Forum: Politik
Affäre um externe Berater: Strafanzeige gegen Ursula von der Leyen
DPA

Die Berater-Affäre weitet sich aus: Nach SPIEGEL-Informationen ermittelt die Justiz, ob externe Experten als Scheinselbstständige im Verteidigungsministerium tätig waren. Dort kursieren Gerüchte über dubiose Buddy-Systeme.

Seite 1 von 19
fatherted98 18.10.2018, 07:14
1. und nicht nur dort....

...in allen Ministerien auf Bundes- und Landesebene springen solche Leute herum und lassen sich zum Teil durch den Steuerzahler für ihre "Beratungstätigkeit" auch noch bezahlen. Fraglich ist doch....warum die Ministeriumsmitarbeiter die ihr ganzes Berufsleben in diesen Ministerien zubringen nicht selbst genug Fachwissen aufbringen um über die Dinge für die sie zuständig sind selbst zu urteilen bzw. diese zu entscheiden. Warum Lobbyisten und Berater?
Kann doch nur korruptive Gründe haben....anders sind diese Leute nicht zu erklären. Und wenn man auch noch Beraterfirmen für Millionen einkauft.....mit 0 Ergebnis....dann muss man sich über Strafanzeigen nicht wundern.

Beitrag melden
haralddemokrat 18.10.2018, 07:22
2. Machen wir uns nichts vor,

diese „Netzwerke“ gibt es schon etliche Jahre. Es werden Aufträge und Posten zugeschoben und die Vorgänge zumeist geschickt verschleiert oder ein Jurist findet ein Schlupfloch im Recht und das geschieht in den letzten Jahren häufig. Das BmVg ist zum Tummelplatz für Leute geworden, die von der Struktur, den Anforderungen und den notwendigen Schritten und Tätigkeiten für eine Bundeswehr keine Ahnung haben. Diese Theoretiker haben wir in Massen überall sitzen, auch in der freien Marktwirtschaft.

Beitrag melden
Chris_Christensen 18.10.2018, 07:24
3. Ihr Sohn arbeitet bei McKinsey, unter anderem

David von der Leyen, Sohn der Ministerin, ist dort ja tätig. Davor bei der Boston Consulting Group etc.

Alles im Netz öffentlich nachlesbar unter https://www.linkedin.com/in/david-von-der-leyen-b34a2778

Was ist eigentlich mit dieser "Demokratie" los, dass derartige Auswüchse zugelassen werden?

Beitrag melden
tomxxx 18.10.2018, 07:24
4. Und Frau Suder...

arbeitet auch schon wieder für die Regierung.

Gekonnt hat sie nie etwas. Aber wer interessiert eigentlich für so kleine Aufträge. SPON berichtete über Zahlungen über 3stellige Millionenbeträge an Airbus für Daten die schon dem Steuerzahler gehörten.
Passiert ist auch nichts! Wenn jemand nicht will, dass so etwas geklärt wird, dann wird es nicht geklärt.

Beitrag melden
zensurgegner2017 18.10.2018, 07:25
5.

Grundsätzlich muss mand eisen Augiasstall sicherlich durchleuchten

ABER:
Die Vergabepolitik der öffentlichen Hand stammt aus dem 19ten Jahrhundert
Wir haben - nur als exemplarisches Beispiel - zwischen 1995 und heute 14 verschiedene Betriebsysteme von Microsoft
Und wir haben eine Vergabepolitik, die für diese Vergabe so lange brauchen, dass das, was vergeben werden soll längst veraltet ist

Wie soll denn über die Errichtung einer digitalen Infrastruktur vergabetechnisch entschieden werden, wenn bereits die Erstellung der Vergabeunterlagen und Ausschreibungstexte länger dauert als die technische Basis Bestand hat?

Und auch WEGEN dieser Vergabepolitik, wegen Politiker, die mit Abakus und Rechenschieber groß geworden sind, genau deswegen sind wird er drittschlechteste digitale Industriestaat dieses Planeten

Nicht mal Polizei und Justiz kann auf Bundesebene auf einheitliche Datenbanken zurückgreifen
Nicht mal die Telefonanlagen können so Dinge wie Rufnummernübertragung , obwohl gesetzlich seit Ewigkeiten vorgeschrieben.
Grund: Die meisten Telefonanlagen sind aus den 70ern wurden nur immer wieder "ertüchtigt"

Wir brauchen eine gewaltig Reform der Vergabepolitik, und wir brachen glasklar weniger Politiker, sondern mehr Externe Qualität, denn nur so ist man "am Puls der Zeit" und nicht im Gestern

Wie soll denn eine Merkel was von Digital verstehen, die war ja nicht einmal in einem Computerladen, den gabs zu Ihrer Ladengehzeit nicht mal

Beitrag melden
trex#1 18.10.2018, 07:26
6.

Bundeswehr als "Berater-Armee", das ist gut.
Ein Milliardenhaushalt, klar, dass da abgesahnt wird. Das Geld liegt praktisch auf der Straße, man muss es nur aufheben. Und vdL will noch viele weitere Milliarden, damit die Berater-Armee noch größer wird. Und alles umgibt ein leiser Wind von Korruption.

Mal etwas investigativer Journalismus.

Beitrag melden
dweik01 18.10.2018, 07:29
7. Viel zu kurz gesprungen!

Das Gleiche sollte man dringend mal beim BAMF, Herrn Weise unternehmen sowie nach der politischen Verantwortung und Mitwisserschaft von Frau Merkel fragen. Glauben Sie doch nicht ansatzweise, daß von der Leyen oder Weise JEWEILS 50 Mio für Berater ausgeben ohne daß Merkel bescheid wusste!

Beitrag melden
Rassek 18.10.2018, 07:31
8. Ermittelt..

Bleibt zu hoffen, daß Die Staatsanwaltschaft hier genauso gründlich vorgeht wie gegen Privatpersonen.
Was aber, da Staats Anwälte eher zweifelhaft ist.

Beitrag melden
burlei 18.10.2018, 07:34
9. Wäre es angesichts dieser ganzen Skandale nicht angebracht ...

... die Bundeswehr und damit das Verteidigungsministerium zu privatisieren? Sie ist doch schon fast vollständig in den Händen der Wirtschaft.

Beitrag melden
Seite 1 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!