Forum: Politik
AfD-Machtkampf: Petry-Lager stoppt Mail an Basis
Getty Images

Nein zum Ausschluss von Rechtsaußen Björn Höcke - dafür wollte AfD-Vize Alexander Gauland per Rundmail an alle Mitglieder werben. Dann schaltete sich das Lager von Frauke Petry ein.

Seite 4 von 8
die-metapha 21.02.2017, 19:59
30.

Zitat von germ
Nein, es würden nur die Nazis in der AfD geschädigt. So lange die AfD zu einem Auffangbecken für Rechtsradikale verkommen ist, wird das nie eine seriöse Partei sein. Was waren das für Zeiten als Bernd Lucke noch die Themen in der AfD bestimmte.
Inhaltlich war es genauso hohl und nicht mehr als ein Sammelbecken für "Potestler" und EU Gegner, welche unter 5% Wähler repräsentierten. Deshalb ja auch die strategische Öffnung zum rechtsradikalen Lager, um von dort Wähler zu mobilisieren. Nur sind die eben noch viel undisziplinierter und schon jetzt besoffen vor Glück, den Sprung auf die Regierungsbank geschafft zu haben. Die "a"fd hat eine Büchse geöffnet, deren Deckel sie nimmer draufbringt.
Für mich geht das aber in Ordnung - vielleicht bekommen ja doch noch manche Gewissensbisse oder merken es selbst, was sie damit eigentlich wählen würden und überdenken das in einer stillen Stunde noch.

Beitrag melden
Mullersun 21.02.2017, 20:00
31.

Die AfD ist immer noch in der Findungsphase, Petry hat offensichtlich erkannt das man mit extrem rechtem Programm für viele Leute unwählbar ist/bleibt (zwischen "sehr konservativ" und "rechtsradikal" ist eben doch ein Unterschied). Gauland und Co. wollen auf die Stimmen von Rechtsaußen aber nicht verzichten, aus Überzeugung oder Kalkül ist egal. Mal sehn wer sich diesmal durchsetzt.

Beitrag melden
hugohogan 21.02.2017, 20:02
32. @ syracusa

Gut ausgedrückt, bin auch dafür, dass Bernd bleibt. Dieser Geschichtslehrer ist so gestrickt, dass er noch mehrere solcher Böcke schießt. Der kann nicht anders und irgendwann derbröselts ihn so, dass er dann im Knast sitzt, hoffe ich.

Beitrag melden
upalatus 21.02.2017, 20:03
33.

Zitat von james.n
Bei jeder Kleinigkeit witern die Medien bei der AFD Skandal. Offenbar ergeht es allen neuen Parteien so und macht deren Gründung neben der fünfprozent (Verhinderungs-)Hürde so schwierig. Im Übrigen erging es den Grünen seinerzeit nicht viel anders, als eine grüne Deligierte auf einem Parteitag allen Ernstes eine Abschaffung der Schulpflicht forderte und dies daraufhin von den Medien große in Szene gesetzt worden ist. Heute spricht kein Mensch mehr darüber. Also bitte etwas mehr Gelassenheit - auch im Umgang mit der AFD.
Ne Kleinigkeit, eine Marginalität, wenn Braunsümpfler eine breite Anhängerschaft in einer Partei haben? Grünengründungswehen und Schulpflichtideen damit gleichsetzten zu wollen ist reinst hanebüchener Unsinn.

Beitrag melden
phrasensport 21.02.2017, 20:05
34. Was auch immer da vorgeht...

...interessiert mich überhaupt nicht. Aber die Botschaft zwischen den Zeilen, das es der AfD schlecht geht, interessiert mich sehr! Je mehr sich diese Partei zerlegt, desto mehr erhöht sich wieder die Demokratie. Einzig fader Beigeschmack ist, daß Petry gegen Höcke nun so gemäßigt wirkt, obwohl ihr eine gefährlich rechtsnationale Seele inne wohnt...

Beitrag melden
Fürstibürsti 21.02.2017, 20:07
35. Welcher Feind?

„... Der "Feind", so Gauland, stehe "im Lager der Konsensparteien ... “

Der Feind steht nirgendwo. Wir sind hier nicht im Krieg, sondern sitzen in den Specktöpfen einer der reichsten Volkswirtschaften dieser Welt. Vielleicht sollte diese von Hasenfüßen angeführte Panikpartei einfach mal die Fingerchen von der Tastatur lassen.

Beitrag melden
Isegrim1949 21.02.2017, 20:08
36. Bitte genauer hinsehen

Zitat von de_populist
Gauland weiß, dass die AfD sich mit einem Ausschluß Höckes nur selber schädigen würde. Die Etablierten würden sie so oder so anfeinden, mit oder ohne Höcke.
"In dieser Rede hatte er das Berliner Holocaust-Mahnmal als "Denkmal der Schande" bezeichnet. Zudem sprach er von einer "dämlichen Bewältigungspolitik::::" Zitat Ende.
Höcke bezeichnet das Holocaust-Mahnmal nicht als Denkmal der Schande für die Taten unserer Vorfahren sondern pauschal als Teil einer "dämlichen Bewältigungspolitik" Das geht einfach nicht und ist auch nicht als dummer Versprecher abzutun (der einem Lehrer in dieser Schärfe ohenehin nicht zu passieren hat).
Zwischen 5 und 6 Mio ermordete Juden sind einfach nicht aus dem Gedächtnis unseres Volkes zu verbannen sondern verdienen ein Mahnmal mehr noch als die in vielen Dörfern anzutreffenden Gedenktafeln an die Gefallenen der Weltkriege, die durch deren Nachkommen bis heute gepflegt werden.
Die Notwendigkeit dieses Mahnmals ergibt sich schon daraus, dass es schon wieder Deutsche unter uns gibt , die den Holocaust leugnen, die faschistisches Gedankengut pflegen und offensichtlich keine Ahnung von der deutschen Geschichte von 33 - 45 haben.

Man kann streiten ob die Gestaltung dieses Denkmals geglückt ist, der Sinn des Bauwerks ist eindeutig . Ich gehöre auch zu den Menschen, die sich nicht Widerstandslos für die Taten unserer Vorväter beleidigen lassen, niemand hat ein Recht UNS als Nazis zu bezeichnen, aber wer diese Verbrechen einfach totschweigen will gehört nicht in die Politik.

Beitrag melden
Stefan_C 21.02.2017, 20:09
37. Musste sie bisher einfach nicht.

"Hatte Frau Merkel eigentlich schon irgendwann die Größe, sich für einen ihrer zahlreichen Fehler in aller Öffentlichkeit zu entschuldigen." Musste sie auch nicht, denn eklatante Böcke, für die sie sich hätte entschuldigen müssen, hat sie bisher nicht geschossen. Als allerdings mal ein CDU-Bundestagsabgeordneter in den Ruch des Antisemutismus geriet, ist der ansatzlos rausgeschmissen worden. Dieses Geeiere bei der AfD zeigt nur, was das für ein Dilettantenhaufen ist.

Beitrag melden
Flari 21.02.2017, 20:10
38.

Zitat von james.n
Bei jeder Kleinigkeit witern die Medien bei der AFD Skandal.
Im SPON lese ich keinen Skandalbericht über die AfD.
Allerdings in den Foren immer wieder AfDler, die es skandalös finden, wenn bei SPON etwas über die AfD berichtet wird, das sich bei der AfD zugetragen hat.

Zitat von
Offenbar ergeht es allen neuen Parteien so und macht deren Gründung neben der fünfprozent (Verhinderungs-)Hürde so schwierig.
Nein, die Fünfprozenthürde hindert keine Partei an ihrer Gründung.
Auch berichten die bösen Medien relativ wenig über ungegründete Parteien, das ihre Gründung verhindern könnte.

Zitat von
Im Übrigen erging es den Grünen seinerzeit nicht viel anders, als eine grüne Deligierte auf einem Parteitag allen Ernstes eine Abschaffung der Schulpflicht forderte und dies daraufhin von den Medien große in Szene gesetzt worden ist.
Die Vernachlässigung der Schulpflicht hat dennoch gravierende negative Auswirkungen und wird zu Recht kritisiert.

Zitat von
Heute spricht kein Mensch mehr darüber.
Vielleicht haben wir ja bei AfD/Höcke mal das gleiche Glück? :-)

Beitrag melden
a.meyer79 21.02.2017, 20:10
39. Verhalten

wie bei den Etablierten. Die AfD ist angekommen. Glückwunsch. Am jämmerlichen Leben der AfD-Wählerschaft wird sich eh nix ändern, ganz gleich ob die AfD 9, 10 oder 11 Prozent holt.

Beitrag melden
Seite 4 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!