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Afghanistan: Nato-Soldaten sterben bei Anschlag-Serie

Eine Reihe von Attentaten hat Afghanistan erschüttert. Am schwersten wurde die Hauptstadt Kabul getroffen, dort tötete ein 700 Kilogramm schwerer Sprengsatz zahlreiche Menschen. Unter den Opfern befinden sich offenbar auch mehrere Nato-Soldaten.

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sagichned 29.10.2011, 17:28
20. ...

Zitat von nononsense
Sondern es sollte dann Nation Building betrieben werden...
Ehh ja und genauso wie WMDs nur der auslöser für den Irakkrieg waren, aber nicht der Grund dort zu bleiben, sondern um Nationbuilding zu betreiben, wird man auch hier mit großem Getöße untergehen. Der Abzug ist nur noch eine Frage der Zeit.

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xiusxius 29.10.2011, 17:29
21. Absurde Behauptung

Zitat von Coroner
wird noch wesentlich aufregender werden, wenn erstmal die High-Tec Waffen dort ankommen, die mit NATO-Hilfe in die Hände der libyschen "Rebellen"-Terroristen gelangt sind: - Panzerbrechende Waffen - Boden-Luft raketen. Wofür sterben deutsche Soldaten dort nochmal? - Brunnen? - Mädchenschulen? - Frauenemanzipation? - Mohnanbau? - Karzai? - Obama? - oder wird dort die deutsche Sicherheit hergestellt? Ich bitte unsere Politiker um eine Aktualisierung.
Wo haben sie denn etwas von High-Tec Waffen gehört und warum bezeichnen sie die Rebellen als Terroristen?
"Unter Terrorismus (lateinisch terror „Furcht“, „Schrecken“ ) sind Gewalt und Gewaltaktionen (wie z. B. Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge etc.) gegen eine politische Ordnung zu verstehen"
(Wikipedia; http://de.wikipedia.org/wiki/Terrorist)
Es sind also keine Terroristen und Waffenlieferungen sind nicht von der NATO mandatiert.

Obama hat mit dem beginn des Krieges und deutschen Soldaten so viel zu tun wie RTL mit seriöser Berichterstattung
(siehe Youtube: Gamescom RTL Bericht).
Wenn dann müssten sie Schröder schreiben aber ,dass das Unsinn ist können sie sich denken. Jeder hat seine eigene Motivation und der politische Grund ist bisher der Wiederaufbau und die etablierung einer neuen Regierung.

Insgesammt kann man sagen das sie entweder eine große Satire daraus machen wollen oder einfach nur unwissend sind.

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kellitom 29.10.2011, 17:30
22. Endlich raus aus Afghanistan

Der Krieg gegen den Terror fordert immer mehr Opfer.
Es ist eine unendliche Spirale der Gewalt.
Wann begreifen die Politiker endlich, dass Deutschland nicht am Hindukusch verteidigt wird und dass man die Lebensverhältnisse der Afghanen verbessern muss, um den Terror auszutrocknen. Mit militärischen Mitteln ist das nicht zu erreichen.

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hubert_hummel 29.10.2011, 17:33
23. "Betriebsblindheit"

Zitat von
Unglücklicherweise sei auch ein Zivilist getötet worden, so der Taliban-Vertreter.
Kollateralschaden oder "Roadkill", wie die Amerikaner sagen. Die Trefferquoten haben sich also angeglichen. Wo ist dann noch der Unterschied zwischen den Kriegsparteien? Offenbar der, dass die einen ihr Land verteidigen, während die anderen es überfallen haben und besetzt halten.
Weshalb können Soldaten nicht einfach auf der Landkarte nachsehen, ob sie die "guten" Verteidiger oder die "bösen" Angreifer sind?

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xiusxius 29.10.2011, 17:36
24. Fragezeichen

Zitat von sagichned
Ehh ja und genauso wie WMDs nur der auslöser für den Irakkrieg waren, aber nicht der Grund dort zu bleiben, sondern um Nationbuilding zu betreiben, wird man auch hier mit großem Getöße untergehen. Der Abzug ist nur noch eine Frage der Zeit.
Was sind WMDs?
Wenn sie denn Abzug aus dem Irak meinen der ist bereits Festgelegt und so viel getöse hört man nicht, außer wenn man mal da ist. Ansonsten wurde er mehr oder weniger vergessen.
Der Abzug aus Afghanistan ist, und da haben sie recht, eine Frage der Zeit aber vermutlich wird da erst Abgezogen wenn die Regierung auf eigenen Beinen steht (oder auch nur auf einem).

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prospektor 29.10.2011, 17:38
25. watt

Also, wenn man manche Beiträge hier so liest, könnte man wirklich glauben, die NATO kämpfe in Afghanistan für die Rechte der Frau. Nicht für Demokratie oder ein menschlicheres Justizsystem, wovon auch Männer profitieren würden, nein, man pickt sich die speziellen Benachteiligungen der Frauen raus. Was soll das? Schwarzer-Gehirnwäschegeneration? Oder das übliche "Frauen und Kinder"-Betroffenheitsgerede? Übrigens gab es bei der Anschlagserie auch eine weibliche Selbstmordattentäterin, also zumindest in der Hinsicht herrscht bei den Taliban doch schönste Gleichberechtigung.

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imagine 29.10.2011, 17:40
26. Habe ich bemerkt

Nur falls jemand auf die Idee kommt darauf hinzuweisen, dass alle getöteten NATO-Soldaten US-Amerikaner sind.
Das ist nicht für alle beruhigend.

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fussball11 29.10.2011, 17:43
27. .

Zitat von nononsense
Sie haben Recht, die Twin Towers waren der Auslöser um einzugreifen und die Taliban wegzufegen, aber nicht um dort zu bleiben und jetzt noch dort zu sein. Sondern es sollte dann Nation Building betrieben werden, um ein geordnete Zivilgesellschaft hervorzubringen, was bekanntermassen eine langwierige, mühsame und wie heute wieder zu sehen auch blutige Aufgabe ist.
Nation Building stand in keiner AFG Agenda.
Deutschlands Vorschlag dort humanitär und ausbilderisch tätig zu werden wurde von der Bush Administration belächelt.
Die Kriegsziele waren niemals Nation Building, später mag sie der Ein oder Andere nachgeschoben haben - wegen der Erfolglosigkeit beim Sieg über die Taliban.
Übrigens galt der Krieg ausschließlich Al Kaida, die Taliban sind bis heute keine Terrororganisation.

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xiusxius 29.10.2011, 17:44
28. Geht das ohne Militär?

Zitat von kellitom
Der Krieg gegen den Terror fordert immer mehr Opfer. Es ist eine unendliche Spirale der Gewalt. Wann begreifen die Politiker endlich, dass Deutschland nicht am Hindukusch verteidigt wird und dass man die Lebensverhältnisse der Afghanen verbessern muss, um den Terror auszutrocknen. Mit militärischen Mitteln ist das nicht zu erreichen.
Wenn das mit militärischen Mitteln nicht zu erreichen ist, wie denn dann?
Mit Frieden schaffen mit Waffen ist sicherlich nicht die Lösung aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Taliban das auch so sehen.
Wenn die Soldaten sofort verschwinden, dann übernehmen die Taliban oder die Warlords die Macht.
Wie diese sich gegenüber von Hilfsorganisationen verhalten ist vollkommen offen und somit auch ob man ohne Soldaten bessere Lebensverhältnisse schaffen kann.
Sie sollten einmal Operation Kunduz lesen dann hätten sie einen kleinen Einblick in die Arbeit von solchen Organisationen.

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Rodri 29.10.2011, 17:48
29. ...

Eins muss man den Taliban lassen. Sie halten sich an die internationalen Vorgaben Zivilisten möglichst zu schonen und überwiegend Soldaten direkt anzugreifen. Wurde mehrfach auch von der NATO gefordert. ;) Seither sterben so viele NATO-Soldaten wie nie zuvor. Dennoch sind nichtmal 3.000 Tote Nato-Soldaten in mehr als zehn Jahren keine besonders hohe Verlustquote wie mir scheint. So viele Verluste hat die libysche Armee im März innerhalb von einer Woche hinnehmen müssen.

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