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Afghanistan: Bundeswehr befiehlt Bombardement von Aufständischen

Nach einem Angriff durch Aufständige in Afghanistan hat die Bundeswehr Luftunterstützung angefordert und das Rebellenlager bombardieren lassen. Zivilisten kamen dabei nicht ums Leben.

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obermichel 08.09.2013, 18:00
10.

Zitat von Valis
Sobald ein Luftschlag erfolgt ist kommen Afghanen und forden Schadensersatzforderungen für Angehörige die durch den Angriff angeblich getötet worden sind! Was sollen Frauen und Kinder an einem Ort an dem seit Stunden gekämpft wird? Ich war selbst in Isa Kehl, ich war selbst dort am Kämpfen. Auch am Karfreitag. Nach Stunden im Feuerkampf sind da keine Frauen und Kinder mehr!
Die betroffenen Staaten, Syrien etc. verstecken ihre Soldaten und Munition in Schulen und Krankenhäusern.

Erfolgt ein Angriff und Zivilisten kommen zu Schaden, wird in der Bundesrepublick auf Schadensersatz geklagt.

Diese Herrschaften gehören ins 17. oder 18. Jahrhundert.

Auch wenn sie Waffen der neuesten Technik besitzen.

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Pitto50 08.09.2013, 18:07
11. Politisch korrekt

Politisch korrekter kann man ja wohl keine Kriegshandlung ausführen. Ich frage mich nur, was das für eine Art Krieg ist. Entweder man hat ein Kriegsziel, und kämpft entsprechend darum, oder man lässt es ganz bleiben. Um was geht es hier?

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hausierer 08.09.2013, 18:11
12. Laßt unsere Soldaten zu Hause

wenn ihr Angst habt, daß sie jemanden töten. Warum habt ihr sie dann überhaupt in ein Kriegsgebiet geschickt ? Die haben doch sowieso nur noch das Niveau eines " technischen Hilfswerks "... Guttenberg hat einen Scherbenhaufen hinterlassen, Landesverteidigung gibts nicht mehr...was wollen die denn mit ihren kleinen Pistolen, die noch nicht mal richtig funbktionieren in Syrien, die Taliban sind besser ausgerüstet als die Bundeswehr. . . und das ist politisch gewollt, nicht von uns , aber von unseren " Nachbarn "....

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tim-quasineutral 08.09.2013, 18:12
13.

Tja, so führt Deutschland heutzutage Krieg. Da wird aus einer abgeworfenen Bombe eine berichtenswerte Nachricht. Da fliegt man erst zwei Mal über dem Ziel und nur weil die sich nicht verdrücken, ist man quasi gezwungen, leider doch eine Bombe zu werfen. Ich finde es ja sehr, sehr richtig und wichtig, dass man all diese Dinge unternimmt, um keine Zivilisten zu töten und generell so wenig wie möglich Gewalt anzuwenden. Da bin ich ja mit vielen anderen einig. Aber die Empörung, die eine einzelne Bombe schon auslöst, zeigt eigentlich nur, dass wir nicht mehr in der Lage sind, einen kriegrischen Einsatz (oder einfach Krige) richtig zu führen. Das ist vielleicht gar nicht so schlecht. Nur sollte man dann eben auch keine Krieg führen und sich gleich ganz raus halten. Man muss dann aber auch zusehen, wenn jemand Anschläge plant oder chemische Waffen einsetzt...

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TangoGolf 08.09.2013, 18:16
14. Aufständische?

Zitat von sysop
Nach einem Angriff durch Aufständige in Afghanistan hat die Bundeswehr Luftunterstützung angefordert und das Rebellenlager bombardieren lassen. Zivilisten kamen dabei nicht ums Leben.
Da wurde wohl etwas durcheinander gebracht: es handelt sich nicht um niedliche Aufständische in Afghanistan und auch nicht um romantische Rebellen - das sind immer noch die steinzeitislamisten der Taliban. Schon vergessen?

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franks meinung 08.09.2013, 18:20
15. Terroristen sollten...

...immer und überall sofort und mit jedem international zulässigen Mittel bekämpft werden. Solange sie nichts tun, gehören sie vor ein anständiges Gericht. Sobald sie jemanden angreifen, müssen sie militärisch bekämpft werden. Sie nehmen ihren Tod billigend in Kauf und wollten selbst töten. Da muss also niemand jammern. Und die, die nun wieder von ausländischen Besatzern reden, sollten mal daran denken, dass die Taliban eigentlich aus Pakistan kommen und letztlich selbst eine reine Söldnertruppe sind. Da kämpfen Islamisten aus allen möglichen Ländern, um die afghanische Bevölkerung zu unterjochen, wie sie es bereits einmal von 1996 bis 2001 taten. Kämen die wieder an die Macht, wäre Schluss mit Lustig. Die Scharia würde sofort wieder eingeführt und Frauen unter die Burka gejagt. Mädchen dürften keine Schule mehr besuchen und Homosexualität würde mit Steinigung beantwortet. Willkommen im Mittelalter. Aber manchen wäre das egal. Hauptsache mal wieder gegen die "bösen" Amerikaner oder die "böse" NATO Propaganda betrieben.

Jeder unserer Gutmenschen, der meint, man dürfe da nicht mit Waffengewalt antworten, darf sich gerne mit diesen Fanatikern in Kabul treffen und diplomatische Wege finden. Sie brauchen da übrigens nur ein one-way-ticket lösen. Den Rückflug würde niemand mehr erleben.

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Bilbo2010 08.09.2013, 18:41
16. schade

Zitat von KurtFolkert
Seltsam ist, die Terroristen sprengen dauernd Zivilisten in die Luft. Duzendweise. Da diskutiert niemand drüber. Kommt immer nur als Randnotiz. Man schaue sich mal die Opferstatistik an. Und da soll man sich noch über die Nato aufregen?
Normalerweise wäre dies wohl mit der dort stationierten Panzerhaubitze 2000 ein klarer Fall ohne großes Aufsehen gewesen und man hätte diese Taliban-Zipfel einfach pulverisiert, ohne dass die Presse was mitbekommen hätte - davor haben sie Angst - aber das Gerät gibt es anscheinend nicht mehr- schade!

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Spiegelkritisches 08.09.2013, 19:09
17.

Zitat von sysop
Nach einem Angriff durch Aufständige in Afghanistan hat die Bundeswehr Luftunterstützung angefordert und das Rebellenlager bombardieren lassen. Zivilisten kamen dabei nicht ums Leben.
So bedauerlich es ist, wenn Zivilisten ums Leben kommen, so tragen jedoch nicht jene die Schuld an deren Tod, die sich gegen einen Angriff wehren, sondern jene, die aus der Deckung hinter Zivilisten den Angriff starten

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Lirpa 08.09.2013, 19:12
18. Ärger

Da ist der Ärger mit Claudia Roth aber vorprogrammiert.Auf die empörende Stellungnahme von Ströbele werden wir auch nicht lange warten müssen.

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phaeno 08.09.2013, 19:13
19. Vergessen?

Zitat von giovanniconte
... Hat sicher wieder böse Konsequenzen für den Kommandeur, hat ja auch letzten Mittwoch nicht Brandt jun., als Oberst Klein, in der ARD bewundern und somit lernen können, daß man das nicht tut. .... Na Prima...!
Die einzigen "bösen Kosequenzen" die das verfassungswidrige Handeln für einen Kommandeur hatte, ist meines Wissens eine Beförderung zum Brigadegeneral gewesen. Oder sind Ihnen andere bekannt. Dieses widerlich Gejammere der Kriegstreiber hier ist schlicht zum... (was auch immer)

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