Forum: Politik
Afghanistan: Ärzte ohne Grenzen werfen USA vorsätzlichen Angriff auf Klinik vor
AP/dpa

Bei einem US-Luftangriff auf ein Krankenhaus in Kunduz wurden vor einem Monat 30 Menschen getötet. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen bezweifelt, dass die Armee aus Versehen handelte.

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bertholdrosswag 05.11.2015, 23:05
80. Es war vermutlich ein Fehlentscheid

Ich nehme nicht an, dass das mit Absicht geschah. Ein Fehlentscheid ist mir an Begründung näher. Die Zeiten ändern sich und haben sich geändert seit dem Vietnamkrieg und dem Einsatz von Napalm. Das wissen auch die USA, dass sie dadurch mit solcher Brutalität sich nur weltweit in Verruf bringen. Das können sich die USA heute einfach nicht mehr leisten, seit Russland sich emanzipiert und sichtlich mehr vernünftige Entscheidungen trifft. Dabei gleichzeitig hinterhältige Machenschaften zutage treten. Oppositionen gegen die ihr unliebsamen Regierungen finanzieren und mit Waffen ausrüsten, selbst wenn dabei eine säkulare Staatsform zu Gunsten von islamistischen Extremisten gestürzt werden soll/muss

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geschwafelablehner 05.11.2015, 23:48
81. Nur eine Quelle?

Zitat von virginia
sperrt sich die sponredaktion gegen kommentierungen. aber sobald man den amerikanern eins ueberbraten kann, ist das forum weit offen.... ps sich auf nur eine quelle zu verlassen (aerzte ohne grenzen) ist uebrigens nicht redlich. lernt man auf der nannenschule und der journalistenschule muenchen....
Bei einem Bericht über einen Vorwurf von ÄoG reicht doch sicher die Quelle des Vorwerfers ÄöG aus! Oder brauchen sie dafür noch einen zusätzlichen Ohrenzeugen?

Wenn es um die Bombardierung des Krankenhauses geht, so haben diese sogar die Amerikaner selbst schon zugegeben!

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Reza Rosenbaum 06.11.2015, 00:10
82. Unsinn

Zitat von spon_3055608
Es ist ja nicht das erste mal, dass die Afghanen die ausländischen Streitkräfte manipulieren, indem sie falsche Behauptungen aufstellen. Irgendwelche Aufforderungen zu Kampfhandlungen ungeprüft zu übernehmen, halte ich daher für grob fahrlässig (um es ganz höflich auszudrücken),- eigentlich ein Kriegsverbrechen im Sinne des Völkerrechts. (häufig stecken ganz ......
Was soll dieser unsaeglich paranoide Unsinn? Woher wollen Sie so genau wissen, was dort passiert ist? Dort ist nach wie vor Krieg, und Krieg ist eben nicht so uebersichtlich und einfach, wie man es sich vom Buerosessel aus vorstellt. Da gibt es oft Situationen, in denen man unter Druck eine Entscheidung faellen muss, und oft nicht alle Informationen hat. Und manchmal sind die Entscheidungen eben falsch.

Das ist immer tragisch, aber leider ein Uebel des Krieges. Ich finde es gut, das die USA ihre Fehler offen zugeben, und sicherlich bereit sind, die Opfer zu entschaedigen, dabei aber eben auch ihre Hand schuetzend ueber ihre Soldaten halten. Ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo derartige Fehlentscheidungen im Krieg einen gerne mal die Freiheit oder die Existenz kosten. Krieg ist nunmal Krieg.
Haette Europa sich im mittleren Osten nicht so vornehm zurueckgehalten, gaebe es vermutlich ueberhaupt keine Probleme mit IS und Taliban. Aber man laesste eben lieber den grossen Bruder seine Kirege fuehren und laestert dann ueber dessen Soldaten ab. Das ist einfacher und kommt auch am Stammtisch gut an.

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nightwatchman 06.11.2015, 01:37
83. @horstschmitzberger

Diverse markige Phrasen Ihres ziemlich wirren Textes scheinen Sie direkt einem Strategierundschreiben aus Langley entnommen zu haben. Ihre " Verteidigungsargumentation" wirkt eher wie das unterwürfige Anhimmeln des Herrchens. Auch wenn es Ihr schlichtes Weltbild ins Wanken bringen wird : Ich halte nix vom Putin und seiner gefährlichen Innen-und Außenpolitik. Aber in diesem Artikel geht es nun mal um eine Aktion Ihrer so innig verehrten USA und nicht um deren ( und zwangsläufig auch Ihren ) Erzfeind. Man bombardiert nun mal keine Krankenhäuser und auch feindliche Verwundete stehen unter Schutz. Wenn ich hohe demokratische und moralische Werte verteidige dann muss ich mich auch an diese Werte halten - auch wenn es mich im Kampf massiv behindert denn wenn ich es nicht tue bin ich kaum besser als mein Gegner. Begriffen ?

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naklar261 06.11.2015, 04:53
84. vorsaetzlich?

ich glaube das weder die ANSF noch das US Militaer ernsthaftes interesse hatte einfach nur das Krankenhaus zu treffen...aber ohne selbst vorort gewesen zusein ist es unmoeglich die Situation richtig zu beurteilen...

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kosu 06.11.2015, 06:30
85. Wo ist der Unterschied

Ob die Mörder aus den USA in Korea, Vietnam, Afganistan, Irak, Serbien Bomben chemische Waffen, Uran Munition einsetzen. Die CIA Regierungen stürzt im Iran, Chile ganz Lataiamerika, Afrika und Asien. Zuletzt Syrien. In Europa als Besatzer die Bevölkerung ausspionieren. Das Bösen kommt seit 200 Jahren immer wie über den Atlantik. Die Weltgemeinschaft und die westlichen Verbündeten also diese sogenannten Volksvertreter verurteilen nein " Frau Merkel würde sagen das geht garnicht" . Die USA sind der Hauptverursacher des Caos auf der Welt die Briten sehen sich noch im 19 Jahrhundert. Ein Blair denkt Entschuldigung reicht. Den Toten hilft es nicht. Blair und die ganzen US Präsidenten werden friedlich in Ihrem Bett sterben nach einem angenehmen Leben finanziert durch unsere Zwangsabgaben. Mal sehen ob es durch die Zensur geht.

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deutscher-spion 06.11.2015, 07:09
86. Wen interessiert es

...dass Obama sich entschuldigt hat? Er hätte um Entschuldigung bitten müssen - nicht sich (selbst) entschuldigen.

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f.gallo 06.11.2015, 07:39
87. @horstschmitzberger & virginia

Ich habe es schon einmal gesagt und sage es wieder: Es war kein Versehen!
1. Die USA hatte die Kordinaten des Krankenhaus.
2. Die USA haben die Genfer Konvention auch unterschrieben.
3. Googlen Sie mal Luftbilder des KH und Videos der US Luftwaffe zur AC 130 Gunship. Sie werden sehen das sie sehr präzise ist und sogar fahrende Autos und einzelne Personen zielgenau treffen kann. Eine Stunde lang X Fehlschüsse?
4. Hat es schon seinen Grund warum die Amis das Kriegsverbrecher Tribunal nicht an erkennen und eine Gesetz verabschiedet haben das sogar sie gewaltsame Befreiung von inhaftierten US Bürgern in dem Fall billigt.

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icebear375 06.11.2015, 07:58
88. Kommentar 78

Wie ich schon zu Kommentar 15 geschrieben habe... Wo sind die Beweise dafür? Vielleicht habe ich mitdem frage bei Ihnen mehr Glück.... komischerweise ist ja erwiesen das die Amis das krankhenhaus zerstört haben... Zwar nicht ob das absichtlich geschah oder nicht aber immerhin ist es erwiesen.... Nur fuer ihre Behauptung das die Russen Krankenhäuser bombardieren dafür gibt's leider keinen Beweis... Stand auch nicht in den Medien darüber (und die hatten das Thema ausgeschlachtet um von den Amis abzulenken) also frage ich Sie nach beweisen.... fuer ihre Behauptungen....

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tolate 06.11.2015, 08:14
89.

Krankenhaus Kundus: Das Ziel war töten und zerstören. So ist ein Artikel überschrieben, der bei telepolis erschienen ist. Er enthält Einzelheiten aus dem internen Untersuchungsbericht der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen- Und daraus lässt sich nur der Schluss ziehen, dass das Krankenhaus systematisch zerstört worden ist, in voller Kenntnis, dass dabei Menschen getötet werden. Die Hilfsorganisation hat sich zurückgezogen. Vielleicht ist das der richtige Weg: kein Versuch des Ausgleichs durch humanitären Einsatzz, so lange gleichzeitig durch politische Fehlentscheidungen die Übel erst geschaffen werden, wegen der die Hilfsorganisationen tätig werden. Menschengemachte Katastrophen durch freiwilligen Einsatz abzumildern, verlängert den Prozess, und ist so gesehen sinnlos. Ein uraltes Dilemma, das durch naive Helfertätigkeiten kein bißchen abgemildert wird. Der reichliche Einsatz freiwilliger Helfer bei der jetzigen Errichtung der Willkommenskultur dürfte in ähnlicher Weise scheitern: es wird geholfen, und die Verantwortlichen haben noch mehr Zeit und Gelegenheit, ihren jeweiligen politischen Interessen mit Hilfe des geschaffenen Elends nachzugehen. Freiwillige Hilfe befördert diesen Prozess. Die Fehlentscheidung der faktischen Aufhebung der EU-Außengrenzen wird durch freiwillige Helfer so wenig korrigiert wie die Entscheidung, Afghanistan mit Krieg zu überziehen, um Osama bin Laden festzunehmen. Bush senior meint jetzt, sein Sohn sei seinerzeit falsch beraten gewesen. Dieser bestreitet das, obwohl es offensichtlich ist. Die Bundeskanzlerin findet alle ihre Entscheidungen in der Sache ebenfalls richtig, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Und an dieses Problem kommen Helfer nicht heran. Es ist aber jeweils entscheidend für den weiteren Ablauf.

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