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Affront aus Burma: Staudamm-Schock irritiert China

Es ist eine kleine Revolution im asiatischen Machtgefüge: Burma wagt den Aufstand gegen das mächtige China und stoppt*ein Mega-Staudammprojekt. Die Regierung in Peking ist verärgert, darf dies aber nicht offen zeigen. Denn sie braucht den*aufmüpfigen Nachbarn noch - wegen seiner Rohstoffe.

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Niamey 06.10.2011, 07:44
1. Staudammschock in Burma

Zitat von sysop
Es ist eine kleine Revolution im asiatischen Machtgefüge: Burma wagt den Aufstand gegen das mächtige China und stoppt*ein Mega-Staudammprojekt. Die Regierung in Peking ist verärgert, darf dies aber nicht offen zeigen. Denn sie braucht den*aufmüpfigen Nachbarn noch - wegen seiner Rohstoffe.
Der Dreischluchtendamm hat doch gezeigt, dass so ein Megaprojekt ganz ohne negative Folgen für die Anwohner und die Umwelt ist, oder? Lösen könnte China das Problem ganz einfach. Zwischen beiden Ländern gibt es sicher noch die eine oder andere ungeklärte Grenzziehung. Vieleicht ist Burma ja bald eine weitere abtrünige Provinz die sehnsüchtig darauf wartet heimgeholt zu werden..
Und wenn ich den Hinweis auf die Bodenschätze höre, läuft es mir sowieso kalt den Rücken runter. Abwarten, da geht noch was!

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alexkie 06.10.2011, 07:48
2. .

Es tut sich etwas in Burma. Dieser Baustopp mal hin oder her. Die Reformwilligkeit des Präsidenten scheint erfreulich.

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kamillentee 06.10.2011, 08:28
3. .

Schön, das SPON auch endlich darüber berichtet.
In Myanmar kann man auch als Tourist endlich wieder mit dem Auto durch! Wieso schreibt noch jeder Burma?

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felisconcolor 06.10.2011, 08:48
4. so so

Zitat von Niamey
Der Dreischluchtendamm hat doch gezeigt, dass so ein Megaprojekt ganz ohne negative Folgen für die Anwohner und die Umwelt ist, oder? Lösen könnte China das Problem ganz einfach. Zwischen beiden Ländern gibt es sicher noch die eine oder andere ungeklärte Grenzziehung. Vieleicht ist Burma ja bald eine weitere abtrünige Provinz die sehnsüchtig darauf wartet heimgeholt zu werden.. Und wenn ich den Hinweis auf die Bodenschätze höre, läuft es mir sowieso kalt den Rücken runter. Abwarten, da geht noch was!
ohne negative Folgen
Zitat von
# Überflutetes Gebiet: bei normalem Wasserstand 23.793 Hektar Land # Überflutete Städte: 13 # Überflutete Fabriken: 657 # mittlere Stauseebreite: 1,1 km oder 1,6 km (verschiedene Angaben) # Umgesiedelte Personen: circa 1,3 bis 2 Millionen (Quelle Wikipedia)
und das ganze, man lese und staune, mit NUR einer 2 Drittel Mehrheit im Volkskongress.

Man kann sich sowas auch schön reden.
Aber ist ja Wasserkraft und Wasserkraft ist GUT.

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Schleswig 06.10.2011, 08:54
5. xxx

Zitat von sysop
Es ist eine kleine Revolution im asiatischen Machtgefüge: Burma wagt den Aufstand gegen das mächtige China und stoppt*ein Mega-Staudammprojekt. Die Regierung in Peking ist verärgert, darf dies aber nicht offen zeigen. Denn sie braucht den*aufmüpfigen Nachbarn noch - wegen seiner Rohstoffe.
In 3 - 4 Jahren holt sich China halt ungefragt die Rohstoffe. So wie in Tibet und anderswo. Wer will dagegen anstinken. Wer? Die Grünen und die Roten Menschen bestimmt nicht.

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der_rookie 06.10.2011, 08:56
6. Hm

Mal sehen wann China seine Staatsdoktrin der "Nicht-Einmischung-in-innere-Angelegenheiten-anderer-Staaten" überwindet

Aus Sicht Burmas: Sehr verständliche Entscheidung! Wenn da signifikante Risiken drohen und verschiedene andere Staaten um meine Gunst buhlen, dann mag das beste für mein Land sein sich die Optionen einmal genauer anzusehen. Denn auch wenn China 20-30 Mrd. Dollar im Land investieren sollte: Beispiele aus vielen anderen Regionen zeigen, dass davon nur ein Bruchteil im Heimatland hängen bleibt. China fliegt da lieber Massen eigener Arbeiter, Sicherheitskräfte, etc. ein als auch nur einen Bauarbeiter von vor Ort zu beschäftigen.

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stauchert 06.10.2011, 09:39
7. Sorry, kann ich mir nicht verkneifen

Die burmesische Staatsführung hat Glück, daß der große Nachbar nicht USA heißt. Die hätten schon längst einen Militärputsch organisiert.

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bauern-muenchen 06.10.2011, 09:52
8. Karl-Marx-Stadt

@Kamillentee: Leute schreiben 'Burma', weil dieses nun mal der Name des Landes ist. 'Myanmar' haben die Militärs es genannt. Genau wie sie ja auch eine neue Hauptstadt haben bauen lassen! Mit dem Volk hat das alles absolut nichts zu tun. Stimmt, ist fast wie bei uns, wenn Angie den Wer?Wulff zum Bundespräsidenten machen lässt.

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lronmcbong 06.10.2011, 09:55
9. .....

Zitat von stauchert
Die burmesische Staatsführung hat Glück, daß der große Nachbar nicht USA heißt. Die hätten schon längst einen Militärputsch organisiert.
in der tat frage ich mich des öfteren, ob das nicht stimmt.
fraglich bleibt, ob das oben genannte zitat nun hoffnung oder angst machen soll.
immer nur china als den bösewicht hinzustellen ist ja etwas albern. wir erfahren wohl einfach nur mehr, was die chinesen den ganzen tag so treiben als das, was die usa da tun.
nur weil wir nicht wissen wo die cia oder andere organisation ihre hände drin haben, heisst es nicht, das es nicht geschieht. die belieferung von saddam und den taliban hat auch stattgefunden, aber wirklich augeregt hats auch niemand.
guantanamo steht noch, waterboarding gilt nicht als folter und steve jobs rechtfertigt selbstmorde unter chinesischen arbeiter mit dem hinweis auf eine quote geringer als die der usa.
in einer simpsons folge wurde einmal die verballhornung des kürzels "USA" mit "U-ASS-A" übersetzt....

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