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Afghanistan: Isaf-Soldaten töten Dutzende Extremisten

Bei einem Einsatz im Osten Afghanistans haben Soldaten der internationalen Schutztruppe Isaf möglicherweise mehr als 40 Extremisten getötet - die gemeinsame Aktion mit dem afghanischen Militär dauerte laut Isaf-Angaben vier Tage.

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archelys 18.11.2010, 17:14
1. Bekenntnis

Zitat von sysop
Bei einem Einsatz im Osten Afghanistans haben Soldaten der internationalen Schutztruppe Isaf möglicherweise mehr als 40 Extremisten getötet - die gemeinsame Aktion mit dem afghanischen Militär dauerte laut Isaf-Angaben vier Tage.
Nicht mit mir,
nicht in meinem Namen.

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sozi 18.11.2010, 18:01
2. Empfehlung

Zitat von archelys
Nicht mit mir, nicht in meinem Namen.
Dann trauern Sie mal schön über die 40 toten Schwachköpfe.
Wenns denn war ist.

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tinosaurus 18.11.2010, 18:20
3. Afghanistan: Isaf- Soldaten töten Extremisten

Zitat von archelys
Nicht mit mir, nicht in meinem Namen.
tinosaurus

Wen hier bald die Bomben knallen, dann hofentlich auch nicht mit Ihnen und auch nicht in Ihrem Namen.

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Thor73 18.11.2010, 18:24
4. Pipifax

...dieser sogenannte Krieg, wnen man sich überlegt, dass in der Somme Schlacht 60.000 Mann an einem Tag gefallen sind, ersheinen diese Meldungen irgendwie völlig überdreht. Auch könnte man davon sprechen wie "human" die Kriegsführung mittlerweile seitens des Westen betrieben wird. 40 Tote Feinde, 5 Tote auf eigener Seite?! Zahlen und Massen spielen aus ethischer Sicht sicher keine Rolle. Aber bemerkenswert erscheinen mir diese Verlustzahlen, die ja als besondere Erfolge oder besonders intensivekriegerische Auseinandersetzungen berichtet werden, durchaus.

P.S. an den "Nicht mit mir/ Nicht in meinem Namen Kommentator":

Ich bewundere Ihren mutigen pazifistisch-passiven Widerstand. Chapeau!

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Resident.Rhodan 18.11.2010, 18:34
5. ...

Zitat von tinosaurus
tinosaurus Wen hier bald die Bomben knallen, dann hofentlich auch nicht mit Ihnen und auch nicht in Ihrem Namen.
Wieso sollte es denn so sein? Die Taliban sind bisher nicht damit aufgefallen, im Ausland zu kämpfen. Deren Interesse gilt Afghanistan, denen ist Deutschland im Allgemeinen doch schnuppe. Und sie mögen Osama und seinen 40 Terroristen zwar durchaus Unterschlupf gewährt haben, dass sie selber im Okzident bomben gehen, bezweifle ich persönlich.


Ich finde aber, man sollte doch endlich mal Ordnung im Bezeichnungswirrwarr schaffen. Wieso sind die mutmaßlichen Mitglieder von Al-Kaida in Guantanamo "Kämpfer" und nicht Terroristen sind, wenn die Taliban, die schon zu Sowjet-Zeiten mit Unterstützung der USA gegen die Besatzung gekämpft hatten - nannten sich halt Mudschahedin-, nunmehr Extremisten sind.

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weghorn1 18.11.2010, 18:57
6. Was Du nicht willst, das man Dir tu´, das füg´auch keinem andern zu!

Zitat von sysop
Bei einem Einsatz im Osten Afghanistans haben Soldaten der internationalen Schutztruppe Isaf möglicherweise mehr als 40 Extremisten getötet - die gemeinsame Aktion mit dem afghanischen Militär dauerte laut Isaf-Angaben vier Tage.
WAS haben "unsere Jungs" zur Strecke gebracht: "Extremisten"?!

Ein "Extremist" ist ein Außergewöhnlicher, genauer: einer, der mit außergewöhnlichen Methoden (in diesem Falle) seine politisch-ökonomischen Interessen zu verwirklichen sucht. Und was machen „wir“?!

Der „Extremist“, von dem hier die Rede ist, ist "natürlich" ein Mensch, aber eben einer, der sich in einer für ihn außergewöhnlichen Lage - hier: Besetzung seiner "Heimat" durch feindlich handelnde Soldaten – in der Tat außergewöhnlicher Kampfformen bedient: er trägt keine Uniform, er wendet Listen an, und er riskiert sein Leben für seine Vorstellung von Freiheit.

"Zögling" zu Guttenberg http://www.zeitgeist-online.de/exklu...er-teil-1.html hat ihn bei einer der sich häufenden Heldengedenkfeiern - demnächst gibt’s auch noch eine "Gefechtsmedaille" mit in die Urne! - über den „Extremisten“ ausgelassen, als handele es sich bei ihm um einen Mann ohne Ehre und ohne Anstand, insofern der Extremist „aus dem Hinterhalt“ agiere und sich deswegen einen hinterhältigen Charakter nachsagen lassen muss ("Ba! Watt hatt ihr e´ne fiese Charakter!" Lehrer Brömmel).

Ja, so ist er, der Partisan: feige und hinterhältig, weswegen man ihn im "Dutzend" (SPON) killen darf, was selbstverständlich kein Ausdruck von Extremismus ist. Nein: unsere Jungs (und Mädels) am Hindukusch verteidigen - gemach: nicht "unsere", sondern sogar, was aber identisch ist - "die" Freiheit, weswegen sich "unsere" Leute auch die Freiheit herausnehmen dürfen, das Land zu besetzen und seine Einwohner nach Gutdünken in nützliche Idioten und Extremisten / Terroristen zu selektieren und zu behandeln.

Die von der Plappernden Kaste (http://de.wordpress.com/tag/plappernde-kaste/ )exekutierte Darstellung der paschtunischen Kämpfer - darunter mit Sicherheit auch "Taliban" – als „Extremisten“ kommt einer Feinderklärung nach, die "uns", den Invasoren, aber mitnichten zusteht, ist doch ein „Feind“ gewöhnlich derjenige, der seine Interessen nicht auf diskursive Weise oder auf dem Verhandlungswege, sondern mit Gewalt durchsetzen will. Und das genau ist „unser“ Ansatz.

Wenn "wir" aber das Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht nur nach opportunistischen Gesichtspunkten, sondern als Grundrecht handhaben würden, dann müssten wir uns aus allen innerstaatlichen Händeln heraushalten (Gebot der Nichteinmischung in „innere Angelegenheiten“), wie "wir" es ja auch in all den strategisch irrelevanten, von "uns" als "Bananenrepubliken" etikettierten Staaten in Afrika und Lateinamerika tun, sieht man einmal von Kuba, von Chile, von Venezuela und Ekuador ab.... Sollen die Bürgerkriegsparteien in Somalia, im Kongo, in Kolumbien etc. doch sehen, wie sie damit zurande kommen: in "unserer" geostrategisch wichtigen Einflusssphäre bestimmen wir, wie´s laufen soll!

Von daher gesehen braucht man sich auch über die aktuelle "Terrorismusdrohung" nicht zu echauffieren, gilt doch unter Gangstern und ihren Mitläufern immer noch das Prinzip: „Wie du mir, so ich dir!“: http://forum.spiegel.de/showthread.p...10#post6578410

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reuanmuc 18.11.2010, 19:37
7. .

Zitat von Thor73
Ich bewundere Ihren mutigen pazifistisch-passiven Widerstand. Chapeau!
Pazifist wird man nicht durch Selbsternennung im Fernsehsessel, sondern durch das Verhalten in einer echten Konfliktsituation!

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tinosaurus 18.11.2010, 19:47
8. Afghanistan: Isaf-Soldaten töten Dutzende Extremisten

Zitat von Resident.Rhodan
Wieso sollte es denn so sein? Die Taliban sind bisher nicht damit aufgefallen, im Ausland zu kämpfen. Deren Interesse gilt Afghanistan, denen ist Deutschland im Allgemeinen doch schnuppe. Und sie mögen Osama und seinen 40 Terroristen zwar durchaus Unterschlupf gewährt haben, dass sie selber im Okzident bomben gehen, bezweifle ich persönlich. Ich finde aber, man sollte doch endlich mal Ordnung im Bezeichnungswirrwarr schaffen. Wieso sind die mutmaßlichen Mitglieder von Al-Kaida in Guantanamo "Kämpfer" und nicht Terroristen sind, wenn die Taliban, die schon zu Sowjet-Zeiten mit Unterstützung der USA gegen die Besatzung gekämpft hatten - nannten sich halt Mudschahedin-, nunmehr Extremisten sind.

tinosaurus

Gestern lief noch eine längere Sendung mit dem Ober-Experten: Scholl-Latour. Es wurde deutlich, wie verstrickt und miteinander verwickelt inzwischen die ganze Angelegenheit mit den Taliban und Terroristen geworden ist. Die führen Krieg gegen alle Ungläubigen und da haben sich auch die Amerikaner erneut gewaltig verrechnet. Die haben ja den Osama aufgebaut und enorm unterstützt als die noch gegen die Russen kämpften. Jetzt blickt auch keiner mehr richtig durch, wie vernetzt die Al-Kaida inzwischen operieren. Da gibt es verschiedene Gruppierungen. Alle haben jedoch das gleiche Ziel. Den Krieg und Kampf gegen alle Ungläubigen und das mit allen Mitteln.
Da wird auch Europa noch viel "Spaß" bekommen.

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afghan 18.11.2010, 21:14
9. Kein Afghane

Zitat von tinosaurus
tinosaurus Gestern lief noch eine längere Sendung mit dem Ober-Experten: Scholl-Latour. Es wurde deutlich, wie verstrickt und miteinander verwickelt inzwischen die ganze Angelegenheit mit den Taliban und Terroristen geworden ist. Die führen Krieg gegen alle Ungläubigen und da haben sich auch die Amerikaner erneut gewaltig verrechnet. Die haben ja den Osama aufgebaut und enorm unterstützt als die noch gegen die Russen kämpften. Jetzt blickt auch keiner mehr richtig durch, wie vernetzt die Al-Kaida inzwischen operieren. Da gibt es verschiedene Gruppierungen. Alle haben jedoch das gleiche Ziel. Den Krieg und Kampf gegen alle Ungläubigen und das mit allen Mitteln. Da wird auch Europa noch viel "Spaß" bekommen.


hat je ein Anschlag im Ausland verübt. Kein Afghane wird vom Geheimdienst verdächtigt einen Anschlag auszuführen. In Deutschland leben ca. 100 000 Afghanen!

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