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AfD-Politiker und das geplatzte TV-Duell: Der Mann, mit dem niemand reden will
DPA

Nur wenige kennen Uwe Junge, dabei scheiterte in Rheinland-Pfalz gerade ein TV-Duell seinetwegen - und CDU, SPD und der SWR zoffen sich. Wer ist dieser Mann, der gute Chancen hat, am 13. März ins Mainzer Parlament einzuziehen?

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stefanmargraf 22.01.2016, 19:05
1. Also nicht Lügenpresse, sondern unfaires Staatsfernsehen!

Unsere demokratisch gewählten und auch wählbereiten Vertreter sollten sich einfach mal demokratisch verhalten. Dazu gehört der Diskurs mit jedweder Partei, ob die nun genehm ist oder nicht. Und für das Staatsfernsehen/Rundfunk (wieso gibt es eigentlich keine Staatszeitung?) kann ich keine Existenzberechtigung mehr erkennen.

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kugelsicher 22.01.2016, 19:07
2.

Diese Partei und diese Leute mit Nichtbeachtung strafen, ist das Beste was man machen kann und die richtige Strategie.

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timpia 22.01.2016, 19:08
3. Warum soll er recht oder gar Nazi sein?

Wer heute bei klarem Verstand Fakten zusammenzählt und hochrechnet wohin Merkel dieses Deutschland lenkt, muss aufbegehren und gegensteuern.

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robert.lechl 22.01.2016, 19:08
4. und so fangen sie an..

Zu erst nicht darüber reden und dann langsam den Nazi hinter der Fassade suchen. Es geht um nichts anderes. Das der Mensch aber Erfahrung gesammelt hat, die man vielleicht nicht vielleicht so übersetzen kann: 'Integration ja, aber keine Ghetto Kultur', das sagt man nicht.
Mir ist das auch eigentlich egal, aber ich finde man sollte doch sachlich sein, aber ich glaube, dass wir jetzt eine Serie von AFD = Nazi sehen werden. Die Wahrheit bleibt da auf der Strecke und die Gefahr dabei ist doch das man wieder mit dem Unwort Lügenpresse antwortet.
Also einfach sachlich bleiben und keine Angst vor der AFD, die werden schon selber ins Fettnäpfchen steigen, auch ohne SPON.

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mwroer 22.01.2016, 19:11
5.

Zweimal in Afghanistan, kennt also vermutlich mehr Kultur und Menschen als jeder zweite Politiker in Deutschland aus erster Hand.

Und wer so lange als Bundeswehrsoldat dient den kann man dann nicht einfach so in dumpfe rechte Ecke packen - vielleicht ist dass auch das eigentliche Problem der Grünen und der SPD?

Da sitzt ein völlig normaler Typ, Offizier, der sein land verteidigt hat und der sehr wahrscheinlich mehr vom Islam gesehen hat als der Rest der Runde zusammen.

Taugt nicht als Opfer, also sagt man ab?

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kaiser-k 22.01.2016, 19:13
6. Soll er reden

Ja, die polemischen Säue, die von AFD und Pegida durch's Dorf gejagt werden, sind leichte Kost für's schwere Nationalistengemüt. Aber dennoch muss man auch ihnen in einer Demokratie eine Platform selbst für den schlimmsten geistigen Müll gewähren. Die Entscheidung und Urteilung darüber liegt ja letztendlich bei uns, dem Wähler. Und wenn wir nun mal doof sind, dann haben wir's nur verdient. Das Ausklammern solche Figuren von öffentlichen Debatten ist nicht minder dumm und macht sie nur gefährlicher.

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cato. 22.01.2016, 19:15
7.

Also wir wollen doch mal festhalten, dass die TV-Debatte an dem undemokratischen Verhalten von SPD und Grünen gescheitert ist, die nicht bereit waren sich mit einem demokratischen Mitbewerber an einen Tisch zu setzen, der nach Umfragen mehr Stimmen bekommen wird als die Grünen.

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in_peius 22.01.2016, 19:15
8. Nicht ungefährlich, was Frau Dreyer da losgetreten hat...

Nun wird es heißen, man scheue die Konfrontation. Was in den Augen von -potentiellen- AfD-Wählern dann vermutlich wie Angst vor der argumentativen Übertrumpfung aussieht. Damit könnte Junge den Schlagabtausch gewinnen, ohne sich auf diesen überhaupt einlassen zu müssen. Ob das im Sinne eines Wahlkampfes der Grünen (und Koalitionspartnern) sein kann?

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kugelsicher 22.01.2016, 19:15
9.

Zitat von stefanmargraf
Unsere demokratisch gewählten und auch wählbereiten Vertreter sollten sich einfach mal demokratisch verhalten. Dazu gehört der Diskurs mit jedweder Partei, ob die nun genehm ist oder nicht. Und für das Staatsfernsehen/Rundfunk (wieso gibt es eigentlich keine Staatszeitung?) kann ich keine Existenzberechtigung mehr erkennen.
Mit jeder Partei ein Diskus im Fernsehen, bei einer solchen Sendung zur Wahl? Auch z.B. mit der NPD?

Und ihr angebliches Staatsfernsehen sehe ich nicht. Wieder so ein Kampfbegriff aus dieser Ecke.

So sieht die Realität in ihrem angeblichen "Staatsfernsehen" aus:

http://www1.wdr.de/unternehmen/gremi...lieder100.html

Ja, da sind auch Vertreter fast aller Parteien drin,
aber genau das ist ihr Auftrag laut GG, §21:
„Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.

Also wo bitte ist, angesichts der Vielfalt im Rundfunkrat, das große Problem?

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