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Afghanische Soldaten: Aus Kameraden werden Killer

Ein afghanischer Soldat schießt auf französische Kameraden und*tötet vier von ihnen. Paris stoppt deshalb die Militäroperationen. Offiziell*spricht die*Nato*bei solchen Anschlägen von*tragischen Einzelfällen. In einem internen Bericht heißt es aber: Die Gefahr ist größer als gedacht.

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...und gut ist`s 20.01.2012, 13:36
1. Genau wie in Deutschland!

Zitat von sysop
Ein afghanischer Soldat schießt auf französische Kameraden und*tötet vier von ihnen. Paris stoppt deshalb die Militäroperationen. Offiziell*spricht die*Nato*bei solchen Anschlägen von*tragischen Einzelfällen. In einem internen Bericht heißt es aber: Die Gefahr ist größer als gedacht.
Da spricht man bei gewissen Tätergruppen, die teilweise auch aus dieser Gegend stammen, wenn diese Gewaltdelikte in Deutschland verüben von "tragischen Einzelfällen".

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coniferia 20.01.2012, 13:46
2.

Zitat von sysop
Ein afghanischer Soldat schießt auf französische Kameraden und*tötet vier von ihnen. Paris stoppt deshalb die Militäroperationen. Offiziell*spricht die*Nato*bei solchen Anschlägen von*tragischen Einzelfällen. In einem internen Bericht heißt es aber: Die Gefahr ist größer als gedacht.
Endlich wird es auch mal hierzulande bekannt, dass der Feind der auslaendischen Truppen (und natuerlich auch der Bevoelkerung in Afghanistan) regelmaessig Regierungsuniformen traegt. Wird Zeit, mal zu pruefen, wen man da jahrelang unterstuetzt hat und ob das nicht moeglicherweise die falsche Seite war. Die sog. Regierung ist in Wirklichkeit ein korruptes Narkokartell von Warlords und wird von großen Teilen der Bevoelkerung schon lange als Feind betrachtet. Waer wohl jetzt ein guter Zeitpunkt, wenn die ISAF in dem Konflikt eine neutrale Rolle einnehmen wuerde (wie sie das schon lange haette tun sollen) und die Unterstützung der Regierung, die ja auch nur eine Warlordpartei ist, aufgeben wuerde (so koennte sie ihre Rolle in Afghanistan auch noch mit einigermassem erhobenen Kopf beenden).

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peterhausdoerfer 20.01.2012, 13:49
3. Ausser Spesen nichts gewesen

Zitat von sysop
Ein afghanischer Soldat schießt auf französische Kameraden und*tötet vier von ihnen. Paris stoppt deshalb die Militäroperationen. Offiziell*spricht die*Nato*bei solchen Anschlägen von*tragischen Einzelfällen. In einem internen Bericht heißt es aber: Die Gefahr ist größer als gedacht.
Die Afghanen dulden keine fremden Truppen im Land, so einfach ist das.
In ein paar Jahren ist alles wieder beim alten ausser das es Bin Laden nicht mehr gibt.
Das sollte eine Lektion sein das Gewaltkonflikte nicht mit assymetrisch Kriegsführung gewonnen werden können, leider.

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Hubatz 20.01.2012, 13:52
4. Alles für nichts...

Durch solche Anschläge wird verdeutlicht, wie misstrauisch einige, wahrscheinlich sehr viele Afghanen der NATO und ihren Aufgaben gegenüber sind. All die Ausbildung der afgh. Armee und Polizei und die damit verbundene Hilfe zu Selbsthilfe wird im besagten Jahr 2014, nach Abzug der NATO wie ein Kartenhaus bei Wind zusammenfallen. Dann kommen die Taliban zurück und wir haben das Afghanistan von 2001.

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Bhigr 20.01.2012, 13:53
5. Vorhersagbare Ereignisse

Zitat von sysop
Ein afghanischer Soldat schießt auf französische Kameraden und*tötet vier von ihnen. Paris stoppt deshalb die Militäroperationen. Offiziell*spricht die*Nato*bei solchen Anschlägen von*tragischen Einzelfällen. In einem internen Bericht heißt es aber: Die Gefahr ist größer als gedacht.
Das liegt daran, dass der Islamismus Mainstream in der afghanischen Gesellschaft ist. Deshalb sind die Taliban die natürlichen Verbündeten gegen die USA und den Westen. Es ist also nur folgerichtig, dass Afghanische Soldaten - vermeintliche Verbündete - auf westliche Soldaten schießen.
Der Einsatz in Afghanistan kann nicht gelingen, wenn die Mehrheit der Bevölkerung Terroristen unterstützt. Deshalb war es auch falsch dort einzumarschieren. Das gleiche gilt übrigens für Pakistan, welches einerseits jahrelang die Terroristen um bin Laden unterstützt hat und nebenher sich als Verbündeter geriert hat. Man hätte Bin Laden ausschalten sollen und gut ist.

Es gibt eine alte Grundregel im Krieg:
"Kenne Deinen Feind und kenne Dich selbst!"

Wenn wir aus Afghanistan abziehen wird der Krieg nicht beendet sein, denn der Islamismus sieht Krieg gegen Ungläubige als heilige Pflicht an. Wir müssen also damit rechnen, dass Kriege in diesen Gegenden weiterhin bestehen. Es wird aber darauf ankommen, diese Kriege zu begrenzen.
Was aber bei all der Kriegführung sträflich missachtet wird ist folgendes:

"Ohne jeden Kampf einen Feind zu unterwerfen, ist in der Tat wahrer Genius. "

Das ist durchaus möglich, einfach und relativ preiswert möglich. Der Islamismus hat ganz schlechte ideologische Fundamente. Dieses geistige Fundament des Gegners, seine Motivation, lässt sich sehr leicht ad Absurdum führen. Man muss es aber tun. Es gilt den Islamismus als Religion anzugreifen, mit Worten, mit Argumenten. Dann gilt es die inneren Widersprüche so weit auszunutzen, dass die inhärente Kriegslust nicht gegen uns sondern gegeneinander gerichtet wird. Aber dazu müssen wir jeglichen Respekt vor dem Islam ablegen und ihn in seinen Grundfesten erschüttern.

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Das-tobende-Steuerschaf 20.01.2012, 14:01
6. Hunderte? Tausende? Wieviele letale Einzelfälle seit der Wende?

Solche 'bedauerlichen Einzelfälle' gab und gibt es hier in Deutschland und im Rest Europas offenbar sehr, sehr viele, aber wer den Mumm hat, darüber zu reden, wird mundtot gemacht.

Respekt an die Franzosen, sich NICHT für den Tod mehrerer ihrer Soldaten tränenblind und Michelmäßig in Sack und Asche zu entschuldigen, sondern mit Sanktionen zu drohen.
Dass der Afghanistan-Einsatz, ähnlich wie die Euro-'Rettung' nur mit enormen Opfern das unvermeidliche Ende hinausschiebt, sollte klar sein.

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peacefool 20.01.2012, 14:01
7. Welche westliche Kultur?

Zitat von
Das größte Problem auf beiden Seiten sei "kulturelles Unverständnis": "Die Amerikaner verstehen unsere Sprachen nicht und wissen nicht, wie sie sich in unserem Land benehmen müssen. Und umgekehrt haben wir keinen blassen Schimmer von der westlichen Kultur. Das führt ganz zwangsläufig zu Konflikten."[/url]
Angesichts des durchschnittlichen US-Marines und seines Bildungsstandes muss man sich fragen, ob es erstrebenswert ist amerikanische "Kultur" zu erlernen und worin diese bestehen soll?

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Fidel Castro 20.01.2012, 14:08
8. Islamismus

Zitat von Bhigr
Das liegt daran, dass der Islamismus Mainstream in der afghanischen Gesellschaft ist. Deshalb sind die Taliban die natürlichen Verbündeten gegen die USA und den Westen. Es ist also nur folgerichtig, dass Afghanische Soldaten - vermeintliche Verbündete - auf westliche Soldaten schießen. Der Einsatz in Afghanistan kann nicht gelingen, wenn die Mehrheit der Bevölkerung Terroristen unterstützt. Deshalb war es auch falsch dort einzumarschieren. Das gleiche gilt übrigens für Pakistan, welches einerseits jahrelang die Terroristen um bin Laden unterstützt hat und nebenher sich als Verbündeter geriert hat. Man hätte Bin Laden ausschalten sollen und gut ist. Es gibt eine alte Grundregel im Krieg: "Kenne Deinen Feind und kenne Dich selbst!" Wenn wir aus Afghanistan abziehen wird der Krieg nicht beendet sein, denn der Islamismus sieht Krieg gegen Ungläubige als heilige Pflicht an. Wir müssen also damit rechnen, dass Kriege in diesen Gegenden weiterhin bestehen. Es wird aber darauf ankommen, diese Kriege zu begrenzen. Was aber bei all der Kriegführung sträflich missachtet wird ist folgendes: "Ohne jeden Kampf einen Feind zu unterwerfen, ist in der Tat wahrer Genius. " Das ist durchaus möglich, einfach und relativ preiswert möglich. Der Islamismus hat ganz schlechte ideologische Fundamente. Dieses geistige Fundament des Gegners, seine Motivation, lässt sich sehr leicht ad Absurdum führen. Man muss es aber tun. Es gilt den Islamismus als Religion anzugreifen, mit Worten, mit Argumenten. Dann gilt es die inneren Widersprüche so weit auszunutzen, dass die inhärente Kriegslust nicht gegen uns sondern gegeneinander gerichtet wird. Aber dazu müssen wir jeglichen Respekt vor dem Islam ablegen und ihn in seinen Grundfesten erschüttern.

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alarmist 20.01.2012, 14:08
9. .

Zitat von Bhigr
Aber dazu müssen wir jeglichen Respekt vor dem Islam ablegen und ihn in seinen Grundfesten erschüttern.
Religionen sind nicht falsifizierbar.
Und das Problem ist auch nicht zuviel Respekt, sondern zu wenig. In beiden Richtungen.

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