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Afghanistan-Mission nach 2014: Karzai will Ausbildungsnationen selber auswählen
DPA

Präsident Karzai gibt sich beim Besuch von Außenminister Westerwelle in Kabul selbstbewusst. Der Afghane will nach dem Abzug der Nato-Truppen die geplante Trainingsmission selbst gestalten - längst nicht alle Nato-Nationen sind dann noch willkommen.

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Atheist_Crusader 08.06.2013, 20:07
1.

Es ist schon tragisch genug, eine Marionette zu sein. Noch tragischer ist es zu glauben, man selbst sei derjenige, der die Fäden in der Hand hält. Der Abzug der westlichen Truppen ist de facto ein Akt der Resignation. Karzai ist kein wichtiger Partner, der Bedingungen stellen kann. Er ist ein Kapitän, von dem man hofft, dass er das Schiff lange genug vor dem Sinken bewahrt, damit die Welt vergisst, wer sonst noch an der Misere Schuld war... und dann damit untergeht.

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hauptsachemalwassagen 08.06.2013, 20:12
2. Unglaublich

wenn ich nicht willkommen bin, gehe ich nicht, dass müßte aber auch unser jugendlich strahlender Außenminister wissen.
Ich gebe dem Pumphosenträger maximal 24 Monate nach dem Abzug, dann ist er nicht mehr in Amt und Würden .Allah Akbar

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capote 08.06.2013, 20:14
3. Präsident Karzai

..will natürlich nicht wie sein Vorgänger Mohammad Najibullah an einem Laternenphal baumelnd enden. Kann man auch verstehen.

Nur was uns das Ganze noch angeht, wenn die USA abziehen und auch "unerwünscht" sind, verstehe ich nicht.

Geld kann man auch anderweitig sinnlos verlochen in Stuttgart 21 oder BER oder Elbphilharmonie und unsere Soldaten müssen wir da auch nicht als Schiessbudenfiguren hinschicken.

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Thomas-Melber-Stuttgart 08.06.2013, 20:26
4.

Zitat von capote
Nur was uns das Ganze noch angeht, wenn die USA abziehen und auch "unerwünscht" sind, verstehe ich nicht.
Zumal eigentlich nur die Amerikaner die für die Mission unbedingt notwendigen Fähigkeiten haben bzw. bereitstellen können.

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derbochumerjunge 08.06.2013, 20:33
5. Deutschland

"Karzai will Ausbildungsnationen selber auswählen"


Sein gutes Recht. Ich hoffe, Deutschland bleibt unberücksichtigt.

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henderson2 08.06.2013, 20:46
6. Ich würde

Mann und Maus dort abziehen und die Mission (und die Kohle , die versenkt wurde) einfach vergessen.
Eine Mauer ingsum gebaut und nach fünf Jahren würde ich mal nachschauen, wie es so aussieht.

Hen

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capote 08.06.2013, 20:48
7. Wieso ?

Zitat von derbochumerjunge
"Karzai will Ausbildungsnationen selber auswählen"
Was hat man da eigentlich die vergangenen 10 Jahre gemacht?

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Social_Distortion 08.06.2013, 20:49
8.

Zitat von sysop
Präsident Karzai gibt sich beim Besuch von Außenminister Westerwelle in Kabul selbstbewusst. Der Afghane will nach dem Abzug der Nato-Truppen die geplante Trainingsmission selbst gestalten - längst nicht alle Nato-Nationen sind dann noch willkommen.
Ganz einfach. Wer am meisten zahlt, der bleibt. Damit im späteren Exil auch ein gewisser Luxus beibehalten werden kann. Die Zeit der Marionettenfruchternte ist ja ziemlich absehbar... :)

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derbochumerjunge 08.06.2013, 20:56
9. Verbraten

Zitat von capote
Was hat man da eigentlich die vergangenen 10 Jahre gemacht?
Das Leben von Soldaten geopfert, Zeit vertrödelt, Geld in Milliardenhöhe verbraten und Waffen und Geräte zur Schrottreife gebracht - und nichts erreicht.

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