Forum: Politik
Afghanische Soldaten: Aus Kameraden werden Killer

Ein afghanischer Soldat schießt auf französische Kameraden und*tötet vier von ihnen. Paris stoppt deshalb die Militäroperationen. Offiziell*spricht die*Nato*bei solchen Anschlägen von*tragischen Einzelfällen. In einem internen Bericht heißt es aber: Die Gefahr ist größer als gedacht.

Seite 5 von 6
andynm 20.01.2012, 17:02
40. haben

Zitat von Bhigr
Das ist durchaus möglich, einfach und relativ preiswert möglich. Der Islamismus hat ganz schlechte ideologische Fundamente. Dieses geistige Fundament des Gegners, seine Motivation, lässt sich sehr leicht ad Absurdum führen. Man muss es aber tun. Es gilt den Islamismus als Religion anzugreifen, mit Worten, mit Argumenten. Dann gilt es die inneren Widersprüche so weit auszunutzen, dass die inhärente Kriegslust nicht gegen uns sondern gegeneinander gerichtet wird. Aber dazu müssen wir jeglichen Respekt vor dem Islam ablegen und ihn in seinen Grundfesten erschüttern.
Aha also soll ein Kulturkrieg geführt werde, oder wie ist ihre Aussage zu verstehen. Ich bezweifle nur, dass auf Tote urinierende Soldaten eine Werbung für unsere Kultur darstellen. Die haben aber immerhin jeden Respekt abgelegt. Müsste Sie also freuen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andynm 20.01.2012, 17:12
41. natürlich

Zitat von rennflosse
Ist das eine Lösung? Die Idee, Afganistan zu einem demokratischen Rechtsstaat machen zu wollen, scheint gründlich gescheitert zu sein. (Es sei denn, man bewertet derartige Vorgänge nicht so hoch.) Zu unterschiedlich die Kulturen, zu unklar die Frage, ob das Volk denn unter den Taliban wirklich so gelitten hat, dass es von außen befreit werden wollte.
Natürlich haben die Afghanen unter Bürgerkrieg un Taliban gelitten. Leider haben die USA den Fehler gemacht, einen korrupte Clique zu unterstützen, die nie die Unterstützung der Bevölkerung hatte. Und so die Taliban wieder stark gemacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
coniferia 20.01.2012, 17:17
42.

Zitat von turekat
Besatzer im klassischen Sinn sind wir mit Sicherheit nicht.
Diese Sichtweise ist vermutlich relativ. Fuer den der Regierungspartei nahestehenden (und von den fremden Truppen profitierenden) sind wir moeglicherweise "Partner" (aber wie an dem Vorfall zu sehen, auch nur
temporaer), fuer den Rest sind wir aber nun mal Besatzer.

Zitat von turekat
Die Afghanen verdanken es den alliierten Truppen, dass sie von einem Schreckensregime befreit wurden, welches das Land zurück ins Mittelalter versetzte.
Die Frage ist nur, wollten sie denn ueberhaupt "befreit" werden? Und wenn, wollten sie es auf diese Weise (mit dem Preis einer jahrzehntelangen Besatzung und De-Facto-Krieg zwischen der Besatzungstruppe und sie ablehnenden Bevoelkerungsteilen)?

Zitat von turekat
Vieles von dem, was wir aufgebaut haben, wird in Windeseile wieder zerstört werden, wenn unsere Truppen erst einmal abgezogen sind.
Wohl der beste Beweis, dass da Sachen gemacht worden, ohne mal zu fragen, was die Menschen ueberhaupt wollten. Nicht jede Segnung der westlichen Zivilisation ist auch ueberall willkommen (fuer unsereins im Westen ist ja schoen und offenbar ein Beweis von Freiheit, wenn man ueberall auf der Welt Pornos kaufen kann, aber in manchen Laendern ist das nun mal einfach nicht gerngesehen). Klar kann man da sagen, die moegen die Freiheit nicht. Freiheit ist Definitionssache.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lupenrein 20.01.2012, 17:18
43. ................

Zitat von andynm
Aha also soll ein Kulturkrieg geführt werde, oder wie ist ihre Aussage zu verstehen. Ich bezweifle nur, dass auf Tote urinierende Soldaten eine Werbung für unsere Kultur darstellen. Die haben aber immerhin jeden Respekt abgelegt. Müsste Sie also freuen.
Ja, man muss immer wieder über die blühende Phantasie der Imperialisten staunen, mit der die versuchen die Tatsachen zu
beschönigen.
Damit wird Besetzung zur 'Befriedung',
Eroberung wird zur 'Befreiung'
Unterdrückung wird zu 'Demokratie'
Schmiergelder für Landesverräter werden zur 'Entwicklungshilfe'
Remilitarisierung wird zur 'Ausbildung'
Verteidiger werden zu 'Terroristen'
Gehirnwäsche wird zur 'Umerziehung'
usw usw

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainman_2 20.01.2012, 17:45
44. ...

Zitat von andynm
Natürlich haben die Afghanen unter Bürgerkrieg un Taliban gelitten. Leider haben die USA den Fehler gemacht, einen korrupte Clique zu unterstützen, die nie die Unterstützung der Bevölkerung hatte. Und so die Taliban wieder stark gemacht.
Ja wen hätten die denn unterstützen sollen, gibt es dort Alternativen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hummelgrumpf 20.01.2012, 19:43
45. Imperialismus? Sicherheit?

Zitat von lupenrein
Ja, man muss immer wieder über die blühende Phantasie der Imperialisten staunen, mit der die versuchen die Tatsachen zu beschönigen. Damit wird Besetzung zur 'Befriedung', Eroberung wird zur 'Befreiung' Unterdrückung wird zu 'Demokratie' Schmiergelder für Landesverräter werden zur 'Entwicklungshilfe' Remilitarisierung wird zur 'Ausbildung' Verteidiger werden zu 'Terroristen' Gehirnwäsche wird zur 'Umerziehung' usw usw
Ich würde die Kirche da mal im Dorf lassen, von wegen Imperialismus. Wer allen Ernstes glaubt, deutsche Soldaten seien dort, um ein deutsches Imperium am Hindukusch aufzubauen, schaut für mich schon durch eine sehr merkwürdige Brille.

Ich habe in den letzten Jahren einiges an Hilfsorganisationen, die dort Kinder- und Mädchenerziehung unterstützen, gespendet. Das werde ich mir in Zukunft sicher zweimal überlegen, wenn der Laden dort erst wieder von Talibans oder Warlords beherrscht wird und nicht damit zu rechnen ist, dass das Geld noch irgendeinem gesunden Zweck dient.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hans58 20.01.2012, 21:13
46.

Zitat von coniferia
... Mit Islam hat das meines Erachtens nicht so viel zu tun, hier gehts nur um Macht.
1. Ich freue mich, dass Sie Ihren Foristennamen bei der Umstellung haben "retten" können. Ihre Beiträge las und lese ich mit großem Interesse, wenngleich wir häufig nicht einer Meinung waren.

2. Der Schlusssatz Ihres Beitrags entspricht meiner Meinung!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gutman 23.02.2012, 15:52
47. Angst, Angst, Angst

Macht ja keinen Thread zu der Koranverbrennung auf. Und zensiert um Allahs Willen bloß diesen Beitrag hier ...

Ansonsten guckt euch die Leute auf den Bildern zu dem Koranbeitrag an. Wenn die wüßten, wie wir tatsächlich vor ihrer mittelalterlichen Kultur und diesem "Glauben" zittern, die würden sich vor Freude ins Hemd machen ...

... und der nächste Anschlag kommt tortzdem, egal wie tolerant wir uns geben und wie viele westliche Präsidenten sich noch entschuldigen. Das 21. und das 11. Jahrundert sind nun mal nicht kmopatibel. Begreift es es endlich!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
markus_wienken 23.02.2012, 16:11
48. .

Zitat von rainman_2
Ja wen hätten die denn unterstützen sollen, gibt es dort Alternativen?
Wir hätten niemanden unterstützen sollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
markus_wienken 23.02.2012, 16:15
49. .

Zitat von immigrantin
Wenn diese Menschen hierher kommen, bringen sie diese Einstellung mit. Und es kostet hier auch Menschenleben.
Und genau aus eben diesem Grund haben Menschen mit dieser Einstellung bei uns nichts zu suchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 6