Forum: Politik
AfD-Programm: Auf zu neuen Provokationen
DPA

Immer nur der Euro - die AfD ist ihr Image als Ein-Themen-Partei leid. Deshalb wendet sie sich nun auch Politikfeldern wie Energie und Gesundheit zu. Doch ihre Forderungen wirken widersprüchlich, der Einzug in den Bundestag unwahrscheinlich.

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Herr Hold 16.07.2013, 11:02
130. #117, Klaus47113

Der Michel weiss aber, dass Garantien nicht durch die AfD verschwinden. Ebenso wenig wie andere Verpflichtungen.Michel ist nämlich informierter als Klaus47113 glaubt.

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dale_gribble 16.07.2013, 11:08
131.

Zitat von elno1234
. Diese Partei bietet auch nicht mehr, als sinnloser Euroausstieg.
Mehr interessiert mich auch nicht.

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deckergs 16.07.2013, 11:16
132. Blockparteien

Zitat von lefs
dass in den ÖR Regierungsmedien etwas anderes steht. Natürlich sind die - seit 2008 erkennbar nicht funktionierenden - Konzepte der CDUFDPSPDGRÜNEN Blockparteien so etwas von unwidersprüchlich....
Als Blockparteien bezeichnet man politische Parteien, die in realsozialistischen Staaten neben der herrschenden kommunistischen Partei existierten und mit dieser in einem Parteienblock zusammengeschlossen waren. Diese Parteien waren in Parlamenten und Regierungen vertreten, ohne eigentliche Macht ausüben zu können. Sie standen nicht in Wahlkonkurrenz zur herrschenden Partei.

Leben wir in einen realsozialistischen Staat?
Hab ich was verpasst?

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Mavomi1981 16.07.2013, 11:18
133. AfD zu wählen ist taktisch unklug

Wer die AfD wählt, erhöht die Chance, dass SPD und/oder Grüne in die Regierung kommen und bewirkt damit das Gegenteil von dem, was er eigentlich wollte: Stärkerer Trend zu Gemeinschaftshaftung in der EU sowie Steuererhöhungen, um die Schulden der Südländer zu bezahlen, im schlimmsten Fall Eurobonds.

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derinvestigator 16.07.2013, 11:21
134. Nur die AfD hält das Euro-Thema im Bewusstsein der Wähler

Man kann es drehen und wenden wie man will. Die allseits von den Blockparteien als Ruhestörer wahrgenommene und verteufelte AfD hat in kürzester Zeit eine bravouröse Leistung hingelegt: eine Infarstruktur geschaffen, politische Spinner abgewehrt, die notwendigen Unterschriften gesammelt und die Anerkennung als Partei erreicht. Das ging nur, dass Prioritäten geschaffen wurden. Diese lagen in einer Alternative zu den idiotischen, für "alternativlos" erklärten Bankenrettungen. Gegenüber dieser Problematik aber sind alle anderen Probleme (Herdprämie, Homoehe etc.) eher peanuts. Wenn die von Merkel und Co. versprochenen Bürgschaften gezogen werden, und es sieht ganz danach aus, kann es für Deutschland sehr eng werden. Daher muss die AfD in den BT kommen, um das Euro-Thema im Bewusstsein der Wähler breit zu verankern. Nicht von ungefähr wollen die Blockparteien es ganz aus dem Wahlkampf heraushalten.
Die der Afd vorgeworfene Widersprüchlichkeit findet man potenziert bei den Blockparteien. Man sehe sich nur die maßlosen Wahlversprechungen von Merkel und Steinbrück an, die zu den propagierten Sparbemühen passen wie die Faust aufs Auge. Wer einen wirklichen Wechsel will, kommt nicht an einer Wahl der AfD vorbei.

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deckergs 16.07.2013, 11:24
135. Partei gerade in Gründung

Zitat von ruthteibold-wagner
Dass die Aussagen der AfD zu manchen Politikfeldern widersprüchlich sind, ist verständlich bei einer Partei, die gerade in Gründung ist. Die AfD gründet sich in erster Linie wegen der Euro-Krise und bietet eine Alternative zu der von der herrschenden Politik als "alternativlos" erklärten "Eurorettung" an. Bei der Wahlentscheidung spielen eine ganze Reihe politischer Fragen eine Rolle. Ich muss als Wählerin jedoch eine Prioritäten-Reihenfolge beachten: Welches Thema ist mir wichtig, welches ist mir weniger wichtig? Die Euro-Krise und wie sie bewältig werden soll, besitzt Priorität EINS. Denn hier geht es um nichts weniger als um das wichtigste: Unser Geld. Andere Fragen, z.B. ob Homosexuelle in den Vorzug des Ehegattensplittings kommen sollen, ist sicher auch eine wichtige Frage, besitzt jedoch nicht die Bedeutung wie die Euro-Thematik. Mag die AfD in anderen Politikfeldern nicht so überzeugend oder sogar widersprüchlich sein. Aber die Bedeutung desjenigen Themas, wegen dem sie vorrangig antritt, wiegt so schwer, dass es angebracht ist, die AfD trotz einiger Schwächen in anderen Bereichen zu wählen. Um im Parlament ENDLICH eine seriöse, glaubwürdige ALTERNATIVE zur angeblichen "Alternativlosigkeit" der "Einheitsfront" von CDUSPDFDPGRÜNE ("Linke" zähle nicht) zu haben.
Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die AfD am 06.Februar 2013 gegründet wurde - nun ist sie wieder gerade in Gründung - so kann man sich also irren!
Da kann man nur hoffen, dass die Gründung bis zur Bundestagswahl abgeschlossen ist!

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deckergs 16.07.2013, 11:30
136. Blockparteien

Zitat von alexausb
oder rauscht es nicht nur so von Widersprüchlichkeiten bei den großen etablierten Blockparteien? Was hört man denn von den anderen Parteien zum Thema Gesundheit, Energie, Verteidigung und - ja, natürlich zur Eurokrise? Genau! Nix! ich gehe davon aus, dass nach den BTW die Bundesbürger nicht einmal eine Schamfrist bekommen, bis alle Zusagen und Versicherungen etc. ad acta gelegt werden. Und vor allem, wenn dann wirlich die ersten Bürgerschaften als Sicherheiten gezogen werden beim kommenden Schuldenschnitt von Griechenland. Wollen wir noch gar nicht reden vom kommenden Regierungssturz in Spanien, Unregierbarkeit in Italien, sozialen Unruhen Portugal und Irland sowie Schleusen auf für die Druckerei der EZB zum Drucken von Euros, auf Verlangen von Frankreich. Na, hat noch jemand so eine Glaskugel wie ich oder ist das nicht ohnehin klar? Tschö!
Als Blockparteien bezeichnet man politische Parteien, die in realsozialistischen Staaten neben der herrschenden kommunistischen Partei existierten und mit dieser in einem Parteienblock zusammengeschlossen waren. Diese Parteien waren in Parlamenten und Regierungen vertreten, ohne eigentliche Macht ausüben zu können. Sie standen nicht in Wahlkonkurrenz zur herrschenden Partei.

Leben wir im realen Sozialismus?

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deckergs 16.07.2013, 11:34
137. Blockparteien

Zitat von gonger
In welchem Punkt die AfD provoziert entschliesst sich mir nicht. Von den Blockparteien unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Haltung zum Euro wobei keinesfalls ein sofortiger Ausstieg angestrebt wird wie gerne kolportiert wird. Die Mainstreamparteien haben sich entschlossen die AfD totzuschweigen und die Presse macht ( bis auf wenige Ausnahmen wie private Nachrichtensender ) willfährig mit. Man muss nicht zu jedem Thema seinen Senf dazugeben, eine Partei muss wachsen. Mit der gleichen Argumentation wären ja auch die Piraten eine Ein-Themen-Partei. Der Unterschied zur AfD ist jedoch daß diese mit fachkompetenten Wissenschaftlern auftritt wärend die Piraten in ihrem selbstgeschaffenen Chaos versinken. Bei den sog. Meinungsumfragen wird die AfD unter "Sonstige" verbucht wenn überhaupt. Ich hatte selber mal so einen Anruf. Ich tippe zwischen 6 - 8% wenn ich mich so in meinem Bekanntenkreis umhöre. Die AfD könnte eine Mehrheitsbeschafferin für Merkel ( die ist ja wandlungsfähig ) werden falls die FDP rausfliegt und 2 Ministerien besetzen. Das Finanzministerium kriegen die zwar nicht aber das Wirtschafts- und vielleicht Verkehrsministerium könnte ich mir gut vorstellen.
Als Blockparteien bezeichnet man politische Parteien, die in realsozialistischen Staaten neben der herrschenden kommunistischen Partei existierten und mit dieser in einem Parteienblock zusammengeschlossen waren. Diese Parteien waren in Parlamenten und Regierungen vertreten, ohne eigentliche Macht ausüben zu können. Sie standen nicht in Wahlkonkurrenz zur herrschenden Partei.

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David67 16.07.2013, 11:35
138. Nein, alle Einheitsparteien CDUSPDFDPGrüne

Zitat von Mavomi1981
Wer die AfD wählt, erhöht die Chance, dass SPD und/oder Grüne in die Regierung kommen und bewirkt damit das Gegenteil von dem, was er eigentlich wollte: Stärkerer Trend zu Gemeinschaftshaftung in der EU sowie Steuererhöhungen, um die Schulden der Südländer zu bezahlen, im schlimmsten Fall Eurobonds.
haben dem ESM zugestimmt- eine Abkehr gibt es NUR mit einer STARKEN AfD. Da zählt jede Stimme. Ich wähle das Orginal und nicht das kleinere Übel.

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c++ 16.07.2013, 11:37
139.

Ein Einzug in den Bundestag wäre sehr hilfreich, aber nicht unbedingt nötig. Der Vorteil wäre, dass viel Steuergelder für die Finanzierung der Partei zur Verfügung stehen würden, so wie auch die anderen BT-Parteien hauptsächlich vom Steuerzahler leben.

Ein Erfolg bei Landtagswahlen ist auch nicht ausgeschlossen. Ich kann mich an keinen Landtagswahlkampf in NRW erinnern, der durch landespolitische Themen entschieden wurde. Höchstens Bildungspolitik spielt da eine Rolle. Man kan eine Partei durchaus über Kommunen und Länder aufbauen.

Es gibt auch eine außerparlamentarische Einflussmöglichkeit. Die AfD beweist es gerade. Im Bundestag würde sie als einzige Opposition in der Europolitik auch nicht mehr Aufmerksamkeit erreichen. Opposition kann in D scheinbar ohnehin nur außerparlamentarisch aufgebaut werden, da die BT-Parteien zunehmend inhaltlich verschmelzen, Unterschiede kaum noch wahrnehmbar sind.

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