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Affäre um Scheinbeschäftigung: Fillon startet die Operation Überleben
DPA

François Fillon geht zum Angriff über. Der Spitzenkandidat der französischen Konservativen weist den Vorwurf zurück, er habe seine Frau scheinbeschäftigt - und beklagt "politische Lynchjustiz". Erklärungen bleibt er schuldig.

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Sandlöscher 06.02.2017, 20:47
1. Totengräber der Demokratie

Herr Fillion will doch den Franzosen eine Agenda 2010 für Frankreich verordnen.
Verzichten sollen in diesem System bekanntlich immer die Schwächsten.
Für sich und seine Familie hat er glänzend den Steuerzahler zahlen lassen. Damit passt er fantastisch in diese Ideologie. Kein Wunder, dass der Front National immer stärker wird.

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St.Baphomet 06.02.2017, 20:56
2. Kalender führen und die Post machen

für 3500 Euro Netto?
Ist voll mein Job.
Nur dass ich bei der Arbeit absolut nicht gesehen werden darf ist das Problem, dafür muss man Spezialist sein.
Solche bekommen dann locker auch 800000 Euro.
Als Nicht-Anwesenheitsprämie.
M.E ist Fillon erledigt.
Nichts ist schlimmer als verlogene Moralapostel.

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crewmitglied27 06.02.2017, 21:22
3. Genau deswegen,

wegen dieser Mentalität vieler Politiker der etablierten Parteienlandschaft wird es in diesem Jahr wohl in drei europäischen Staaten ein politisches Erdbeben bei den Wahlen geben.
Monsieur Fillion findet es richtig, seine Frau mit Steuergeldern in dieser Höhe zu alimentieren.
Wenn die Presse etwas mehr Recherche betreiben würde hätte Herr Schulz das gleiche Problem wie der Franzose. Wenn dann noch ein paar fundierte Artikel über die Verfassungs- und sonstigen Rechtsbrüche von Frau Merkel dazu kämen, dann würde es bei den Wahlen aber richtig scheppern. Ich finde es gut, dass sich die französische Presselandschaft dieses Themas ausgiebig annimmt, ohne auf die zu erwartenden Folgen bei den Wahlen Rücksicht zu nehmen. Hier sind wir wohl noch nicht so weit. Ist es, weil Ihr das Ergebnis nicht wollt? Die schlimmen "Populisten" kommen. So, oder so. Oder ist es weil Ihr vielleicht doch ein ganz kleines Bisschen von oben....aaach, das kann ja bei deutschen Qualitätsjournalisten nicht sein.

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licorne 06.02.2017, 21:24
4.

Er hat ein bisschen bei Trump abgeschaut: Journalisten- und Gegnerschelte. Warum entschuldigt er sich eigentlich, wenn alles eine Verschwörung sein soll? Es geht ja fasr gar nicht mehr darum, ob seine Familienmitglieder für ihn gearbeitet haben. Es geht schon allein um um freche Höhe der Bezüge. Dann betont er noch, dass niemand dem Abgeordneten reinreden dürfe, welche Gehälter er zahle, obwohl es um Steuergelder geht. Er hat auch betont, dass keine Rechenschaft über den Arbeitsplatz gegeben werden müsse. Damit kann er dann behaupten, seine Frau habe von Haus aus gearbeitet.

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rainer82 06.02.2017, 21:58
5. Fillon und Le Pen in finanziellen Verstrickungen

durch illegale Verwendung staatlichen Geldes. Le Pen finanzierte so ihre rechtsextreme Partei, Fillon seine Familie. Die Sozialisten dürfen jubeln.

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gunpot 06.02.2017, 22:22
6. Fillon ist so was von

kaputt, nur er selbst macht sich noch Illusionen. Die Recherchen über seine Verfehlungen haben erst begonnen.
Nun ist es an der Zeit, das sich der procureur de la République sich mit seinen Bankkontenauszügen der letzten 12 Jahre beschäftigt. Da kommen bestimmt noch viele Details zum Vorschein. Wie hat Juppé gesagt? Er stehe nicht für einen Plan B zur Verfügung. Soll er doch gar nicht. Er soll den Plan A durchführen, was so viel heißt: Fillon wird in die Wüste geschickt und Juppé übernimmt. Wenn nicht, dann sind die Republikaner aus dem Rennen und die Wahl wird zwischen Marie Le Pen und Macron entschieden.

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andreasposter 06.02.2017, 22:50
7. Fillion

ist eben ein Politiker. Viel reden und nichts sagen. Das gillt doch querbeet oder ? Mir persoenlich waere ein konservativer Fillion lieber als ein sogenannter sozialistischer Traumtaenzer oder eine rechtsradikale Le Pen. Macht auf mich den Eindruck wie die franzoesische Version der Vorsitzenden des Bundes Deutscher Maedchen...sorry...

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reifel01 06.02.2017, 22:58
8. Fillon im Aus

Fillon hat sich ins Aus geschossen! Selbst wenn er sich im Fall der Honorare für seine Frau vielleicht herauslügen kann, der Fall seiner Kinder ist eindeutig: Ein Jura-Student kann nicht gleichzeitig vollzeitig als Volljurist arbeiten! Das war Betrug an seinem Volk, dem er nun vorstehen will - unmöglich!
reifel01

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Woodcutter 06.02.2017, 22:59
9.

Zitat von crewmitglied27
whatevver...
"wegen dieser Mentalität vieler Politiker der etablierten Parteienlandschaft wird es in diesem Jahr wohl in drei europäischen Staaten ein politisches Erdbeben bei den Wahlen geben."

Aha. Danke für Ihre Einschätzung.

"Monsieur Fillion findet es richtig, seine Frau mit Steuergeldern in dieser Höhe zu alimentieren."

Korrekt. und das ist absolut unverzeihlich.

"Wenn die Presse etwas mehr Recherche betreiben würde hätte Herr Schulz das gleiche Problem wie der Franzose."

Hier ist Ihr Komma ",", bitte gerne beim nächsten Mal einsetzen...

"Wenn dann noch ein paar fundierte Artikel über die Verfassungs- und sonstigen Rechtsbrüche von Frau Merkel dazu kämen, dann würde es bei den Wahlen aber richtig scheppern."

Hier würde ich gerne sagen: die Endlösung war also "Rechtens" weil Sie ja nicht gegen das seinerzeit geltende Recht verstieß? (Also Sie mögen ja anscheinend die rechten Demagogen...)
Wenn also Frau Merkel (mit meiner vollen Unterstützung) Flüchtenden aus Kriegsgebieten Schutz anbietet, ist das für mich absolut nachvollziehbar.

" Ich finde es gut, dass sich die französische Presselandschaft dieses Themas ausgiebig annimmt, ohne auf die zu erwartenden Folgen bei den Wahlen Rücksicht zu nehmen."

Also glauben Sie hier der "Lügen"presse?


"Hier sind wir wohl noch nicht so weit. "

Doch! Warum nicht?

"Ist es, weil Ihr das Ergebnis nicht wollt? Die schlimmen "Populisten" kommen. So, oder so. Oder ist es weil Ihr vielleicht doch ein ganz kleines Bisschen von oben....aaach, das kann ja bei deutschen Qualitätsjournalisten nicht sein."

Da war am Ende wohl die Luft ´raus. Glückwunsch! Solch einen qualifizierten Kommentar würde ich mir öfter wünschen... Gute Nacht, und viel Spass mit den Populisten.

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