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AfD sinkt in Umfragen: Angst bei den Angstmachern
AP

Der Höhenflug der AfD scheint gestoppt. Die internen Kämpfe halten an, die Umfragen sinken - nun versprechen alle 16 Landeschefs in einer Brand-Mail an die Basis, die Reihen zu schließen. Wird das reichen?

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ketzer3 27.02.2017, 21:28
110. Konzertierte Aktion?

Zitat von james.n
"(Die Afd wird)... in den Bundestag einziehen, und zwar zweistellig. Dies wird auch eine konzertierte Aktion aller anderer Parteien inklusive Medien nicht zu verhindern vermögen."
Ne, ne.
Der Begriff der "konzertierten Aktion" stammt vom ehemaligen Wirtschaftsminister Prof. Schiller (SPD) und meinte etwas Anderes.
Aber gut, manche Begriffe verselbständigen sich.
Und wenn Sie meinen, dass es eine "konzertierte Anti-AfD-Aktion" gibt, dann meine ich, dass Sie ein Verschwörungstheoretiker sind.

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shotaro_kaneda 27.02.2017, 21:28
111.

Deutschland und die CDU inklusive der Kanzlerin können sich bei Herrn Schulz bedanken, dass sich hoffentlich keine AfD etablieren wird.

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haresu 27.02.2017, 21:38
112. Eben doch keine Partei

Sondern nur eine Bewegung. Die AFD kommt ohne Radikalisierung nicht nicht aus, nicht ohne sogenannte Tabu- Brüche, schon gar nicht ohne als Chaos empfundene politische Ausnahmesituationen. Die AFD ist keine Partei für den Alltag, sie ist überhaupt keine Partei.

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mikechumberlain 27.02.2017, 21:42
113.

Zitat von krüüdiger
Ich denke, dass eine Ursache für die Stagnation der AfD auch ist, dass die Bundesregierung endlich mit einjähriger Verspätung angefangen hat, ihre Arbeit zu beginnen (Abschiebehaft ermöglichen, Grenzkontrollen, Verhandlungen mit den nordafrikanischen Staaten etc).
Dann ist also die aktuelle Bundesregierung die neue AfD?
Sie macht also die Arbeit die die AfD machen wollte? Interessant!

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peteftw 27.02.2017, 21:44
114. ...

Zitat von pulverkurt
Die AfD und "bunt", diese Assoziation muss man erstmal hinkriegen. Eher braun in allen Schattierungen...
Es ging darum, dass es wieder mehr Meinungspluralität durch den Einzug der AfD gibt. "Bunt" beschreibt viele Farben. Und wenn Sie schon so "braun"-fixiert sind: Ist braun etwa keine Farbe?

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Bueckstueck 27.02.2017, 21:45
115.

Zitat von krüüdiger
Ich denke, dass eine Ursache für die Stagnation der AfD auch ist, dass die Bundesregierung endlich mit einjähriger Verspätung angefangen hat, ihre Arbeit zu beginnen (Abschiebehaft ermöglichen, Grenzkontrollen, Verhandlungen mit den nordafrikanischen Staaten etc). Diese Themenfelder hätte man von Anfang an zur Chefsache machen sollen und nicht kostenlos den Rechten überlassen dürfen. Dann wären die auch nicht in 10 Landesparlamente eingezogen.
Mal davon abgesehen, dass solche Dinge nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können (auch wenn afd was anderes behauptet), war es doch ganz gut, dass alle sehen können wie wenig diese Partei taugt wenn sie in Parlamenten sitzt. Nur destruktives Gelaber das man nicht mal mit bösem Willen Opposition nennen kann.

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lord-crumb 27.02.2017, 21:47
116. keine Folge der internen Stretigkeiten

Der Rückgang der Umfragewerte dürfte weniger auf die internen Streitigkeiten der AfD als vielmehr auf das Erscheinen von Martin Schulz zurück zu führen sein. Wie der Bericht richtig feststellt, hassen viele Wähler die Bundeskanzlerin. Sie geben ihr die Schuld an allem was ihrer Meinung nach falsch läuft. Rechts eingestellt ist davon nur ein Teil der Leute. Gleichwohl haben sie bislang die AfD unterstützt, da dies die einzige realistische Alternative war. Schulz scheint für diese Leute jetzt eine weitere Alternative zu sein. Das muss konsequenter Weise zu einem Stimmenverlust bei der AfD führen. Wenn in dieser Situation Höcke streng rechte Töne anschlägt, so ist das einfach nur dumm. Damit treibt er die Wählern die nur aus Protest die AfD wählen ins Schulzlager. Gleichzeitig kann er rechts nichts hinzu gewinnen, da die rechts Außen ohnehin schon AfD überwiegend wählt.
Ich hoffe die AfD macht so weiter. Etwas weniger dummer Populismus würde vielleicht dazu führen, dass wir uns wieder wesentlichen Dingen zuwenden könnten.

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ketzer3 27.02.2017, 21:54
117. Pfeifen im Walde

Zitat von greenhopper001
"... Ex-Trinker und Linkspopulist Schulz mit Buchhändlerdiplom. Letzerem werden noch seine Fehler aus seiner EU Zeit rechtzeitig auf die Füsse fallen. Gerade er hat den desolaten Zustand der EU zu verantworten. "
Sie wollen Ernst genommen werden mit Ihren Elogen?
Nur drei Bemerkungen:
1. Suchen Sie mal in unserer Politikerkaste einen "trockenen" Alkoholiker.
Das wird schwierig; "nasse" finden Sie an jeder Straßenecke.
2. Buchhändler mussten während ihrer Berufsausbildung und in ihrem Beruf viel lesen.
Auch nicht schlecht für die Allgemeinbildung.
(Übrigens: Der erste deutsche Reichspräsident hatte den Beruf des Sattlers erlernt - ein ordentlicher Beruf! Na ja, der war ja Sozi.)
3. Der desolate Zustand der EU - OK, unterstellen wir mal, dass das so richtig ist - rührt nicht vom Präsidenten des EU-Parlamentes her. Der kann nichts dafür.
Der desolate Zustand rührt von 28 EU-Regierungs-Chefs nebst deren Fachministern her ("Europäischer Rat") und davon, dass sich die EU-Kommission nicht an das Subsidiaritätsprinzip hält. Juncker möchte genau diesen Fehler - unter anderem mit seinem Kettenhund Timmermanns - eindämmen, aber bisher mit mäßigem Erfolg.
[Den Begriff des "Subsidiaritätsprinzips" erkläre ich hier nicht; wer nicht weiß, was das ist, sollte sich zu EU-Fragen überhaupt nicht äußern.]

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landei23 27.02.2017, 21:59
118. Die AFD ist halt eine rechtspopulistische Partei.

Sie hat a) nichts relevantes oder nur groben Unfug mitzuteilen b) wird von Leuten geleitet die Hass und / oder glatten Unfuf verbreiten und das wird schlicht und ergreifend dazu führen, dass sie in der Versenkung verschwindet, wie alle Parteien in unserem Land, die den Fremdenhass geschürt, kurz mal in Parlamenten Inkompetenz bewiesen haben. Keine Bange, mit denen wird unser Land mit all seinen guten Kräften schon fertig.

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Gudrun3 27.02.2017, 22:05
119. Nach Euro-Rettung und Flüchtlingskrise...

Nach Euro-Rettung und Flüchtlingskrise wird man der AfD ganz sicher bald erneut Futter geben. Das scheint ja offensichtlich System zu haben...

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