Forum: Politik
AfD-Parteitag: Der Abgang des Bernd Lucke
REUTERS

Das war deutlich: Auf ihrem Parteitag wählt die AfD Frauke Petry zur neuen Vorsitzenden. Ihr Kontrahent Bernd Lucke kämpft gegen eine zum Teil hochaggressive Stimmung. Geht er nun ganz von Bord?

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mistermister 04.07.2015, 23:22
80. AfD damit Geschichte

Mit der heutigen Entscheidung ist dir AfD Geschichte. Lucke war der einzige, der mit Sachverstand eine wirkliche Alternative gewesen wäre. Die AfD unter Petry ist nichts, kann nichts und steht für weniger als nichts. Schade, sei es drum. Bye bye AfD...

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Thomas Mank 04.07.2015, 23:23
81. Menschenversuch(ung)

In der Tat, eine junge Partei und man könnte glauben, es handele sich in Wirklichkeit um einen groß angelegten Feldversuch in politischer Soziologie.

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loeweneule 04.07.2015, 23:27
82.

Zitat von Harveyffm
Haben es die Mainstream Medien wieder geschafft, eine Partei zu zerstören, die dem Eurokratie-Wahn hätte gefährlich werden können. Also wählen wir wieder SPDCDUFDPGrüne, der Euro ist alternativlos, und wir müssen den griechischen Oligarchen weiterhin die Milliarden überweisen.
Oh Gott, natürlich sind es mal weder einzig und allein die bösen Medien schuld. Wie erbärmlich ist denn dieser Vorwurf? Na gut, wenn einem sonst nichts einfällt.

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painkiller24 04.07.2015, 23:27
83. Endlich...

Frei nach Obelix... Die spinnen, die AfDler...Wer sich großspurig "Alternative für Deutschland" nennt und sich dann derart selbst zerlegt, kann weder als politische Partei ernst genommen werden, noch auf weitere Erfolge bei Wahlen hoffen... Zum Glück, kann Ich nur sagen... Diese widerlichen Spiesbürger sollten sich in einen Bunker verziehen und dort ihre irrationale Angst vor allem Fremden ausleben... Gute Nacht AfD.. Das wird's hoffentlich für immer gewesen sein....

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schani.hrubesch 04.07.2015, 23:32
84. Aufatmen

Zitat von LouisWu
Man kann aufatmen. Jetzt ist die AfD wieder eine Alternative zum Mainstreampopulismus, denn wir brauchen eine echte wertkonservative Partei dringender als eine quasi FDP ohne Euro. Denn national- oder wertkonservative Parteien gibt es sonst nicht mehr in diesem Land. CDU/CSU? LOL! Die sind mittlerweile auf SPD-light Niveau gelandet. Und Petry wird in Talkshows wenigstens nicht wie Lucke vergessen, was sie mal gesagt hat und vor sich hinstottern. Das Mädel ist gut...
Na, dann haben Sie jetzt ja eine politische Heimat vor sich, wenn Ihnen das sächsische 'Mädel' mit der Partei-Öffnung nach rechts gut gefällt. Und Sie können aufatmen. Unter CDU, SPD, FDP müssen Sie ja ordentlich gelitten haben. Und Sie können auch ruhig wieder wertkonservative Talkshows anschauen.

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marcaurel1957 04.07.2015, 23:32
85.

Zitat von LouisWu
Man kann aufatmen. Jetzt ist die AfD wieder eine Alternative zum Mainstreampopulismus, denn wir brauchen eine echte wertkonservative Partei dringender als eine quasi FDP ohne Euro. Denn national- oder wertkonservative Parteien gibt es sonst nicht mehr in diesem Land. CDU/CSU? LOL! Die sind mittlerweile auf SPD-light Niveau gelandet. Und Petry wird in Talkshows wenigstens nicht wie Lucke vergessen, was sie mal gesagt hat und vor sich hinstottern. Das Mädel ist gut...
Das " Mädel" ist eine begnadete Intrigantin mit festen Wurzeln in der rechtspopulistischen Szene.....glücklicherweise hat diese Type keine Chance jemals Macht zu bekommen, sonst wäre mir höchst unwohl.....

Petry ist eine der unsympathischsten Menschen die mir je begegnet ist......

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freidenker49 04.07.2015, 23:34
86. Ein guter objektiver Artikel und eine neue Chance für die AFD

Von beiden Seiten wurde auf dem Parteitag Stimmung gemacht. Schließlich gab es doch einige Mitglieder, die noch schwankten, wem sie ihre Stimme geben sollten. Und da waren die Petry Anhänger eindeutig in der Überzahl und signalisieren: Lucke wird der Verlierer sein.
Als dann auch noch die Wahl des Parteisekretäres aus der Tagesordnung gestrichen wurde, war das Ergebnis für Lucke eigentlich klar.
Das entscheidende ist jedoch, dass Petry und Lucke sich programmatisch wenig unterscheiden. Es geht auch mehr um den Stil. Und hier hofft Luke, mit gemäßigten Vokabular wieder hoffähig zu werden.
Nur in einem solchen Stil nähert man sich den Altparteien und dem mainstream.
Deshalb hat die Mehrheit des Parteitages für einen konfrontierenden Stil nach außen entschieden.
Es wäre gut, wenn die rund 40 % Lucke Anhänger nicht den Mut verlieren würden und am Sonntag zumindest einige Sympathisanten in die Gremien schicken könnten.
Man muss auch mit Würde verlieren können und eben weiterhin für einen moderaten Stil streiten.

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syssifus 04.07.2015, 23:35
87. Totgesagte leben länger

Nur aus Angst als Rechte diffamiert zu werden, darf das Problem der Wirtschaftsflüchtlinge nicht ausgegrenzt werden.Die Afd wurde immer kritisiert,dass sie kein umfassendes Programm hat und nur auf die ökonomischen Probleme fixiert ist.Wer Pegida als Nazis verunglimpft,hat eine faschistische Denkweise nach dem Motto, alles was nicht links ist,ist rechts.Es ist bei der Afd wie bei allen anderen Parteien,da gibt es eben auch extreme Mitglieder.Erinnern möchte ich an die JUSOS,die provokativ auf eine Deutschlandfahne urinierten.Mit der Zunahme der Probleme durch die ungebremste Armutseinwanderung
werden auch andere Parteien ,die da bisher nur Jubelarien verbreiten Farbe bekennen müssen.

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dotschka 04.07.2015, 23:37
88. Gratulation Frau Petry

In Zukunft wird Volkes Stimme zu hören sein und nicht mehr die von Arbeitgeberpräsidenten und CDUSPD Verschnitten. Meine Stimme und die vieler meiner Kollegen und Freunde haben die schon jetzt sicher. Die Kinder von uns wurden in der Schule vom Klassenlehrer aufgefordert zu Antipegidademos zu gehen ! Soviel zur Demokratie und freien Meinungsäußerung

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karl_krass 04.07.2015, 23:37
89. Deutschland hätte...

eine Partei, die wie die AfD angedacht war, dringend gebraucht. Deutschland braucht auch eine Partei, die des Volkes Stimme ist - denn die haben wir in Deutschland bisher nicht. Ob das eine gewandelte AfD werden kann, muss sich zeigen. Die Leute, die eine andere Meinung als die etablierten Parteien haben, einfach in die rechte Ecke zu stellen, wird die Politverdrossenheit nur verstärken! Die Ungereimtheiten müssen auf den Tisch und ausdiskutiert werden und nicht als unqualifizierte Rechtspropaganda abgetan werden. Vergessen sollte man aber auf keinen Fall, unter welcher Prämisse die AfD angetreten ist - nämlich die verfehlte Euro-Politik der Regierung an den Pranger zu stellen!

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