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AfD-Spitzenkandidat: Kalbitz war mit NPD-Funktionären bei Neonazi-Aufmarsch in Athen
Monika Skolimowska/ DPA

In Brandenburg tritt Andreas Kalbitz als Spitzenkandidat für die AfD an. Nach SPIEGEL-Informationen reiste er 2007 zu einem Neonazi-Aufmarsch in Athen, dabei wurde auch eine Hakenkreuzflagge gehisst.

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matbhmx 30.08.2019, 06:05
1. Ahhh, der Spiegel macht Politik und ...

... greift aktiv in den Wahlkampf in Brandenburg ein! Schnell noch 'ne Meldung zwei Tage vor der Wahl lanciert, um den Kandidaten schlecht zu reden. Und so kurz vor der Wahl, dass sich das auch nicht mehr näher aufklären lässt. Sorry, Spiegel, einfach nur schäbig!

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furorteutonikus 30.08.2019, 06:07
2. Konnte

Konnte man förmlich drauf warten, auf eine "Enthüllung" direkt vor den LT-Wahlen. Das bringt den Altparteien noch einige Stimmen bei der Wahl. Stimmen, die die nächsten paar Jahre weiter zu Stillstand führen, weil, wenn die "Herrschaften" ihre Mandate haben, sich darin gemütlich einrichten und ihre Lobbyfreunde bedienen, sowie gegen weite Teile der Einwohner regieren.

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Wahrheitsliebend 30.08.2019, 06:09
3. war doch klar

Daswar doch klar das vor den Wahlen noch einml kräftig gegen die AfD gehetzt wird.

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sebko 30.08.2019, 06:18
4. Irre....

Wahnsinn... diese Meldung rückt das ganze in ein völlig anderes Licht! Unerhört.
Ja und sonst so...?
Hat jemand von dem Sack Reis gehört?
Soll irgendwo in Asien einer umgefallen sein...

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fördeanwohnerin 30.08.2019, 06:23
5. -

Mir ist nicht klar, wozu es gut sein soll, dass man hier über etwas aus dem Jahr 2007 berichtet, wenn sowieso inziwschen jedes Kind verstanden hat, was für ein "Genosse" dieser Typ ist.
Wer soll mit einem solchen Artikel auf dieser Plattform eigentlich angesprochen werden? Man weiß bereits Bescheid und findet den Mann entweder sowieso absolut indiskutabel oder man steht auf sowas und will sich nur bestätigt fühlen in seiner Opferrolle von wegen "die armen Leute von der AfD - unfair".
In der Bild könnte man vielleicht noch Leute erreichen, die wirklich nicht wissen, wer dieser Kalbitz ist, hier aber kommt mir die Veröffentlichung fast wie eine Verzweiflungstat vor.
Ich brauche das nicht. ich habe auch keine Lust, die Fratze des Mannes gleich an erster Stelle zu sehen, wenn ich Spon aufrufe.

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conjure 30.08.2019, 06:35
6. Gut, dass Der Spiegel berichtet

Damit sich jeder selber ein Bild machen kann. Faktisch haben wir also einen Spitzenkandidaten, der vor 12 Jahren bei einer Parteiveranstaltung einer politisch gewählten, rechtsgerichteten Partei in Griechenland war, und bei dieser Reise im gleichen Hotel untergebracht war, wie ein paar NPD ler. Ist das alles? Also gab es danach weitere Kontakte oder eine Zusammenarbeit? Anscheinend nicht, also alles ziemlich dünn und für mich eher Meinungsmache. Aber wahrscheinlich ist für den Spiegel ein Grüner bekennender Steinewerfer auf Polizisten als Aussenminister OK, oder Linke Bundestagsmitglieder, die offen mit arabischen Antisemiten sympathisieren und Israelgegnern eine Plattform geben. Diese Art von Berichterstattung bringt keinen einzigen Weg von der AFD.

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technoheini 30.08.2019, 06:37
7.

Wer in der anstehenden Wahl in Brandenburg bewusst Nazis, vertreten durch den Spitzenkandidaten der AfD, wählt, darf sich nicht wundern, wenn man dann auch diesem braunen Sumpf zugeordnet wird. AfD wählen hat nichts mit Protestwahl zu tun, sondern ist bewusst sich gegen demokratische Grundwerte und für Nazitum und für braune Sektierer zu entscheiden.

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ricson 30.08.2019, 06:41
8.

Hmm ich dachte eigentlich, es wäre Allgemeinwissen, dass Kalbitz Rechtsextremist ist. Haben wir wieder etwas gelernt.

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FocusTurnier 30.08.2019, 06:43
9. Die AfD wird trotzdem ein Super-Ergebnis einfahren

Diese "überraschende" Nachricht, so drei Tage vor der Wahl gut lanciert, wird auf das voraussichtliche Wahlergebnis und den Zugewinn der AfD so gut wie keine Auswirkungen haben. Die Politik von SPD und Linke in Brandenburg ist so schlecht, da ändert auch ein Treffen vor zwölf Jahren nichts, an dem Kalbitz mal teilgenommen hat.
Und zur Beruhigung: Die AfD wird in Brandenburg nicht an die Regierung kommen. Aber sie ist ein gutes Druckmittel für die nächsten fünf Jahre. Mal schauen, wie sie sich in der Oppositionsrolle entwickelt.

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