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Afghanistan-Debatte: Politiker warnen vor schnellem Bundeswehr-Abzug

Außenminister Westerwelle steht mit seiner Forderung zunehmend allein da, bereits 2011 mit dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan zu beginnen. Verteidigungsminister Guttenberg warnt im SPIEGEL vor einer frühzeitigen Festlegung - und erhält aus der Opposition Unterstützung.

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intenso1 23.12.2010, 15:12
1. ...

Zitat von sysop
Außenminister Westerwelle steht mit seiner Forderung zunehmend allein da, bereits 2011 mit dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan zu beginnen. Verteidigungsminister Guttenberg warnt im SPIEGEL vor einer frühzeitigen Festlegung - und erhält aus der Opposition Unterstützung.
Das Problem ist wie im Irak.
Nicht der Termin des Abzuges ist entscheidend, sondern dass was hinterlassen wird. In beiden Fällen ein Chaos.

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Hubert Rudnick 23.12.2010, 15:15
2. Guidos Abzug

Zitat von sysop
Außenminister Westerwelle steht mit seiner Forderung zunehmend allein da, bereits 2011 mit dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan zu beginnen. Verteidigungsminister Guttenberg warnt im SPIEGEL vor einer frühzeitigen Festlegung - und erhält aus der Opposition Unterstützung.
Warum diskutieren denn jetzt so viele gegen die Aussage von G Westerwelle hin zum Abzug aus Afghanistan, wollen sie nun damit aufzeigen, dass er als Außminister nichts mehr zu sagen hat, oder warum sonst?
Der Herr Westerwelle hat das mit dem Abzug nicht so ernst gemeint, er wollte nur paar Pluspunkte sammeln, aber auch das gönnen ihm seine Feinde nicht mehr.
Keiner wird wohl glauben, dass die Soldaten schon zu Weinachten 2010, oder Sylvester zu Hause sein könnten, den Beschluß zur Fortführung dieses Krieges haben doch fast alle Parteien gegeben.

Und keine Bange, die Politik wird sich nicht nach den Wünschen der Linken und der Mehrheit der Bevölkerung richten, sie bleiben alle bei ihren Kriegsspielen, wenigsten solange, bis sie selbst als Soldaten in den Krieg ziehen müssten.
HR

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RaMaDa 23.12.2010, 15:19
3. Politiker an die Front!

Soldaten sind Männer, die offene Rechnungen der Politiker mit ihrem Leben bezahlen.
Schade, dass es nicht andersrum ist, dann gäbe es nämlich keine Kriege!

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Ölkmöller 23.12.2010, 15:21
4. .

Zitat von intenso1
Das Problem ist wie im Irak. Nicht der Termin des Abzuges ist entscheidend, sondern dass was hinterlassen wird. In beiden Fällen ein Chaos.
Die Frage ist wohl nicht was hinterlassen wird, sondern wann.
Chaos wird es sowieso sein. Unsere Herrscher können mit den derzeitigen Methoden nicht mehr bestimmen was sie hinterlassen, sondern nur noch, wieviele Opfer sie bis zum Abzug zulassen möchten.

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inqui 23.12.2010, 15:22
5. ....

Zitat von sysop
Außenminister Westerwelle steht mit seiner Forderung zunehmend allein da, bereits 2011 mit dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan zu beginnen. Verteidigungsminister Guttenberg warnt im SPIEGEL vor einer frühzeitigen Festlegung - und erhält aus der Opposition Unterstützung.
Ob, wann und wie der Abzug geschieht läßt sich Herr
Guttenberg bereitwillig von den amerikanischen Freunden
befehlen. Der läuft dann so ab wie in Vietnam wo dann
unsere Befreier den Helicopter nehmen und die deutschen
Soldaten sich w/Sparmaßnahmen zu Fuß durch den "Jungle"
schlagen müssen. Das wird noch spassig aber alternativlos.

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reinhard_m 23.12.2010, 15:22
6. Im Scheitern verrannt

Über kurz oder lang werden die Hindukusch-Helden ohnehin unverrichteter Dinge abziehen müssen.
Je länger man dort bleibt und je mehr Geld man sinnlos verpulvert, desto größer ist dann halt die Blamage wenn man zum bitteren Ende doch mit eingekniffenen Schwanz raus muß.

Die Niederlage ist jetzt schon eingetreten. Die Schande wird mit jedem Tag des sinnlosen Weiterwurstelns größer

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Fuchido 23.12.2010, 15:24
7. Afghanistan und die USA

Während deutsche Soldaten in Afghanistan in Bündnistreue zu den USA in einem Krieg kämpfen und sterben, der mit dem Angriff auf die "Twin Towers" seinen Ausgang nahm, versuchen die USA hinter den Kulissen zu Lasten des deutschen Steuerzahlers (Stichwort: Rettungsschirm) den Euro zu zerlegen, ganz nach dem Motto "divide et impera". Vor diesem Hintergrund fragt man sich als Deutscher und Europäer, warum man sich weiterhin in Afghanistan engagieren soll?

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dr_gisela_v._kerf-binsing 23.12.2010, 15:25
8. ...

Zitat von Hubert Rudnick
Der Herr Westerwelle hat das mit dem Abzug nicht so ernst gemeint, er wollte nur paar Pluspunkte sammeln, aber auch das gönnen ihm seine Feinde nicht mehr.
Dann hätte Herr Westerwelle gelogen und selbst das gönnen ihm seine Feinde nicht mehr. Ich schätze, dann ist's mit dem Spaß endgültig vorbei.

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Centurio X 23.12.2010, 15:28
9. Fakt ist....

Zitat von intenso1
Das Problem ist wie im Irak. Nicht der Termin des Abzuges ist entscheidend, sondern dass was hinterlassen wird. In beiden Fällen ein Chaos.
...daß das von Ihnen offensichtlich herbeigewünschte und herbeiphantasierte Chaos im Irak nicht stattfand oder stattfindet. Vergleicht man den Irak mit Mexiko, geht es im Irak verhältnismäßig friedlich zu.
Aber wahrscheinlich sind am Drogenkrieg in Mexiko nach Ihrem Glauben natürlich die USA schuld!

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