Forum: Politik
Afghanische Soldaten: Aus Kameraden werden Killer

Ein afghanischer Soldat schießt auf französische Kameraden und*tötet vier von ihnen. Paris stoppt deshalb die Militäroperationen. Offiziell*spricht die*Nato*bei solchen Anschlägen von*tragischen Einzelfällen. In einem internen Bericht heißt es aber: Die Gefahr ist größer als gedacht.

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kellitom 20.01.2012, 16:01
30. Endlich raus aus Afghanistan

Die Linkspartei hatte und hat Recht: Raus aus Afghanistan, denn Deutschland Sicherheit wird genausowenig am Hindukusch verteidigt wie Afghanistan an den Alpen. Nur eine Verbesserung der Lebensverhältnisse der Afghanen birngt Frieden. Dafür hätte man die Milliarden einsetzen sollen, nicht für Krieg!

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doublebass 20.01.2012, 16:07
31.

Zitat von Immerandersdenker
Nach allem was ich bisher mitbekommen habe, überrascht mich das wirklich überhaupt nicht. Gerade was US Soldaten angeht. Ich würde dem ohne weiteres noch ein "mit menschenverachtendem Verhalten" hinzufügen, wenn man sich viele der geleakten Videoaufnahmen mal genauer anhört. Man könnte tatsächlich meinen es seien überwiegend Kleinkinder die auf Insekten schießen. Dass nicht-amerikansche Soldaten da meist nicht viel besser sind, kann ich mir genauso gut vorstellen.
der soldat muss wohl auf den feind als untermenschen herunterblicken. wie sollte er es sonst auch aushalten denselben zu töten, und das immer wieder?

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TheBear 20.01.2012, 16:11
32. Sich abwenden

Zitat von Bhigr
Es gilt den Islamismus als Religion anzugreifen, mit Worten, mit Argumenten. Dann gilt es die inneren Widersprüche so weit auszunutzen, dass die inhärente Kriegslust nicht gegen uns sondern gegeneinander gerichtet wird. .
Das passiert doch schon. Mal abgesehen vom 11-September sind die meisten Opfer der Islamisten ebenfalls Angehörige des Islams.

Zitat von
Aber dazu müssen wir jeglichen Respekt vor dem Islam ablegen und ihn in seinen Grundfesten erschüttern.
Das ist doch Unsinn. Das Christentum ist kein Stück besser als der Islam, es wird - zur Zeit - nur weniger ernst genommen. Das kann sich aber auch wieder ändern.
Die einzige Form mit Religionen umzugehen, ist ein säkularer Staat in dem Religion reine Privatsache ist.
Von den Ländern, in denen dies nicht möglich ist (und dazu gehört Afghanistan in jedem Fall), muss man sich definitif abwenden. Man muss die Leute in ihrem eigenen Saft schmoren lassen, bis sie selbst zur Vernunft kommen.

War in Europa doch auch so, die französiche Revolution, die Aufklärung kam von innen (Europa) und wurde nicht von aussen uns aufgezwungen.

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turekat 20.01.2012, 16:12
33. Schlechte Zukunftsaussichten für Afghanistan

Zitat von ..........
Es stimmt überhaupt nicht! Warum soll ein Afganer Kamerad von einem Nato-Soldat sein? Die Afganen haben diese Soldaten nicht eingeladen. Sie sind als Besatzer gekommen und man müsste sich mit diesen arrangieren. Mehr nicht! Der Nato-Soldat sollte sich selbst fragen, warum er dort ist!
Besatzer im klassischen Sinn sind wir mit Sicherheit nicht. Die Afghanen verdanken es den alliierten Truppen, dass sie von einem Schreckensregime befreit wurden, welches das Land zurück ins Mittelalter versetzte. Fundamentale Grundrechte, die es damals nicht gab wurden zumindest teilweise hergestellt. Außerdem erfolgte eine beträchtliche Aufbauleistung im ganzen Land in Sachen Infrastruktur, Wasserversorgung, Bildungs- und Gesundheitswesen. Der Aufbau ist eben ein langwieriger Prozess, bei dem es immer wieder Rückschläge gibt. Aber unterm Strich ist der Einsatz in Anbetracht der kulturellen Unterschiede, einer erdrückenden Korruption und den das ganze Land durchziehenden Clanstrukturen zum Scheitern verurteilt, weshalb man auf dem schnellsten Weg unsere Leute heimholen sollten. Der Preis, den wir für Sicherheit und Stabilität in Afghanistan zahlen müssen, ist einfach zu hoch. Vieles von dem, was wir aufgebaut haben, wird in Windeseile wieder zerstört werden, wenn unsere Truppen erst einmal abgezogen sind.
Ich denke, dass die Zukunft Afghanistans düster aussieht.

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immigrantin 20.01.2012, 16:18
34. Titel

Zitat von Runzelrocker
Warum ist man überrascht? Wer in dem Land oder ähnlichen Ländern gelebt hat, der kennt die Mentalität. Ein Menschenleben zählt dort nichts. Mit unserem zivilisierten Denken gelten wir als dekadent und verweichlicht.
Wenn diese Menschen hierher kommen, bringen sie diese Einstellung mit. Und es kostet hier auch Menschenleben.

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e-ding 20.01.2012, 16:26
35. ...

Zitat von kellitom
Die Linkspartei hatte und hat Recht: Raus aus Afghanistan, denn Deutschland Sicherheit wird genausowenig am Hindukusch verteidigt wie Afghanistan an den Alpen. Nur eine Verbesserung der Lebensverhältnisse der Afghanen birngt Frieden. Dafür hätte man die Milliarden einsetzen sollen, nicht für Krieg!
Unabhängig von der Linkspartei gebe ich Ihnen Recht. Der Einsatz in AFG war und ist so überflüssig wie ein Kropf.
Allerdings würde ich in eine mittelalterliche islamische Gesellschaft nicht einen Cent an "Hilfsleistungen" stecken.

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jondon 20.01.2012, 16:34
36. ...

Zitat von alarmist
Religionen sind nicht falsifizierbar. Und das Problem ist auch nicht zuviel Respekt, sondern zu wenig. In beiden Richtungen.
Sehr schöner Kommentar. Kurz und treffend!

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jondon 20.01.2012, 16:35
37. ...

Zitat von Fidel Castro
Ihr an sich ausgezeichneter Beitrag hat für mich einen Schönheitsfehler: Sie hätten den Islamismus durch Islam ersetzen sollen, schon zu Beginn des letzten Absatzes, nicht erst im letzten Satz!
Leute wir Sie sind der Grund dafür, dass Kriege geben wird, solange es Menschen gibt.

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kinich_janaab 20.01.2012, 16:54
38.

Zitat von sysop
Ein afghanischer Soldat schießt auf französische Kameraden und*tötet vier von ihnen. Paris stoppt deshalb die Militäroperationen. Offiziell*spricht die*Nato*bei solchen Anschlägen von*tragischen Einzelfällen. In einem internen Bericht heißt es aber: Die Gefahr ist größer als gedacht.
Genauso wie aus angeblichen Helfern Faschobesatzer werden. Wie könnte man sich sonst noch gegen Besatzer wehren?

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andynm 20.01.2012, 17:00
39. Schade

Zitat von aaback
Ja, vor allem in Europa. Es muss klar gemacht werden, dass diese Religion menschenrechts- und verfassungsfeindlich ist. Ein Verbot muss diskutiert werden. Viele Anhänger dieser Religion hassen und verachten uns und wollen uns bekämpfen.
Mehr als solche übrigens verfassungungsfeindlichen Parolen (wir haben hierzulande Religionsfreiheit), die direkt von Hetzseiten wie PI stammen könnten, haben Sie hier nicht beizutragen?

Übrigens gibt es 1,4 Mrd Muslime, wovon nur ein Bruchteil wirklich extremistisch ist. Ihre Aussage ist also auch sachlich falsch.

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