Forum: Politik
Afghanistan - was ist die richtige Strategie gegen die Taliban?

Taliban-Kämpfer haben sich in der Hauptstadt stundenlang Gefechte mit Regierungstruppen geliefert. Die Attacke kurz vor der Afghanistan-Konferenz in London zeigt, wie heikel die Sicherheitslage ist. Und wie hilflos Präsident Karzai agiert. Was ist aktuell die richtige Strategie gegen die Taliban?

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doctorwho 24.01.2010, 20:29
890.

Zitat von Claes Elfszoon
Für einen Vasallen hat sich Deutschland in der Vergangenheit merkwürdig unbotmäßig verhalten, das wollen Sie alles auschließlich in den Bereich Wirtschaftskriminalität verweisen, und damit den jeweiligen Bundesregierungen eine generelle politische Absolution erteilen – wie folgerichtig und vertrauensselig ist das denn auf einmal? Niemand sonst tut das!
sie haben die irak-geschäfte angeführt und ich habe darauf geantwortet . das ist alles . die generalisierung ist somit völlig fehl am platz und zeigt nur erneut , dass sie den rahmen , den sie selbst gesetzt haben , nicht einhalten mögen .

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elandy 24.01.2010, 20:29
891.

Zitat von Rums
Besonders an deutschen Flughäfen zeigt sich, was unsere islamistischen Erzfeinde uns an Unordnung und Ungemütlichkeiten eingebrockt haben. -
Allein diese Hysterie ist schon ein Erfolg für die Extremisten. Kriegen sie ganz umsonst.
Und man muss sich nach den Ereignissen in Amsterdam (der Mann hätte nie an Bord kommen dürfen) und München (wo überforderte Mitarbeiter einen Verdächtigen laufen ließen), schon fragen, ob wir uns die Unordnung nicht auch selbst machen.

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Hans58 24.01.2010, 20:38
892.

Zitat von Helmut Pirkl
Der ISAF-Einsatz ist doch längst durch die normative Kraft des Faktischen überrollt worden. Nur weiß man an verantwortlicher Stelle dafür nicht so recht damit umzugehen. Stattdessen werden Soldaten, die nur so ihre Pflicht tun, wie sie von ihnen verstanden wird, dafür bestraft. In Afghanistan herrscht Krieg, und da wird nicht nur zurück geschossen.
Wenn das die Fortsetzung der Ihnen nachstehend noch einmal vor Augen geführten Diskussion ist, dann verdeutlicht mir das nur, dass Sie offenkundig der von Ihnen losgetretenen Diskussion nicht mehr in der Lage zu sein scheinen, ihr zu folgen. Eine andere Erklärung gibt es für Ihre zusammenhanglose Antwort nicht.
Zitat von Rums
"Sinnlos"?! Denken Sie nur drei Sekunden lang an das "robuste Mandat" der 42 "ISAF-Länder". -
Zitat von Helmut Pirkl
Ja sinnlos. Der Meinung sind auch 71 % der deutschen Bevölkerung. Ob die sich wohl auch alle irren?
Zitat von Hans58
Die irren sich größtenteils nicht, denn sie haben wie Sie, Herr Pirkl, keine Ahnung über das ISAF-Mandat der UN, beteiligen sich aber an Umfragen, deren Fragestellung sie nicht nachvollziehen können.
Wie Sie unschwer erkennen, steht Ihre obige Erwiderung in keinem Zusammenhang.

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traveller81 24.01.2010, 20:46
893.

Zitat von Peter Uhlemann
Ich glaube den offiziellen Versionen, . Sie "glauben" den offiziellen Versionen. Das ist wohl der Unterschied.

Darf ich mich einmischen?

Da gibt es keinen Unterschied PUhlemann, wollten Sie den Foristen auf die simple Tour überrumpeln.

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Michael Schnarch 24.01.2010, 20:51
894.

Zitat von Arg-US
Wen meinen Sie konkret mit „man“, der „Waffen verkauft“? Die Invasoren können es doch unmöglich sein, denn sie selbst kommen „hoch gerüstet“ in ihre „Wagenburgen“ und werden sich doch nicht zum Kanonenfutter der eigenen Waffen machen wollen bzw. machen lassen ... friendly fire gibt es doch schon zur Genüge! Außerdem sind Waffenlieferungen in Krisengebiete nicht strikt verboten?
Auch die Taliban sind gut gerüstet, denn mit Opiumhandel und Geldern von korrupten Golfpotentaten kommt man auch rüstungsmäßig ziemlich weit.

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Michael Schnarch 24.01.2010, 20:52
895.

Zitat von elandy
Allein diese Hysterie ist schon ein Erfolg für die Extremisten. Kriegen sie ganz umsonst. Und man muss sich nach den Ereignissen in Amsterdam (der Mann hätte nie an Bord kommen dürfen) und München (wo überforderte Mitarbeiter einen Verdächtigen laufen ließen), schon fragen, ob wir uns die Unordnung nicht auch selbst machen.
Wenn User hier im Forum öffentlich Terror als "legitimen Widerstand" bezeichnen, dann haben diese Extremisten ihr Ziel voll und ganz erreicht.

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PeaceNow 24.01.2010, 21:11
896.

Zitat von Michael Schnarch
Auch die Taliban sind gut gerüstet, denn mit Opiumhandel und Geldern von korrupten Golfpotentaten kommt man auch rüstungsmäßig ziemlich weit.
Nicht ganz, denn sie haben keinen Zugriff auf moderne Waffensysteme und kommen nicht an vor allem schwere Waffen dran, mit ein Grund warum die Zahl der Toten Besatzungssoldaten nicht um eine Null höher ist.

Die einzigen in der Nähe, welche modernere Waffen an Taliban liefern könnten (Iran, Pakistan) tun dies aber nicht, weil sie selbst die Taliban bekämpfen.
Wäre es nicht so, dann wären die Taliban länsgt wieder an der Macht.

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moisdemai 24.01.2010, 21:16
897.

Zitat von traveller81
Es ist das Dämlichste, was vorgeschlagen werden konnte und schliesst sich nahtlos an die bisherige kopflose Politik der SPD an. Ich erinnere an Schröder - ohne Not vorauseilend auf Marktplätzen ohne auf Bündnisstrategie zu achten den Mund aufreissen, egal was danach mit dem wirklichen Problem passiert. Steinmeier ist doch wirklich eine traurige Figur, jetzt hat er seinen Mentor Schröder in Gänze kopiert.
Man sollte also, Ihrer Meinung nach, auf Bündnistreue achten, auch wenn ein Bündnispartner einen absolut illegalen Krieg vom Zaun bricht, wie es die Bushregierung getan hat?

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PeaceNow 24.01.2010, 21:17
898.

Zitat von Michael Schnarch
Wenn User hier im Forum öffentlich Terror als "legitimen Widerstand" bezeichnen, dann haben diese Extremisten ihr Ziel voll und ganz erreicht.
Afghanistan ist besetzt und die Bekämpfung der Besatzer ist an sich völkerrechtlich legitim.
Allerdings ist es nicht legitim dabei Zivilisten zu töten oder zumindets diese nicht zu schonen.
Man darf aber auch nicht vergessen, nicht nur die Taliban stellen den Wiederstand dar, sondern auch Gruppen welche keine Taliban sind oder früher sogar Gegner der Taliban waren, sie eint aber der gemeinsame Wiederstand.

Daher ist es vor allem US Propaganda jeglichen Wiederstand als Terrorismus und immer nur den Taliban zuzuschreiben.
Denn würde man zugeben das auch nicht Taliban zunehmend am Wiederstand teilnehmen, würde die Ablehnung des Krieges im Westen nicht wie heute bei rd. 70%, sonder wohl über 90% liegen.
Also wird weiter gelogen das sich die Balken biegen, obwohl die Lage dort immer aussichtsloser wird und der Sumpf in dem man steckt immer tiefer.

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Michael Schnarch 24.01.2010, 21:28
899.

Zitat von PeaceNow
Nicht ganz, denn sie haben keinen Zugriff auf moderne Waffensysteme und kommen nicht an vor allem schwere Waffen dran, mit ein Grund warum die Zahl der Toten Besatzungssoldaten nicht um eine Null höher ist. Die einzigen in der Nähe, welche modernere Waffen an Taliban liefern könnten (Iran, Pakistan) tun dies aber nicht, weil sie selbst die Taliban bekämpfen. Wäre es nicht so, dann wären die Taliban länsgt wieder an der Macht.
Sie haben schon zuvor Quellen präsentiert, die man beim besten Willen nicht ernst nehmen kann.

Und der Iran liefert Waffen an die Taliban, sogar ziemlich gute.

http://www.timesonline.co.uk/tol/new...cle2199281.ece

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