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AfD-Politikerin: Harder-Kühnel fällt bei Wahl zur Bundestags-Vizepräsidentin erneut d
DPA

Auch beim dritten Versuch ist die AfD-Politikerin gescheitert: Mariana Harder-Kühnel hat nicht die nötige Mehrheit erhalten, um Vizepräsidentin des Bundestags zu werden.

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Ayanami 04.04.2019, 15:53
10. Demokratieverständnis?

Ich bin ja jetzt kein ausgewiesener AfD-Freund, aber was sich der Bundestag da erlaubt, ist schon richtig kindisch. Akzeptiert einfach, dass ein gewisser Prozentsatz des Volkes AfD gewählt hat, und lasst bitte auch zu, dass die AfD dann das Volk in den dafür vorgesehenen Ämtern vertreten kann. Was für ein unwürdiges Theater.

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Pango 04.04.2019, 15:53
11. haha!

So ist das halt bei einer Wahl. Wenn es klar ist, dass jemandem ein Posten zusteht, bräuchte man hier nicht zu wählen. Dem ist aber so. Entsprechend sollte es die AfD endlich einsehen und ihre Apsirationen aufgeben.

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yoda56 04.04.2019, 15:55
12. Ich kann es trotzdem nicht verstehen, dass...

...über 100 Abgeordnete anderer Parteien für die AfD-Kandidatin gestimmt haben - wahrscheinlich sehr viele der zweiten populistischen Partei im Parlament - der sogenannten FDP. Lindner hat sich ja schon öffentlich zu ihr bekannt.

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seven21 04.04.2019, 15:55
13.

Das stärkt im Zweifel nur die AfD. Dasselbe Spiel, wie einfach mal Gauland als Alterspräsident zu verhindern. Die Parteien sollten beweisen, dass eine Demokratie sowas aushält und sich parlamentarisch auseinandersetzen.

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nestor01 04.04.2019, 15:56
14. Gewogen und für zu leicht befunden

Es war zu erwarten. Wenn die AfD noch mal einen Kandidaten(-in) präsentieren sollte, muss vorher klar sein, dass genügend Stimmen organisiert werden können. Es hat sonst keinen Sinn, immer gegen die Phalanx von Linken, Grünen, SPD und Teilen der CDU anzurennen. Die AfD kann auf einen eigenen Vizepräsidenten mit all den zusätzlichen persönliche Privilegien (Dienstwagen, etc.) verzichten, die auch bis zwei Jahre nach der Amtszeit gewährt werden.

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herhören 04.04.2019, 15:56
15. Tja,...

Man kann den Abgeordneten nicht verdenken, daß sie keine Nazis als Vizepräsidenten wollen. Insofern wird es für die AfD schwer, den ihr zustehenden Posten zu besetzen.

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flux71 04.04.2019, 15:57
16.

Zitat von Micirio
Bindet die AFD ein und nehmt sie dann zusammen auseinander!
Rechtsextremismus lässt sich nicht "einbinden". Das verbietet das Grundgesetz.

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jetzt.isch.over 04.04.2019, 15:58
17. Sind wir überrascht?

Nein, sind wir nicht.
Denn der Großteil des Bundestages besitzt immer noch ein gewisses Maß an Verstand - genug, um zu verstehen, dass man der AfD auf keinen Fall zugestehen darf, sich im Bundestag häuslich einzurichten.
Dazu gehört, auch ihre VPs zu verhindern. Klar, Symbolpolitik, keine Frage. Aber um solche Statements geht es. Diese braune Seuche darf nicht den Eindruck bekommen, dass sie dazugehören. Diese Neo-NSDAP darf nicht akzeptiert werden. Widerstand muss manchmal auch bedeuten, solche - im Grunde albernen - Moves zu machen.

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dadubmix 04.04.2019, 15:58
18. Kindergarten

Ich fürchte, dass ist letztendlich nur wieder kontraproduktiv. So bestärkt man die Partei in ihrem Extremismus nur, weil man den gemäßigten Flügel wieder in eine Ecke mit den Extremisten stellt. So hat man es schon geschafft die anfänglich schlicht konservative, eurokritische AfD der ersten Tage in einen Haufen rechter Extremisten zu verwandeln. Aber so weit denken unsere Twitter-Politiker ja nicht.

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e.schaettle 04.04.2019, 16:00
19. AFD frei nach Hannes Wader" vergesst die Schmuddelkinder"

Die selbsternannte Volkspartei AFD, ist nicht nur durch und durch Rechts und Konsensunfähig, Sie ist auch durch setzt von halbseidenen und ewig Gestrigen Figuren, die das Fähnlein der aufrichtigen Demokraten mit viel Getöse immer nach dem Wind richten. Deswegen kann keiner aus dieser rechtspopulistischen Interessen Gemeinschaft als Vize, des zweiten Mannes dieses Staates zu diesem erlauchten Kreis gehören. Parlamentarier, die das wollen, würden ja den Bock zum Gärtner machen.
Hätte dieser Wahlverein auch nur eine Frau. einen Mann mit Präsentabler Fähigkeit und Haltung, dann wäre es an der Zeit diese Persönlichkeit aus dem Hut zu zauberten!
Nach sechs verlorenen Wahlgängen wäre es an der Zeit für die AFD Altvorderen, sich mit der Ablehnungsfrond im Bundestag ab zu finden. Schmuddelkinder bleiben Schmuddelkinder...

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