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Afghanistan: Deutschland lieferte Daten für Taliban-Todesliste
DPA

Bundeswehr und BND haben sich offenbar intensiver an der Taliban-Jagd beteiligt, als bisher bekannt. So wurden wichtige Daten von Zielpersonen an die Nato übermittelt - die auch für deren gezielte Tötung genutzt werden konnten.

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Sukram71 30.12.2014, 15:03
30. Krieg

Man kann von unseren Soldaten nicht verlangen, dass sie nur Feinde töten, wenn sie in Hinterhalte geraten. Einen Feind, der sich zwischen Zivilisten versteckt, Bomben legt und Hinterhalte organisiert muss man auch so bekämpfen. Im Krieg braucht es für Luftangriffe auf identifizierte Kämpfer keinen Gerichtsbeschluss. Das ist das Wesen von Krieg.

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Claes Elfszoon 30.12.2014, 15:03
31. Richtig! Die eigentlich Frage ist ...

Zitat von philipkdi
Wie viel Mist will sich der deutsche Michel denn noch gefallen lassen? Wann geht endlich einer zum Staatsanwalt und zeigt die Verantwortlichen an? Warum machen das eigentlich die Grünen nicht ("Ströbele, übernehmen Sie!")? Ach stimmt ja, die waren ja auch mal in der Regierung und wollen vielleicht nicht so gerne sagen, was sie da alles mit entschieden haben.
aber doch: Warum machen Sie das nicht?

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cirkular 30.12.2014, 15:03
32. Wenn die Bundesregierung jemanden

für verdächtig hält, darf sie den doch von den Amerikanern liquidieren lassen. Das wird sich künftig nicht auf Afghanistan beschränken, sondern auch in Deutschland gängige Praxis werden im Krieg gegen den Herrn Terror.

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No Way, Jose 30.12.2014, 15:04
33. Heuchlerischer Empörungsfuror

Was soll das? Die Taliban- und Al-Kaida-Kommandeure usw. sind natürlich Ziele. Wer will denn das bestreiten? Und ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn sich die Bundeswehr auch am Töten dieser Personen beteiligt. Es kommt mir so vor, als ob es vielen garnicht um die "Opfer" geht, sondern nur darum, ihrem alten Hass gegen Amerika und "den Westen" mal wieder Frischluft zu gönnen. Und dann empört man sich natürlich auch über getötete Taliban. Übrigens -- der Russe (Freundschaft!, wissen schon), hat wesentlich weniger gezielt in Afghanistan agiert. Da hat man schonmal ganze Dörfer plattgemacht.

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Claes Elfszoon 30.12.2014, 15:15
34. Was soll das denn? Man sollte ...

Zitat von willibrand
Da faseln manche von demokratischen Werten und Prozessen für übelste Mörder wie Taliban oder IS Verbrecher. Liebe Gutmenschen ladet sie halt mal zu Gerichtsverhandlungen ein, etc. Um die Zivilbevölkerung, die Kinder und Frauen in diesen Terrorgebieten zu schützen sind gezielte Tötungen dieser Terrorristen das Ziel
... solche Probleme besser vor Ort regeln. Das ist lerhreich und vorbildhaft für die Ansässigen, läßt die "Gutmenschen" an der Realität partizipieren und schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Die in ihrer mitmenschlichen Toleranz geringfügig fehlgeleiteten Taliban oder IS'ler studieren umgehend jedes Vademecum des Humanismus und die diese heroische Mission überlebenden grünroten Daseinsberatungs-Experten verstehen (hoffentlich) die Welt ein wenig besser.

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lilioceris 30.12.2014, 15:16
35. Wie naiv

sind unsere Abgeordneten?

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wohlmein 30.12.2014, 15:16
36. Merkel also auch nicht besser als Mr. Tony Blair ?

Vermutlich litt Frau Merkel einfach unter der Ausgrenzung und schlechtem Gewissen, weil sie ihrem Großen Bruder im Irakkrieg nicht so richtig aushelfen konnte mit ein paar toten Bundeswehr-Schnarchnasen.

Also wählte sie den güldenen Mittelweg: verdeckte Hilfe beim Aufspüren und Liquidieren von Talibanesen.
Ist doch nicht schlecht :
und Beihilfe zum Mord gibt es ja "dort draußen" nicht.
"Also, was solls, solang man sich einschleimen kann, ohne sich die Patschhändchen schmutzig zu machen..."
Aber
eigentlich heißt es ja:
Mitgefangen - Mitgehangen !

Aber vermutlich meint man, sich als Regierungschefin über die STAATSRAISON herauswinden zu können...

Falsch gedacht ??

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Hank Hill 30.12.2014, 15:19
37. @sappelkopp

Der Grund für das afghanische Abenteuer war der: Schröder hat als Kompensation für sein NEIN zum Irak der Afghanistan Mission zugestimmt. Dabei hätten wir nie in den Irak gehen müssen. Es war klar, die UN würde nie ein Mandat für einen Angriff geben. So haben sich eigentlich die meisten Staaten da rausgehalten, Kanada, Japan, etc., die Liste ist lang. Nur Schröder wollte damals wieder gewählt worden, und er ist als Friedenstaube aufgetreten. Dazu bringt es natürlich Wählerstimmen wenn man es "dem Ami mal zeigt". Afghanistan war und ist ein schwarzes Loch mit vielen Toten, auch Toten von der Bundeswehr die umsonst gestorben sind.

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paulroberts 30.12.2014, 15:20
38. naja

Zitat von No Way, Jose
Was soll das? Die Taliban- und Al-Kaida-Kommandeure usw. sind natürlich Ziele. Wer will denn das bestreiten? Und ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn sich die Bundeswehr auch am Töten dieser Personen beteiligt. Es kommt mir so vor, als ob es vielen garnicht um die "Opfer" geht, sondern nur darum, ihrem alten Hass gegen Amerika und "den Westen" mal wieder Frischluft zu gönnen.
naja, es war die USA, die die Taliban als sie noch Muhahedin hiessen stark gemacht haben, es war die USA, die Osama ausgebildet hat und es war die USA, die Gaddhafi, Saddam Hussein und Assad bekämpften, Staatschefs die eine Garantie dafür waren, dass die Terrorgruppen in Schach gehaten wurden-aber das war wohl nicht im Interesse der USA.

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franz.v.trotta 30.12.2014, 15:31
39. Man sieht:

die Bundeswehr ist ja doch leistungsfähig.

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