Forum: Politik
AfD: Unsere Grünen von rechts
DPA

Vieles am Aufstieg der AfD erinnert an die Karriere der Grünen. Auch die Mitglieder der Öko-Partei gefielen sich am Anfang in der Rolle von Kämpfern gegen das Establishment, schockierten mit abwegigen Ideen und seltsamen Leuten.

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Olaf 02.02.2016, 16:19
170.

Zitat von jeby
Die Migranten verschwinden nicht. Selbst wenn irgendwann keine neuen mehr kommen sollten, werden sich die Probleme nicht in Luft auflösen. Außerdem ist das Wahlprogramm der AfD auch noch weiter gefächert. Wenn sie sich etablieren können, werden diese Themen auch mehr Beachtung finden. Die Grünen gibt es ja auch noch, obwohl ihr ursprüngliches Hauptthema, der Umweltschutz, doch nicht mehr strittig ist und alle anderen Parteien sich ebenso für ihn einsetzen.
Es gab aber auch die Piraten, die Schill-Partei und die Republikaner. Alle mehr oder weniger, nach Kometenhaftem Aufstieg, wieder verschwunden.

Und von der Grünen Partei der Petra Kelly und des Gert Bastian ist auch nichts mehr übrig.

Letztlich kommt es darauf an die richtigen Leute in die richtigen Positionen zu bekommen und die dann machen zu lassen. Die sind dann in der Lage ein Partei programmatisch neu auszurichten und so zukunftsfähig zu machen.

Solche Leute sehe ich bei der AfD nicht, aber warten wir mal ab.

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mielforte 02.02.2016, 16:20
171. Herr Fleischhauer, ich vermisse ihre Rigerosität

oder kann es sein, daß die AfD nichts anderes ist als die fünfte Kolonne des deutschen Neoliberalismus? Freies Spiel der Kräfte? Nieder mit dem Sozialstaat? Na kommen Sie schon, da ist doch noch etwas, was wir nicht wissen (sollen), Sie aber nicht wagen auszusprechen. Wenn Weimar in vollem Gang ist, könnten diese Truppen mit ihrem Sieg gleich das passende Wirtschaftssystem mitliefern. Pfui, das kommt mir aber schon wieder sehr bekannt vor...

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Heiner Hannappel 02.02.2016, 16:20
172. Herzerfrischend unverkrampft.

Es ist geradezu wohltuend, eine Bewertung der AfD zu lesen, die nicht von der üblichen parteilich geprägten Hysterie geprägt ist.Diesem Artikel ist nichts hinzuzufügen.Jede der etablierten Parteien hat reichlich zu Kritisierendes ihren Kellern!So sollten diese "Empörten" doch einmal die paar Treppchen runter gehen und in Parteispenden wühlen. Da findet man Namen wie Kohl, Schäuble.....!
Heiner Hannappel
Koblenz

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bilbobeutlin1978 02.02.2016, 16:20
173.

Zitat von hman2
Kleiner Tipp am Rande: Jugoslawien existiert seit Jahrzehnten nicht mehr. Von dort kamen aus dem dortigen damaligen Bürgerkrieg übrigens drei Mal so viele Flüchtlinge zu uns wie heute aus Syrien, und die haben unser Land auch nicht ruiniert...
woher nehmen sie diese Zahlen?

Deutschland hatte 1997 etwas über 1 Mio Flüchtlinge im Land. Und das nach mehreren Jahren in denen viele nach Deutschland kamen.
Wir reden aktuell von der selben Zahl innerhalb eines Jahres, mit der Aussicht dass das so weitergeht.

Außerdem sollten sie beachten dass die Flüchtlinge damals zu großen Teilen vor hatten freiwillig wieder zurückzukehren. Neuste Umfragen zeigen dass 80% der aktuellen Flüchtlinge ganz sicher hier bleiben möchten.

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scooby11568 02.02.2016, 16:21
174. Ich aber selten so einen Unsinn gelesen...

das Ihnen die AfD näher steht als die Grünen, verstehe ich vollkommen. Aber sich hier hinzustellen und zu plärren, dass die AfD Stuss verbreiten darf, weil die Grünen dies ja schließlich auch getan haben, schlägt dem Fass den Boden aus. Sie können ja auch schlecht sagen, weil der Augstein Blödsinn schreibt, darf ich das auch. Sie sollten lieber versuchen, Ihr Niveau weiter oben anzusiedeln. Nur liest dann niemand Ihre Kolumne. Ähnlich ist das auch mit der AfD. Möglichst schrill, damit viele Trottel hinter her laufen. Armes Deutschland.

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khe1965 02.02.2016, 16:21
175. man wird den Eindruck

nicht los das der verärgerte alte weiße Mann endlich seinen politischen Hafen gefunden hat. Fleischhauers Beteuerungen wir unsympathisch ihm die AfD ist, wirken schal und wenig aufrichtig.

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mariakar 02.02.2016, 16:21
176. Danke für diesen Artikel.

Dass es sich Richtung 1933 entwickelt schreiben in den Foren schon seit der Euro-Krise, ja eigentlich Finanzkrise, viele. Es gab genug warnende Stimmen aus dem Bürgertum. Allein die etablierten Politiker wollten sie nicht hören. Jetzt ist der schlafende deutsche Michel aufgewacht.
Was mich ärgert ist einfach, das bei einigen Äußerunger sofort "scharf von allen Seiten geschossen" wird, sorry, aber das bot sich gerade an.

Die Bemerkung der Ober-Ober-Grünen Roth bei Frau Maischberger, dass für die Wirtschaft nicht alle Flüchtlinge "verwertbar" sein werden, zog nur ein paar Randnotizen nach sich. Wehe, wenn das einer von der AFD oder CSU gesagt hätte. Insofern sind unsere Medien auf dem linken Auge schon etwas blind.

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BillyDerKitt 02.02.2016, 16:27
177. Vergleich

Der Vergleich der menschenverachtenden, faschistoiden Frau v. Stroch mit Sahra Wagenknecht, die für das genaue Gegenteil dessen steht, ist ekelerregend. Man muss Ihnen, Herr Fleischhauer, mindestens präfaschistische Gesinnung attestieren. Sie sind ein Brunnenvergifter.

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halbstark 02.02.2016, 16:31
178. Rattenfänger von der AfD

Die AfD bietet doch nur dumpfe Parolen und einfache Lösungen. Zum Glück haben wir unsere Regierung, die da ganz anders agiert: Parole: "Wir schaffen das", Lösung: "Grenzen auf, alle rein, dann mal gucken."

Ist doch viel differenzierter.

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sakshin 02.02.2016, 16:31
179.

OK da hat sich Herr Fleischhauer wenig überraschend als AfD-Fan geoutet.
Frau Wagenknecht mit Frau von Storch zu vergleichen ist allerdings eine Frechheit. Abgesehen davon hat Frau Wagenknecht nicht, wie in diesem Komentar behauptet den Terror des IS mit den Bombardierungen der Militärallianz gleichgesetzt, sondern zu Recht darauf hingewiesen, dass es für die zivilen Opfer gleich ist, ob sie durch Natobomben oder durch IS-Bomben sterben, verstümmelt werden oder Angehörige verlieren. Natürlich war das eine kalkulierte Provokation, aber ungleich klüger als der dumpfe Schwachsinn, den Frau von Storch bisweilen von sich gibt. Auch ansonsten hat man als geneigter Beobachter der politischen Lage in Deutschland den Eindruck, dass praktisch alle Parteien in der Flüchtlingsfrage nicht weit genug rechts stehen können. Mittlerweile sind die Forderungen der AfD kaum noch von denen der NPD zu unterscheiden, und auch die CSU ist nicht allzu weit davon entfernt.

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