Forum: Politik
Afghanistan: Taliban verüben erneut Anschlag auf Bundeswehr

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche haben Extremisten im Norden Afghanistans deutsche Soldaten angegriffen. In der Nähe von Kunduz wurde ein Anschlag*auf die Bundeswehr verübt. Rettungshubschrauber sind im Einsatz.

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sukowsky 02.06.2011, 11:47
110. Weg mit den Marder - ist ein Spielzeug

Weg mit den Marder und ...... Leopard einsetzen von wegen zu schwer.
Die Toten hätten vermieden werden können.
Traurig, traurig Hubschrauber fehlen auch noch.

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berns 02.06.2011, 11:48
111. Beweise?

Zitat von maxweber
Offenbar haben Sie wirklich etwas verpasst: Weit mehr als 100 Deutsche, und ich rede hier nur von Zivilisten wie den Besuchern der Synagoge von Djerba 2002, wurden bisher von Al Qaida-Terroristen ermordet. Allein 11 Deutsche starben bei den Anschlägen auf das World Trade Center. Da wurden nicht die USA, da wurde die zivilisierte Welt angegriffen, zu der Deutschland hoffentlich noch gehört. Ich bin den Bundeswehrsoldaten in Afghanistan dankbar, dass sie diese Gefahren auf sich nehmen und gegen die Al Qaida und die Taliban kämpfen.
Was Sie behaupten, ist durch nichts gerichtsverwertbares zu beweisen, es gibt keinen einzigen Beweis, dass Al Kaida oder die Taliban an den vorgeworfenen Verbrechen schuld sind. Also argumentieren Sie mit unlauteren Mitteln.
Das tut die US-Regierung auch und das tun auch ihre Vasallen, darunter die Regierung der BRD.

Frau Merkel und ihre Partei nennen sich zwar "christlich", aber in Wirklichkeit sind sie alles andere und halten sich auch nicht an die Worte der Bergpredigt. Warum ist Frau Merkel jetzt nach Indien geflogen? Nicht, um irgendwelche Friedensgespräche mit irgend welchen Leuten zu führen, sondern um den Verkauf von Militärgerät an Indien im Wert von über 8 Milliarden Euro anzukurbeln.

Diese Frau Merkel schürt Krieg in der ganzen Welt im Auftrag der Waffenkonzerne. Dabei wird sie von den Grünen und von der SPD unterstützt, denn die haben den Krieg gegen Serbien und den Einsatz in Afghanistan erst möglich gemacht. Das muss man wissen, bevor man sein Kreuz bei der nächsten Wahl macht.

Ich denke, wer gegen den Krieg ist, sollte DIE LINKE wählen.
Keine andere nennenswerte Partei vertritt in dieser Angelegenheit so vehement die Interessen der Mehrheit der Deutschen.

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zoon politicon 02.06.2011, 11:48
112. Alternative Strategie.

Zitat von Silverhair
Ein Krieg, das ist etwas zwischen Staaten - hier geht es um Basatzungsmächte und Bürger die diese nicht mehr haben wollen - weil sie dabei nur eines riskieren -erschossen zu werden!
Jaja, das mit der zwischenstaatlichen Konfliktregulierung stimmt schon. Aber die Taliban haben keinen eigenen Staat. Den hatten sie mal. Erbärmlich und armselig zwar aber immerhin haben diese Taliban für diesen Talibanstaat gekämpft und gearbeitet. Er ist den Brüdern also etwas wert. Das sollte man ausnutzen. Ziehen wir, d.h. der Westen, uns zurück. Lasst sie doch einen Talibanstaat aufbauen. Mit Institutionen, einer Regierung, einem Justizsystem, einer regulären Armee, etc. Sobald sie das alles aufgebaut haben ist auch für die westliche Art der Kampfführung was da auf das Eindreschen lohnt. Eine schöne Armee mit Paraden, Kasernen und am besten auch mit vielen Panzern. Die kann man cyberartig wegputzen. Und dann legt die NATO zusammen und finanziert eine Untergrundbewegung die die Taliban mit ihren eigenen Waffen schlägt und permanent unter Druck hält. Dank der technologischen Überlegenheit hätte die Untergrundbewegung einen immensen Vorteil. Es ginge nicht darum einen Eroberungskrieg zu führen, sondern ausschliesslich darum die Zentralregierung abzunutzen und interne Zwistigkeiten zu schüren.

Auf dem Gebiet der psychologischen Kriegführung schlage ich vor einen an der islamistischen Jenseitsvorstellung von regenerativen Jungfrauen orientierten Porno zu produzieren und massenhaft über dem Feindgebiet abzuwerfen. Sehet, bei uns ist euer Paradies Wirklichkeit. Wir müssten Auffanglager für Überläufer einrichten.....

Maximaler Schaden für die Taliban bei minimalem eigenen Kräfteeinsatz und begründete Aussicht auf einen Regimewechsel.

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Björn Borg 02.06.2011, 11:49
113. Wüsst ich aber...

Zitat von leberwurst83
Interessant zu lesen wie die meisten Foristen eingestellt sind. Da wird so getan, als wäre die Bundeswehr aus freien Stücken da runter gegangen. Vielleicht sollten einige mal darüber nachdenken, dass sie mit ihren Kreuzchen bei den letzten Wahlen genau diese Politik unterstützt und sich somit mitverantwortlich gemacht haben.
Ich nicht!

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Pepito_Sbazzagutti 02.06.2011, 11:49
114. ....

Zitat von whitemouse
Demonstrationen wird es daher nicht geben.
Was sollten diese Demonstrationen auch bringen? Dass man wegen seiner Ansichten von Schwarzuniformierten zusammengeschlagen wird?

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Hans58 02.06.2011, 11:51
115.

Zitat von park banker
Der entscheidende Unterschied zu vergangenen Jahren ist das jetzt kein deutscher Wehrpflichtiger mehr im Ausland zu Schaden kommen kann.....
OT:
Der Kenntnisstand mancher Foristen, die hier ihre Beiträge abliefern, ist zum Teil erschreckend.

Es waren zu keinem Zeit Grundwehrdienstleistende (herkömmlicher Sprachgebrauch "Wehrpflichtige") in Auslandseinsätzen, sondern nur FWDL (Freiwillig Wehrdienst Leistende).

Auch die Letztgenannten sind und bleiben auch zukünftig - allerdings weiterhin auf absolut freiwilliger Basis - bei Auslandseinsätzen dabei. Sie heißen ab 1. Juli 2011 nicht mehr FWDL, sondern nur noch FWD (§ 54 Soldatengesetz in der Fassung ab 1. Juli 2011 - WehrRÄndG 2011)

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Guitas 02.06.2011, 11:51
116. Taliban und erneuter Anschlag...

...was haben wir da immer noch zu suchen? Wird Deutschland wirklich am Hindukusch verteidigt, Herr Stuß (SPD). Wenn Sie in ihrer Regierungszeit das beschließen hätten Sie auch selbst an der Front mit den Taliban kämpfen müssen, Sie voran, andere nicht hinterher!

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winterfichte 02.06.2011, 11:52
117. aufwachen...

die opfer beklagen ist das eine. deshalb zu sagen, wir müssen dort weg, eine andere. der täter-opfer-verdrehungsprozess ist unerträglich. wann endlich wird es auf den nenner gebracht und laut ausgesprochen?! wer uns angreift, der muss zur rechenschaft gezogen werden. warum sollen wir uns verstecken? weil politiker das wort krieg nicht aussprechen wollen? zurückschiessen. kräftig und hart! gerade weil wir so weicheier sind, werden wir erpressbar und angreifbar.
und die atomdebatte hier? ziel für terroranschläge? nun, dann sagt doch mal offen, wer uns bedroht! wenn dann doch islamisten! und weil wir uns dem problem nicht stellen wollen, bauen wir akw's ab?! fadenscheinige ausreden einer kommission. denn das die akw's dagegen nicht sicher sind, dass wissen wir längst.

wir sprechen nicht aus, woher die gefahr kommt. wir weichen zurück. und die gutmenschen finden das gut. feige, erbärmlich und kein rückgrat. wohin gehen wir, wenn die hier mal im land eine bombe hochgehen lassen?

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Stancer81 02.06.2011, 11:56
118. ...

Zitat von user124816
zu guter letzt noch ein wort zur angedeuteten hinterhältigkeit von bomben"anschlägen": "wenn ich meinem feind eine faire chance lasse habe ich was falsch gemacht." - ein leitsatz der in jeder armee gilt. das ziel ist *töten* und selbst nicht getötet werden, hinterhältigkeit gehört zum tötungsgeschäft.
Mit dem Unterschied, das die Taliban den Tod von Zivilisten billig in Kauf nehmen oder dieses sogar anstreben.

Die Schutztruppe versucht mit allen Mitteln dies zu verhindern.

Was wäre hier wohl los wenn man lesen würde, das die Bundeswehr quer in Afghanistan Personenminen und Bomben vergräbt und hofft, das nen Taliban drüber läuft.

Das macht der Unterschied aus. Ausserdem gibt es das Kriegsvölkerrecht, das den deutschen Soldaten vorschreibt wie sie mit Feinden umzugehen haben. Z.b. das man keinen Feind erschießt der sich offensichtlich ergibt oder kampfunfähig ist, nicht auf Zivilisten zu feuern oder diese als Schutzschilde zu missbrauchen und es verboten ist Gefangene zu foltern.

Die Taliban pfeiffen auf all das. Ihnen ist es egal ob sie Soldaten oder Zivilisten treffen, denn sie wollen eine Angst-Diktatur errichten und was eignet sich dazu besser als das eigene Volk abzuschlachten ?

Ihre anfängliche Aussage, das sie kritisieren, das die Taliban immer als böse dargestellt werden und die Bundeswehr als die guten ist also unberechtigt, denn die Taliban sind böse.

Wer bewusst Selbstmordattentäter benutzt um unschuldige Zivilisten zu ermorden, dem kann wohl kaum etwas an einem freiem Afghanistan liegen !

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Hans58 02.06.2011, 11:56
119.

Zitat von vommond
Vielen Dank für Ihre Erklärungen, ist alles bekannt. Es mir ging jedoch darum, zu zeigen, wie albern es ist dass der Westen, der dort geografisch und kulturell überhaupt nicht verankert ist, den direkten Nachbarn Afghanistans ein Mitwirkungsrecht bei dessen Zukunft gerade abzusprechen versucht.
OT:
Es scheint Ihnen doch nicht alles bekannt zu sein, sonst würden Sie hier bei ISAF nicht vom Westen sprechen. Es sind nicht nur westliche Truppen in AFG!

Im Übrigen, welcher westlicher Staat spricht den Anrainerstaaten Afghanistans ein "Mitwirkungsrecht" bei dessen Zukunft ab?

Haben die Anrainerstaaten Deutschlands auch bei uns ein Mitwirkungsrecht?

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