Forum: Politik
Afghanistan-Konferenz in Bonn: Die Sprengkraft der Armut

Milliarden sind nach Afghanistan geflossen - aber eine stabile Zivilgesellschaft gibt es immer noch nicht. Wenn das Land nicht ein Opfer der Taliban werden soll, fordert der Chef von Save the Children, Thomas Heilmann, muss der Westen mehr in den Aufbau von unten investieren.

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adam68161 04.12.2011, 11:56
1. Es ist eine Tragödie,

dass man das erst nach 10 Jahren Afghanistan-Aufenthalt und unsäglichen Opfern feststellt.

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erwakue 04.12.2011, 11:57
2. Schade

Es ist schade das wir soviel Geld in dieses Land gesteckt haben. Das Volk hat davon nichts bekommen, die Mächtigen unter Karsai haben sich erst einmal ihre Taschen voll gemacht, dann Brosamen an das Volk gegeben und wir feiern dies als Erfolg. Nein, Herr Heilmann, nicht einen Cent mehr für Afgahnistan sollte man geben, solange nicht sicher gestellt ist, das er im Volk ankommt!
Doch dafür können selbst sie nicht garantieren, sind die Truppen weg, dann kommen die Taliban wieder und werden das Volk regieren, wie schon nach den Russen!

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faguo888 04.12.2011, 12:08
3. Beiträge der Auslandsafghanen?

Es sind nicht nur Karsai und seine Freunde, die sich die Taschen gefüllt haben. Wo sind die Beiträge der Exilafghanen, beispielsweise aus D? Die haben doch seit einem Jahrzent ihre Häuser sehr profitabel an ausländische Organisationen vermietet. Wo bleibt da die Solidarität?

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Marshmallowmann 04.12.2011, 12:43
4.

Zitat von faguo888
Es sind nicht nur Karsai und seine Freunde, die sich die Taschen gefüllt haben. Wo sind die Beiträge der Exilafghanen, beispielsweise aus D? Die haben doch seit einem Jahrzent ihre Häuser sehr profitabel an ausländische Organisationen vermietet. Wo bleibt da die Solidarität?
Solidarität wird ganz klein geschrieben wenns ums Geld geht.

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drouhy 04.12.2011, 12:58
5. Schon

Zitat von sysop
Milliarden sind nach Afghanistan geflossen - aber eine stabile Zivilgesellschaft gibt es immer noch nicht. Wenn das Land nicht ein Opfer der Taliban werden soll, fordert der Chef von Save the Children, Thomas Heilmann, muss der Westen mehr in den Aufbau von unten investieren.
der Ort der Veranstaltung ist eine Blamage. Man hält die Konferenz unter Teilnahme der Obermarionette nicht etwa im Lande ab, sondern im fernen D-Land.

Die immer wieder auftauchende Behauptung, dass die Drogenmacht AFG den Terror finanziert, macht die Lüge nicht besser.

Erst unter den Herrschaft der sogenannten zivilisierten Welt wurde AFG zum Drogenexportweltmeister unter Beteiligung derselben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Afghanistan

http://www.spiegel.de/politik/auslan...674762,00.html

http://www.spiegel.de/politik/auslan...657878,00.html


Die Armut als Usprung religiösen Terros ist schon lange bekannt - nur solange man Gelder an einen korrupten Clan verschenkt und in immer neue Kriegsspielzeuge investiert wird sich daran nichts ändern.

Dieser Einsatz ist bereits verloren.

http://www.welt.de/politik/ausland/a...nen-Krieg.html

Raus da und das fix. Warten wer dann die Macht übernimmt und alles auf Anfang beim Aufbau.

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brinom 04.12.2011, 13:15
6. .........

Zitat von sysop
Milliarden sind nach Afghanistan geflossen - aber eine stabile Zivilgesellschaft gibt es immer noch nicht. Wenn das Land nicht ein Opfer der Taliban werden soll, fordert der Chef von Save the Children, Thomas Heilmann, muss der Westen mehr in den Aufbau von unten investieren.
Sind in diesen Milliarden die Kriegsfinanzierung einberechnet?

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slider 04.12.2011, 13:36
7. Aber aber

Zitat von drouhy
der Ort der Veranstaltung ist eine Blamage. Man hält die Konferenz unter Teilnahme der Obermarionette nicht etwa im Lande ab, sondern im fernen D-Land. Die immer wieder auftauchende Behauptung, dass die Drogenmacht AFG den Terror finanziert, macht die Lüge nicht besser. Erst unter den Herrschaft der sogenannten zivilisierten Welt wurde AFG zum Drogenexportweltmeister unter Beteiligung derselben. Die Armut als Usprung religiösen Terros ist schon lange bekannt - nur solange man Gelder an einen korrupten Clan verschenkt und in immer neue Kriegsspielzeuge investiert wird sich daran nichts ändern. Dieser Einsatz ist bereits verloren. Raus da und das fix. Warten wer dann die Macht übernimmt und alles auf Anfang beim Aufbau.
Räuber tagen am liebsten in ihrer eigenen Räuberhöhle.

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blumt0pf 04.12.2011, 13:41
8. Armut ist keine Sprengkraft

Die ganzen Probleme auf Armut zu schieben, ist mal wieder so ein grünäugiger Blick auf die Welt. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass jeder, der Geld hat, ein guter Mensch ist. Dabei nennen gerade die Taliban milliardärenschwere Araber ihre Unterstützer...

Auch gibt es in Afrika, früher in Indien und Südamerika, haufenweise bitterarme Gegenden, wo Menschen reihenweise verhungert sind. Und nie hat sich dort ein widerliches Schauspiel wie in Afghanistan abgespielt. Das Problem sitzt tiefer, der fundamentale Islam unterwirft das Leben der Afghanen, raubt den Kindern ihre Zukunft, den Männern die Arbeitsplätze, den Frauen ihre Rechte und von Andersreligiösen will ich gar nicht anfangen.

Über 50.000.000.000 US-Dollar sollen in Afghanistan geflossen sein. Das Land hat aber gerade mal 30.000.000 Einwohner. Was ist aus dem Geld geworden?? Jedes andere Land hätte mit einer solchen Hilfe etwas angefangen.

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Wembley 04.12.2011, 14:14
9. "Sinnlos, sinnlos..." (W. Booth, 1865)

Das sollen die letzten Worte des Lincoln-Attentäters gewesen sein. Genauso sinnlos ist das westliche Engagement in Afghanistan, militärisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Das Kartenhaus wird von den Taliban mühelos umgepustet, wenn die NATO-Truppen erst weg sind. Die Karzai-Polizei und -Armee ist ohnehin schon von Taliban unterwandert, und Jeder kluge Beobachter weiß das. In Bonn wird es wieder an Deutschlands Adresse heißen: Gebt mehr Geld! Und unsere Leute werden es rüberschieben. Wie immer. Der Einfachheit halber sollte man es dann lieber gleich den Taliban direkt überweisen.

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