge, sondern der Herkunft der Terroristen. Skip it. Die stammen mehrheitlich auch aus London, Paris, Brüssel etc. Dort, wo sie in islamischen Ländern bomben, stammen sie gewöhnlich auch her.

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Suppenelse 25.09.2017, 17:01
12.

Ich verstehe den Artikel beim besten Willen nicht. Ich habe die AfD nicht gewählt und kann mit vielen ihrer Positionen nichts anfangen, aber das mediale Dauerfeuer, auch von SPON, konnte auch ich nicht mehr hören. Kein Tag verging ohne einen Anti-AfD-Artikel, und nur ein Teil davon war als Kommentar gekennzeichnet. Nun ist die Wahl gelaufen, die AfD triumphiert verständlicherweise, und es wird klar, was das ganze gebracht hat: Gar nichts, vermutlich sogar das Gegenteil.

Ein halber Tag also bislang, an dem ausnahmsweise der Triumph der AfD lauter wirkt als die Artikel gegen sie. Und die Autorin beklagt, als „besorgte Bürgerin“ zu wenig Gehör zu finden? Das ist schon eine seltsame Sicht auf die Dinge - und keine gute Voraussetzung für das Vorhaben, die AfD wieder loszuwerden.

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uban1 25.09.2017, 17:01
13.

So ein Gejammer, wer hat schon echten Kontakt und Freunde mit Migranten? Die meisten leben neben-, aber nicht miteinander und viele Kulturen bringen zwangsweise mehr Probleme als Synergien, da reicht ein Blick in die täglichen Nachrichten wenn aus völkischen, religiösen oder ideologischen Gründern gebombt und gemordert wird.

Beispiel Türkei, aus dem Vielvölkerstaat mit muslimischen Türken, Kurden und christlichen Einheimischen, Armeneiruns usw sind nach 100 Jahren nur noch Mulisme übrig geblieben und die bekämpfen sich entlang ethnischer (Türken vs Kurden) und idelogischer (Nationalisten vs Linke) Parallelgesellschaften.

Je mehr Vielfalt, dest eher das Risiko dass die vielfältigen Unterschiede zu Konflikte führen.

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doitwithsed 25.09.2017, 17:01
14.

Ich weiß nicht, ob die Sorgen wirklich begründet sind. Wir haben jetzt zwar ein paar faule Eier im Korb, aber 87,4 % der Wähler haben diesen Leute eine Absage erteilt - das nenne ich mal eine satte Mehrheit der Anständigen. Ich denke nicht, dass die derzeit irgendeine relevante Weiche in diesem Land zu stellen in der Lage sind.

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WolfThieme 25.09.2017, 17:02
15. Weiter so?

Ich unterschreibe JEDEN Satz. Schon wieder faseln Politiker, dass man hiflos umherirrende AfD-Wähler "abholen" müsse, "zurück gewinnen", diese verlorenen Schäfchen, diese Wutbürger und Gewaltbereiten, die Galgen auf Demos mitschleppen, an denen dann genau die Politiker hängen sollen, die sich um die "Abgehängten" kümmern. Die Verfasserin hat recht, die Diskussion der "whities" war von oben herab. Die sollten mal in der Berliner U-Bahn fahren, um unsere Mischgesellschaft kennen zu lernen. Und was Gauland sagt, ist unmissverständlich für jeden, der gelernt hat, was die AfD mit solchen Parolen meint. Und "warm anziehen" müssen sich nicht nur die Politiker, wie Herr G. zurück haltend gesagt hat, nicht nur die Bürger mit "Migrationshintergrund" - auch so ein Unwort - warm anziehen müssen sich alle, die weiter so leben wollen, wie sie bisher gelebt haben, auch wenn viele offenbar nicht verstanden haben, dass ihnen die parlamentarische Demokratie dieses Leben erst möglich gemacht hat. Die Sachsen haben die AfD auf Platz 1 gesetzt: juckt den Deutschen schon wieder das Fell? Das fragt sich nicht nur das Ausland...

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spon_12 25.09.2017, 17:02
16.

Zitat von morrisfan
Meine Frau mit Migrationshintergrund ist übrigens nicht wählen gegangen, um mir dann süffisant die höheren Prozentzahlen der AfD im Osten unter die Nase zu reiben. Da haben dich Nichtwähler durchaus eine Mitschuld, war meine Antwort.
Guter Kommentar, das möcht ich herausstellen. Kenn auch ein paar Nicht-Wähler, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das konnte man vielleicht bei den letzten beiden Wahlen noch irgendwie vertreten, aber heuer sicher nicht.
Beliebtes Argument "Es ändert sich ja doch nichts" entfaltet seine fatale Wirkung leider immer erst hinterher - wenn es zu spät ist.

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knorke1984 25.09.2017, 17:02
17. Mal wieder sehr einseitig

Für mich als komplett offen lebenden homosexuellen stellt sich dann schon die Frage der Toleranz und der Integration des Islam für deutsche Sitten. Ich bin schon mehrmals angepöbelt worden von Moslems nur wegen meiner Sexualität. Wie wäre es, wenn der Islam Mal mit einem klaren Bekenntnis seiner "oberen" zu Toleranz anderer?

Warum gibt es so viele Arbeitskreise die uns deutschen Toleranz und Vielfalt beibringen sollen und so wenig Angebote von Moslems für andere Moslems die Respekt vor anderen Lebensweisen einfordern?

P.S.: Eine Schwerbehindertenrepresentant hat auch nicht an diesen Treffen teilgenommen.

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toc-ra 25.09.2017, 17:03
18. Ja, aber

Diesmal ging es um die Ängste der Mehrheit. Das die Rechten keine Lösungen haben ist den meisten bewusst. Aber das die große Parteien so tun als ob es keine Ängste und Enttäuschungen über die vergangene Flüchtlingspolitik gibt, sollte jetzt vielleicht mal erkannt werden. Zumindest sollte der jetzige Umgang mit Imigranten, Kriegsflüchtlingen, Asylanten zu mindestens mal organisiert werden. Und nicht auf den Rücken von freiwilligen Helfern ausgesessen werden.

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kirsch.bernhard 25.09.2017, 17:03
19. Gut dass Dass Sie mitreden wollen

Dass die AfD keine Alternative ist, steht außer Frage. Aber wer wie die "etablierten" Parteien die wichtigen Fragen ignoriert, gibt Dummschwätzern und Lügnern Platz. Daher noch mal die zentrale Frage:
- Moslems zünden in Ägypten Kirchen an, haben die Aramäer vertrieben, in England Kinder auf dem Konzert von Ariana Grande in die Luft gesprengt und und und
- die Türken haben die Armenier ermordet, die Kinder von Serben entführt und die Frauen der Bulgaren geschändet. Erdogan sagt: DAS WAR GUT SO! Das wollen wir wieder!
Wir wollen nicht die Pest names AfD - aber wie können wir die Cholera namens Islamismus loswerden?
Helfen Sie uns!

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