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AfD, Pegida und Co.: Volksverräter? Aber gerne doch!
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Kaum ein Begriff wird von den Anti-Flüchtlings-Demonstranten so laut und begeistert gerufen wie "Volksverräter". Er entlarvt ihr wahres Denken.

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waechstwiebloed 04.10.2016, 15:53
160. Das Ganze war vieleicht sogar dringend nötig!

Zitat von Baratinha
Mir haben die Politiker leid getan, die durch dieses Spalier gehen mussten. Der Feiertag am 3. Oktober ist für mich ein Tag des Friedens und der .....
Mir haben die Politiker überhaupt nicht leid getan. Denn hier wurde ihnen deutlich vor Augen geführt, wohin ihre Klientelpolitik geführt hat! Hoffentlich wachen sie jetzt wenigstens auf, damit die AFD nicht noch mehr Zulauf erhält.
Es besteht wahrhaftig kein Grund für die Politik zum Feiern.

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schlaueralsschlau 04.10.2016, 15:54
161. @ thunderflash

Richtig gehört! Ich werde nicht mit diesem Mob diskutieren. Deren wirre Thesen kenne ich aus dem Internet und tv. Mit Rechten ist eine Diskussion unmöglich, da sie ein geschlossenes Weltbild haben. Reicht schon deren führer hören zu müssen. Ob sie nun mit der Maus ausrutschen oder absichtlich Vokabular benutzen, welches bestimmte Konnotationen erzeugen soll. Glücklicherweise wohne ich dort nicht und meiner Stadt gibt es diese Demos nicht. Auch die Werte der Afd sind nicht erschrecken und demokratiegefährdend hoch.

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wersglaubt77 04.10.2016, 15:55
162. Vll sollten...

sich die Medien mal ein wenig objektiv mit dem ganzen Thema auseinandersetzen. Auch Menschen, die nicht die ultralinke Einstellung teilen, sollte ein Recht dazu haben, ihre Position zu vertreten. Aber das geht in diesem Land nicht. Jeder der nicht links ist, ist gleich rechts. Und das macht die Menschen wütend. Jeder weiß, welche Gesinnung unsere Journalisten hegen. Tut mir leid, der Presse kann man kein Wort mehr glauben. Sie ist nur das Sprachrohr der linken politischen Gemeinde...

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hackebeilchen 04.10.2016, 15:55
163. Lügenpresse

Zitat von sotomajor
Man schürt geradezu die Wut wenn man Kritik weiterhin ignoriert. Die Aufgabe von unabhängigen Medien ist es auch Kritik an dieser Politik zu üben, was man in unserer Demokratie vermisst. Es soll nur noch "Weiter so" gehen.....
Mit einem Wort die "Lügenpresse ". Gleich danach die Volksverräter. War das so etwa Ihre Quintessenz ? Oder fühlen Sie da gänzlich falsch verstanden ? Strammer Nationalist oder nur einfach horizontreduzierter Patriot ? Bisschen Hysterie spielt da auch mit " tiefste (!!) moralische ethische und Glaubenskonflikte und sogar die Einheit im Europa gefährdet" ...uiuiuiuiuiui beim Teutates der Himmel fällt uns auf den Kopf. Was ist denn das für ein Lebensgefühl...so unverstanden, so deprimiert, so ungehört und so irritiert. In diesem Grundpessimismus, diesem Gefühl des Unverstandenseins und Nicht-Gehört-Werdens , diesem Gefühl der Geringfügigkeit und Bedeutungslsoigkeit von Menschen die ein solches Lebensgefühl teilen liegt doch mehr Spaltpilz und Konfliktursache als in der Politik. Die soll´s für solche (Volks-)Genossen dann also richten. Aha.

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spon-1262946243658 04.10.2016, 15:55
164. Welcher Partei soll man sich zuwenden, wenn einem die Flüchtlingspolitik nicht passt?

Dem Kommentar ist in vielfacher Hinsicht zuzustimmen, insbesondere wenn es um die rechtsnationale und undemokratische Einstellung vieler AfDler und Pegida-Angehöriger geht.
Der Autor übersieht aber, dass es keine demokratische Partei gibt, die im Hinblick auf den Umgang mit Flüchtlingen und Migranten sich an die Vereinbarungen von Schengen und Dublin halten. Das sind die Regeln, die für den EU-weiten Umgang einzuhalten sind. Wenn einem die Regeln nicht passen, muss man sich im Verhandlungsweg auf neue Regeln (oder Ausnahmen) einigen. Das dabei nur der kleinste gemeinsame Nenner gefunden werden wird, gehört zu dem Charakter der EU.
In diesem Zusammenhang empfehle ich, den sehr erhellenden Ausführungen des österreichischen Außenministers Kurz etwas stärkere Aufmerksamkeit zu widmen.

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Dengar 04.10.2016, 15:55
165.

Zitat von beija-flor
Ich vermag Ihr Argument nicht so ganz nachzuvollziehen. Mit dem Verweis auf die Umfragezahlen der AfD in 2015 legen Sie doch genau die Fremdenfeindlichkeit als Motiv nahe, die Sie eigentlich bestreiten. Denn ab Mitte 2015 kamen schließlich die meisten Flüchtlinge ins Land. Ginge es tatsächlich vorrangig das allgemeinere Thema eines mangelnden politischen Diskurses, hätte es doch auch davor schon ausreichend Anlass zur politischen Unzufriedenheit gegeben.
Nein, nicht wirklich.
Wenn Sie die abnehmenden Landtagswahlbeteiligungen seit 2013 betrachten, dürfen Sie getrost von einer wachsenden Unzufriedenheit ausgehen. Ich habe im Wahlkampf dieses Frühjahr mit unzähligen mutmaßlichen AfD-Wählern gesprochen, teils seit Jahren Nichtwähler, die mir gesagt haben, dass sie in der AfD endlich ein Mittel zum Protest gefunden hätten, nachden Nichtwählen auch nichts brächte. Die meisten kannten nicht einmal das Programm, und wenn ich es ihnen erläutrrt hatte, war es ihnen egal. Für diese Leute zählte nur, den anderen Parteien, die jahrelang ihre Wahlversprechen gebrochen hatten, eins auszuwischen.

Meine Erfahrungen decken sich übrigens auch mit den Nachwahlbefragungen in Mecklenburg-Vorpommern dieses Jahr, wo auch ca. 2/3 der AfD-Wähler Protestwähler gegen die Grokopolitik im Bund allgemein waren. Die Selbstherrlichkeit Merkels in der Flüchtlingspolitik war nur der berühmte Tropfen.

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realplayer 04.10.2016, 15:56
166.

Zitat von suedseefrachter
Ist es denn nicht möglich das die Politiker - vor allem die Lokalpolitiker direkt auf das Volk zugehen? Das Geld (Steuergeld) nehmen sie ja auch gerne, also sollten sie dafür besser auch etwas tun - und zwar für jene die das Steuergeld .....
Die Leute wollen wieder in ihre Schrebergärten -aber so tickt die Welt nicht mehr.

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spon-facebook-10000059506 04.10.2016, 15:58
167.

Zitat von sotomajor
Man schürt geradezu die Wut wenn man Kritik weiterhin ignoriert. Die Aufgabe von unabhängigen Medien ist es auch Kritik an dieser Politik zu üben, was man in unserer Demokratie vermisst. Es soll nur noch "Weiter so" gehen und möglichst jede Kritik an den Altparteien im keim erstickt werden.
Kannst du das in irgendeiner Form belegen?
Ich verstehe nicht, wie man behaupten kann, die Medien würden die aktuelle Politik und ihre Hauptdarsteller nicht kritisieren. Die Medienlandschaft ist doch voll damit.
Aber vielleicht trifft die Berichterstattung ja nicht zu 100% deine Sichtweise. Dann kann es folgerichtig nur einen Schluss geben: Die Medien sind alle gesteuert. Oder?

Und was sind Alt- bzw. Neuparteien? Wie definiert sich das?

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histo4535 04.10.2016, 16:02
168. Ein passender Kommentar

Der Kommentar ist gut, da er eben die Sprachgeschichte etwa des Begriffs "Volksverräters" erklärt und so zeigt in welche semantische Linie man sich mit dessen Verwendung begibt. Es ist heuchlerich wenn diejenigen sich auf Freiheiten berufen, die sie nur am liebsten dem "deutschen Volk durch Geburt (und Blut)"(Zitat aus obrigem Artikel) gewähren wollen. Das ist gut herausgearbeitet.

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Niedlifizierer 04.10.2016, 16:02
169. Das Beste

Zitat von citi2010
Die Demonstranten sind in einem gedanklichen Echo-Loop gefangen. Das selbe gilt allerdings auch für viele Medien wie SPON und die Politik. Man sieht die 5% Extremisten und übersieht, dass die anderen 15-20% Kritiker an der gegenwärtigen Politik sehr wohl Vernünftiges und Richtiges so sagen haben und fordern. Unsere Politiker und einige Redakteure sind genauso traurige uneblehrbare Gestalten wie diese Leute auf Rechtsaussen.
was ich bisher zu diesem Kommentar hier und Reaktionen in anderen Medien zu diesem Thema gelesen habe. Danke.

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