Forum: Politik
AfD und Linke: Wahlkampf mit dem Treuhand-Ausschuss
Bernd von Jutrczenka/DPA

Politische Antipoden mit dem gleichen Ziel: Der rechte Flügel der AfD und die Linkspartei wollen einen Treuhand-Untersuchungsausschuss im Bundestag. Beiden dürfte es vor allem um Wählerstimmen im Osten gehen.

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ptb29 16.05.2019, 20:25
1. Lasst die Treuhand mal unterm Teppich

Ist nur doof, dass demnächst Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind.

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diefans 16.05.2019, 20:28
2.

Der Westen durfte sich den ostdeutschen Markt und damit läßtige Konkurrenten für eine Mark kaufen. Die Leute haben dann auf Kosten des Staates den Betrieb in Eigenregie verschrottet und konnten dann das erste Mal im Leben die Arbeitslosigkeit genießen...

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Silversurfer2000 16.05.2019, 20:31
3. Ich würde einen solchen Untersuchungsausschuss sehr begrüßen!!

Am besten jeden Tag eine große Headline in allen Zeitungen und Fernsehkanälen. Dann - so meine Hoffnung - werden die spät geborenen Kevins, die Ostalgiker, die verbliebenen SED-Kader und alle Verschwörungstheoretiker soviele Fakten erhalten haben, dass sie endlich verstehen, wie unfassbar pleite die DDR und ihre Betriebe waren.

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bloub 16.05.2019, 20:41
4.

Zitat von Silversurfer2000
Am besten jeden Tag eine große Headline in allen Zeitungen und Fernsehkanälen. Dann - so meine Hoffnung - werden die spät geborenen Kevins, die Ostalgiker, die verbliebenen SED-Kader und alle Verschwörungstheoretiker soviele Fakten erhalten haben, dass sie endlich verstehen, wie unfassbar pleite die DDR und ihre Betriebe waren.
die Headlines werden allerdings in die andere Richtung gehen, weil die DDR gar nicht so pleite war wie behauptet. Vielleicht merken dann die angeblich so schlauen Bürger, wie die Zone systematisch ausgeplündert wurde von den grossen Konzernen unter reger Mithilfe der Treuhand.

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cum infamia 16.05.2019, 20:49
5. dümmlicher Irrtum

Zitat von Silversurfer2000
Am besten jeden Tag eine große Headline in allen Zeitungen und Fernsehkanälen. Dann - so meine Hoffnung - werden die spät geborenen Kevins, die Ostalgiker, die verbliebenen SED-Kader und alle Verschwörungstheoretiker soviele Fakten erhalten haben, dass sie endlich verstehen, wie unfassbar pleite die DDR und ihre Betriebe waren.
die "DDR" war nicht pleite. Punkt.

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niska 16.05.2019, 20:51
6.

Zitat von Silversurfer2000
Am besten jeden Tag eine große Headline in allen Zeitungen und Fernsehkanälen. Dann - so meine Hoffnung - werden die spät geborenen Kevins, die Ostalgiker, die verbliebenen SED-Kader und alle Verschwörungstheoretiker soviele Fakten erhalten haben, dass sie endlich verstehen, wie unfassbar pleite die DDR und ihre Betriebe waren.
Das meiste von dem was abgewrackt wurde war tatsächlich, Infrastruktur, Maschinen, Produktionsmethoden, Verwaltung etc. betreffend, mindestens 30 Jahre hinter Weltniveau und damit im globalen Kapitalismus niemals erfolgsversprechend. Trauriger Fakt. Was man dem Westen, nicht aber der Treuhand vorwerfen kann, ist, dass nicht ausreichend und schnell neues alternativ aufgebaut wurde.

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didel-m 16.05.2019, 20:52
7. Im Osten weiß das jeder, dafür braucht man diesen UA nicht

Zitat von bloub
die Headlines werden allerdings in die andere Richtung gehen, weil die DDR gar nicht so pleite war wie behauptet. Vielleicht merken dann die angeblich so schlauen Bürger, wie die Zone systematisch ausgeplündert wurde von den grossen Konzernen unter reger Mithilfe der Treuhand.
Wäre zwar nen bissel spät die ganze Veranstaltung, aber besser spät als nie.

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niska 16.05.2019, 21:00
8.

Zitat von cum infamia
die "DDR" war nicht pleite. Punkt.
Wenn die DDR nicht pleite und zukunftsunfähig gewesen wäre, hätte sie die Sowjetunion niemals verschenkt. Logik.

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niska 16.05.2019, 21:08
9.

Zitat von bloub
die Headlines werden allerdings in die andere Richtung gehen, weil die DDR gar nicht so pleite war wie behauptet. Vielleicht merken dann die angeblich so schlauen Bürger, wie die Zone systematisch ausgeplündert wurde von den grossen Konzernen unter reger Mithilfe der Treuhand.
Sie verfallen in Ostalgie. Ist ja auch nachvollziehbar und aufgrund der Situation berechtigt. Nur ist es natürlich fast unmöglich für sich selbst klar zu kommen, dass man, obwohl wahrscheinlich irgendwann mal ausgezeichneter "Held der Arbeit", nur fürs Militär, zur Selbstbeschäftigung und für die Tonne gearbeitet hat.

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