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Afghanistan: Taliban verüben erneut Anschlag auf Bundeswehr

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche haben Extremisten im Norden Afghanistans deutsche Soldaten angegriffen. In der Nähe von Kunduz wurde ein Anschlag*auf die Bundeswehr verübt. Rettungshubschrauber sind im Einsatz.

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Pandora0611 02.06.2011, 10:37
40. Es gibt keinen Krieg in Afghanistan

Zitat von myanus
Nachdem inzwischen ohnehin jeder eingesehen hat, daß es sich bei dem Afghanistaneinsatz um einen Kriegseinsatz handelt, sollte sich die Bundeswehr auch endlich so verhalten. Raus aus der Opferrolle und Schluß mit dem Kuschelkurs! Wer auf deutsche Soldaten schießt, muß wissen, daß er der Gerechtigkeit zugeführt wird, tot oder lebendig. Im Umgang mit Islamisten ist Zurückhaltung immer Ermunterung zu noch mehr Terror.
So jedenfalls war der O-Ton von Rot-Grün während ihrer Regierungs(un)zeit.
Sie haben Deutschland sowohl in den Kosovo- als auch in den Afghanistan-Krieg geführt.
Aber die Deutschen bohrten dort ja nur Brunnen und bauten Schulen. Das deutsche Bausoldaten während ihres Einsatzes jetzt sterben, ist eine Falschmeldung!

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Andreas Heil 02.06.2011, 10:38
41. Schluss damit

Zitat von sysop
Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche haben Extremisten im Norden Afghanistans deutsche Soldaten angegriffen. In der Nähe von Kunduz wurde ein Anschlag*auf die Bundeswehr verübt. Rettungshubschrauber sind im Einsatz.
Es gibt eh' keinen vernünftigen Grund, warum deutsche Soldaten in diesem entlegenen Winkel der Welt Mohnbauern schützen. Und abgesehen vom grundgesetzwidrigen Unfug, werden auch meine Interessen als Staatsbürger dort in keinster Weise verfolgt, ganz im Gegenteil.

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jonimuc 02.06.2011, 10:38
42. Wirklich?

Zitat von
Sie scheinen nicht ansatzweise eine Ahnung von Kriegsführung zu haben. Tun aber hier so, als wären sie bei der Erfindung des Schwarzpulvers wenigstens im Nebenzimmer gewesen. Ihre Beiträge sind weder sachgerecht, noch werden sie den jungen Männern und Frauen gerecht, die für einen Einsatz, dem Afghanistan im Übrigen zugestimmt hat (ansonsten wäre er nie zustande gekommen), den Kopf hinhalten. Aber leben sei ruhig weiter in ihrer Welt und glauben sie bitte weiter daran, dass Frieden und Freiheit Gott gegeben sind. Mir jedefalls tut es um jeden Menschen leid, der in diesem Einsatz zu Tode kommt.
Ach nee, gilt das auch für die Afghanen und Taliban, die da "ums Leben kommen"?

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karmamarga 02.06.2011, 10:39
43. Genau

Zitat von filopen
...... Wehe jedoch wenn die BW abgezogen wird. Das wäre ein sehr großer Sieg für die Talian und der Vielzahl ihrer in Deutschland lebenden Parteigänger. Die politischen und sicherheitstechnischen Konsequenzen werden dann auch für den deutschen Bessermenschen (der sich kaum mit Afghnisatan beschäftigt)in Deutschland bemerkbar werden.
Dann suchen diese armen Menschen bei uns Schutz, weil wir hier bei uns jene Menschenrechte garantieren, die wir dort mit der BW dann nicht mehr schützen können
http://www.spiegel.de/panorama/justi...553823,00.html

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and_one 02.06.2011, 10:42
44.

Zitat von iskin
Punkt! Die Taliban sind Afghanen, die gegen fremde Besatzer kämpfen, die ihnen einen Lebensstil usw. aufzwingen wollen, die sie garnicht wollen. Sie sind völlig im Recht, wenn sie sich dagegen zur Wehr setzen. Außerdem, die Taliban haben einen starken Rückhalt in der Bevölkerung, anders geht es garnicht. Sonst wären sie nicht so erfolgreich. Wann kapieren Leute wie Sie das endlich?
Ich bezweifele, dass Sie auch nur irgendetwas kapieren: Die Taliban haben jahrelang Krieg gegen ihr eigenes Volk geführt und jeden Widerstand, sogar jede Abweichung von ihrer „Moral“ mit Mord und Totschlag beantwortet. Sie finden es anscheinend o.k., dass die Taliban Afghanistan in das Mittelalter zurückmorden wollen - nur versuchen Sie nicht uns zu erzählen, dass das der Wunsch des afghanischen Volkes ist.

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vommond 02.06.2011, 10:43
45. Das erinnert

Zitat von filopen
Die Bundeswehr ist ein sehr schwaches Glied in der Kette der NATO. Strategisch ist es aus Sicht der Taliban richtig hier anzusetzen. Die Bundeswehr ist eine Armee die von der eigenen Bevölkerung verachtet wird. Sie ist über Jahre vernachlässigt worden und insgeheim wird der Einsatz von Juristen geführt. Die BW könnte man im NATO-Vergleich zum Fußball einen heruntergewirtschafteten 2.Liegisten (gutwillige Einschätzung) nennen. Wehe jedoch wenn die BW abgezogen wird. Das wäre ein sehr großer Sieg für die Talian und der Vielzahl ihrer in Deutschland lebenden Parteigänger. Die politischen und sicherheitstechnischen Konsequenzen werden dann auch für den deutschen Bessermenschen (der sich kaum mit Afghnisatan beschäftigt)in Deutschland bemerkbar werden.
mich an die Logik G.W.Bushs, "if we don't fight them there, they'll follow us home". Glauben Sie ernsthaft, der Afghane hätte nach dem Abzug der Deutschen nichts besseres zu tun, als in D Attentate zu begehen (oder was immer Sie da nebulös andeuten wollten)? Welcher Afghane hat hier je einen begangen? Oder anderswo in der westlichen Welt?

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avollmer 02.06.2011, 10:44
46. Doch es gibt eine andere Möglichkeit

Zitat von achazvonthymian
Es gibt keine andere Möglichkeit, diesen krieg zu beenden, ehe nicht die Deutschen gegen diesen Krieg auf die Straße gehen und jeder Mandatsträger abgewählt wird, der weiter diesen Krieg befürwortet.
Eine Alternative wäre der Einsatz des nuklearen Waffenarsenals der NATO. Jede Stadt, die einen Warlord, Talibanführer oder ein korruptes Regierungsmitglied aufnimmt bekommt ein Ultimatum diese innerhalb 48 Stunden auszuliefern oder ... aber dazu fehlen den Verantwortlichen die Cojones. Konsequeneterweise sollten sie deshalb die nuklearen Gefechtsfeldwaffen entsorgen.

Deshalb die sanfte Lösung. Eskalation statt Deeskalation ist angesagt, auf jeden Anschlag muss der Bundestag reagieren und das Kontingent um 200 Mann aufstocken. Die Verbündeten im gleichen Verhältnis. Dadurch verstärkt jeder Anschlag den Druck. Mit einem Vorratsbeschluss läge dann die Verantwortung für die Aufstockung bei den Taliban. Jeder Anschlag würde die Aufenthaltsdauer und den Umfang der Präsenz erhöhen. Umgekehrt würde für jeden Monat ohne Anschlag eine Reduzierung des Kontingents beschlossen. Mal sehen wie groß die Sympathie für die Taliban dann noch ist.

Und die Verbündeten müssen gegen Rechtsbrecher vorgehen ohne Ansehen von Amt und Position oder anderen Kriterien. Nur weil jemand eine Wahl gewonnen hat darf er nicht sakrosankt sein. Und solange es in Afghanistan keine unabhängige Justiz gibt, muss dies von externer Seite gewährleistet werden. Das hätte von Anfang an das Zentrum der Afghanistaneinsätze sein müssen, Herstellung von Rechtsstaatlichkeit.

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BerndSchirra 02.06.2011, 10:45
47. keine Aufregung

Warum die Aufregung? Laut den Politikern sind die Taliban so gut wie besiegt. Die sagen auch das wir im Krieg sind, im Krieg gibt es eben Verluste. Die Damen und Herren der Bundeswehr wissen das auch,sonst wären sie ja keine Soldaten. Bei Interwiews im Fernsehen sagen die Soldaten ja selbst, wie wichtig und sinnvoll der Einsatz ist.

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akolyth2 02.06.2011, 10:47
48. Sicherheit

Zitat von Andreas Heil
Es gibt eh' keinen vernünftigen Grund, warum deutsche Soldaten in diesem entlegenen Winkel der Welt Mohnbauern schützen. Und abgesehen vom grundgesetzwidrigen Unfug, werden auch meine Interessen als Staatsbürger dort in keinster Weise verfolgt, ganz im Gegenteil.
Die Tötung Osama bin Ladens hat die Welt - auch Ihre - deutlich sicherer gemacht.
An terroristische Akte ist ein deutlich sichtbares Preisschild gehängt worden.

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Birne115 02.06.2011, 10:48
49. Leider...

...wird unser Land von Tölpeln, Traumtänzern und falschen Doktoren regiert.
Normalerweise sollte man sich bei jedem Krieg fragen, was man erreichen will (Ziel) und falls das nicht geht, womit man sich zufrieden geben kann.

Wir haben in Afghanistan kein konkretes, messbares Ziel, nur diffuses Gesülze (Zivilgesellschaft, Nachhaltigkeit, gegen Terrorismus, bla, blubb).

Unsere Soldaten werden so lange sich dort dezimieren lassen müssen, wie die Polit-Tollpatsche bereitwillig alles auf dem Altar namens NATO opfern.
Denn, die conclusio, wenn wir da abziehen ist es aus uns vorbei mit der NATO. Darum geht es im Grunde. Davor haben unsere Politclowns -aus unerfindlichen Gründen- Angst.

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