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Afghanistan: Nato-Soldaten sterben bei Anschlag-Serie

Eine Reihe von Attentaten hat Afghanistan erschüttert. Am schwersten wurde die Hauptstadt Kabul getroffen, dort tötete ein 700 Kilogramm schwerer Sprengsatz zahlreiche Menschen. Unter den Opfern befinden sich offenbar auch mehrere Nato-Soldaten.

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xiusxius 29.10.2011, 17:55
30. keine Trauer

Zitat von imagine
Nur falls jemand auf die Idee kommt darauf hinzuweisen, dass alle getöteten NATO-Soldaten US-Amerikaner sind. Das ist nicht für alle beruhigend.
Leider für den Großteil der Deutschen Bevölkerung. Über den Todesstreifen jammern wir aber das die DDR eigentlich auch ein eigener Staat war und dessen Bürger auch keine Bürger der BRD waren vergessen wir. (unfaires Beispiel aber passend)

Nur weil Amerikaner sterben ist das kein Grund nicht zu trauern. Das selbe mit Afghanen allerdings nicht, wenn diese eine Meinung vertreten die zum Teil die gegen Menschenrechte
verstößt.

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xiusxius 29.10.2011, 18:01
31. Grund zu Feiern?!

Zitat von Rodri
Eins muss man den Taliban lassen. Sie halten sich an die internationalen Vorgaben Zivilisten möglichst zu schonen und überwiegend Soldaten direkt anzugreifen. Wurde mehrfach auch von der NATO gefordert. ;) Seither sterben so viele NATO-Soldaten wie nie zuvor. Dennoch sind nichtmal 3.000 Tote Nato-Soldaten in mehr als zehn Jahren keine besonders hohe Verlustquote wie mir scheint. So viele Verluste hat die libysche Armee im März innerhalb von einer Woche hinnehmen müssen.
Soll ich mich jetzt freuen?
Die Taliban treffen ISAF Soldaten die eigentlich das Land aufbauen sollen und wenn sie fertig sind kommen sie zurück und machen weiter mit ihren Menschen verachtenden Methoden.
Hier wird oft das Beispiel "Frau" gebracht. Die ist dann wieder unterdrückt oder schlimmeres. Also keine schonung der Zivil Bevölkerung.
Falls ihnen dreitausend Soldaten zu wenig sind als Verlust dann schreiben sie doch bitte an alle mal eine Kondolenz Karte. Nicht nur das Porto wird hoch sein.

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derandersdenkende 29.10.2011, 18:07
32. Es ist schlimm für die Betroffenen,

Zitat von sysop
Eine Reihe von Attentaten hat Afghanistan erschüttert. Am schwersten wurde die Hauptstadt Kabul getroffen, dort tötete ein 700 Kilogramm schwerer Sprengsatz zahlreiche Menschen. Unter den Opfern befinden sich offenbar auch mehrere Nato-Soldaten.
aber war nicht anders zu erwarten.
In einem anderen Beitrag, der nicht zur Diskussion steht, wird von einem Militärprozeß gegen einen Soldaten des "killing team" berichtet.
Warum liefert man nicht jeden Besatzer, der im Namen der Freiheit Zivilisten tötet, der Gerichtsbarkeit der Opfer aus?
Ich bin überzeugt, die Anzahl der Anschläge würde schlagartig zurückgehen.
Das Problem ist, daß sich die Täter im sicheren Bereich aufhalten und so andere bewußt gefährden.

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camillaha 29.10.2011, 18:09
33. .

Zitat von nononsense
Sehr geehrter Herr Golum, hier muss ich entschieden widersprechen. Säure ins Gesicht schütten , und Mädchen die Schule verweigern sind keine Sitten, sondern Kapitalverbrechen, die, wenn gemeinschaftlich begangen wie in jenem Lande, durchaus den Tod verdienen bzw. militärisches Eingreifen rechtfertigen.
Wie sagte Hagen Rether, Kriege wurden schon seit alten Zeiten immer wegen Mädchenschulen und zum Brunnenbauen geführt. Da gibts einfach keine anderen Gründe.

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s-n-a-f-u 29.10.2011, 18:09
34. ???

Zitat von xiusxius
Nur weil wir inzwischen als Besetzer angesehen werden sind wir noch keine. Wie im Artikel erwähnt bilden wir das Militär und die Polzei aus. Damit wäre ein Teil der Frage nach dem Grund unseres bleibens beantwortet.
In Afghanistan sind fast 120.000 ISAF-Soldaten stationiert. Das sind ziemlich viele Ausbilder...

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xiusxius 29.10.2011, 18:09
35. Deutschland ist nicht Afghanistan

Zitat von GOLUM
Na dann fangen Sie aber erst mal bei uns an und entsenden Sie die Soldaten. Auch bei uns gibt es Unterdrückung und Mishandlung. Frauen und Kinder werden täglich verprügelt und vergewaltigt. Vergessen Sie die Kirchen nicht ...
Wie oft hier Frauen Misshandelt werden können wie ja wohl kaum abschätzen, es sei denn sie machen das für ganz Deutschland selbst.
Außerdem ist bei uns die Polizei zuständig und darüber ob solche Zuständigkeitsbereiche nicht manchmal Unsinn sind habe ich keine Lust zu diskutieren. Es gibt in Afghanistan aber keine anständige Polizei.
Bei der Häufigkeit und der Bestrafung sind sicherlich auch erhebliche Differenzen.
Es darf nach einer Auslegung des Korans eine Frau vergewaltigt werden wenn sie ohne Verwandten Mann das Haus verlässt. Machen sie das mal in Deutschland.

Über den Vergleich mit der Kirche möchte ich hinwegsehen, da es mit zu lästig ist noch eine halbe Seite zum Sinn dieses Vergleichs zu schreiben.

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Ghanima22 29.10.2011, 18:11
36. titel

Zitat von nononsense
Säure ins Gesicht schütten , und Mädchen die Schule verweigern sind keine Sitten, sondern Kapitalverbrechen, die, wenn gemeinschaftlich begangen wie in jenem Lande, durchaus den Tod verdienen bzw. militärisches Eingreifen rechtfertigen.
Nonsense, dafür würden Sie noch nichtmal in Deutschland die Todesstrafe geben selbst wenn es sie gäbe.
Was soll der Unsinn, wir kämpfen für Mädchenschulen? 9.11 / Twintower und eine Supermacht die auf alles millitärisch reagiert, solange niemand zurückschiessen kann, haben uns dorthin gebracht. Die Unfähigkeit mit der Situation vor Ort irgendetwas brauchbares anzufangen ist der Grund, das wir noch dort sind.

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xiusxius 29.10.2011, 18:13
37. Stimmt

Zitat von radeberger78
aber da es sich bei den meisten um Berufssoldaten handelt, ist die Motivation wohl ehr Sold. Hohes Risiko hoher Verdienst, kenne aus meinen Bekanntenkreis auch zwei, die sind auch immer mal dort. Fazit Die wenigsten würden freiwillig den Fuss nach Afgahnistan setzen, aber es gibt halt fett Kohle.
Da gebe ich Ihnen Recht. Der Sold ist im Ausland sehr hoch und zudem manchmal Steuerfrei.
Aber da die Politik entscheidet wohin Soldaten gehen können/müssen ist der Sinn des Einsatzes auch in diese Richtung ausgelegt.

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Stancer81 29.10.2011, 18:19
38. ...

Zitat von Rodri
Eins muss man den Taliban lassen. Sie halten sich an die internationalen Vorgaben Zivilisten möglichst zu schonen und überwiegend Soldaten direkt anzugreifen. Wurde mehrfach auch von der NATO gefordert. ;) Seither sterben so viele NATO-Soldaten wie nie zuvor. Dennoch sind nichtmal 3.000 Tote Nato-Soldaten in mehr als zehn Jahren keine besonders hohe Verlustquote wie mir scheint. So viele Verluste hat die libysche Armee im März innerhalb von einer Woche hinnehmen müssen.
All zu lustig wie hier die Leute mittlerweile mit Verbrechern, die Gefangenen lieber den Kopf abschneiden und dies auf Propaganda-Videos auch noch präsentieren, symphatisieren.

Nach wie vor sind die Taliban für gut 70% aller zivilen Opfer verantwortlich und nach wie vor benutzen sie Zivilisten als menschliche Schutzschilde.
Den Taliban geht das Leben von Zivilisten am Arsch vorbei, denn es kommt ihnen nur darauf an, das sie das bekommen was sie wollen. Koste es was es wolle. Selbst wenn die Taliban 90% der Afghanischen Bevölkerung abschlachten müssen um ihr Ziel zu erreichen, würden sie dies ohne mit der Wimper zu zucken tun.

Ich sehe bereits jetzt den Aufschrei hier bei SPON, wenn man in 5-6 Jahren Videos zu sehen bekommt wie die Taliban sich zurück an die MAcht bomben und in Fussballstadien Frauen und Kinder zur Massenexekution aufreihen !

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xiusxius 29.10.2011, 18:22
39.

Zitat von prospektor
Also, wenn man manche Beiträge hier so liest, könnte man wirklich glauben, die NATO kämpfe in Afghanistan für die Rechte der Frau. Nicht für Demokratie oder ein menschlicheres Justizsystem, wovon auch Männer profitieren würden, nein, man pickt sich die speziellen Benachteiligungen der Frauen raus. Was soll das? Schwarzer-Gehirnwäschegeneration? Oder das übliche "Frauen und Kinder"-Betroffenheitsgerede? Übrigens gab es bei der Anschlagserie auch eine weibliche Selbstmordattentäterin, also zumindest in der Hinsicht herrscht bei den Taliban doch schönste Gleichberechtigung.
Sie haben recht aber da die hälfte hier sowieso nicht viel Ahnung von diesem Einsatz hat und eine Person als Grund das stärken von Frauenrechten angegeben wurde diese Idee vom Rest der [Bezeichnung einfügen] einfach aufgenommen und verarbeitet.
Es glauben ja immernoch einige die NATO hätte in Libyen angefangen Gaddafi anzugreifen. Daher sehe ich mich durchaus gerechtfertigt zu sagen: Hier äußern sich Personen ohne auch nur auf Grundschulniveau informiert zu sein.

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