Forum: Politik
Afghanistan-Veteranen: Die vergessenen Cowboys der Roten Armee
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Als junger Mann kämpfte der Ukrainer Zynowiy Kyryk in Afghanistan für die Sowjetarmee - er verlor viele Kameraden, seine Gesundheit, seine Liebe. Seine jüngeren Landsleute haben den Krieg der achtziger Jahre längst vergessen. Und auch der Staat lässt die Veteranen im Stich.

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cum infamia 11.08.2013, 09:53
10. Betrogen bis zum jüngsten Tag

Dies Jungs wurden , wie die heute dort stationierten " Befreier " betrogen bis zum jüngsten Tag.
Damals wurde der Sozialismus - mit doch recht vielen Verbesserungen für das Land - mit Unterstützung der USA durch die Taliban bekämpft. Heute schickt der US- militärisch- industrielle Komplex mit seinem ausführenden Präsidenten Obama Vasallenvölker und eigene Soldaten in den Tod.
Wer daran glaubt, dass es um die " Befreiung" von ein paar Kopftuch- und Burkamädels geht ,glaubt auch an den Klapperstorch. Denn da gäbe es geeignetere Länder : Saudi-Arabien, Katar u.s.w.
..Weltmachtträume enden eben immer in einem WAHN..

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20mike17 11.08.2013, 10:15
11. afganistan

bin 50 und auch in der ukraibe geboren. hatte damals glück und musste nicht nach afganistan. es war absolüt sinnloser krieg und mit dem was heute passiert nich zu vergleichen. amerikaner oder deutsche gehen freiwillig hin. freilich ein krieg bleibt immer ein krieg. aber soveten haben dort mehr als ein million afganen umgebracht. die soldaten waren nicht schuld, aber so war das. und wer zuruckgekommen war kriegte vom staat erhebliche "lgoten". also war als erstes bei wognung oder anderen sachen an der reihe. fur die, die heute jung sind dieses krieg bedeutet nix. Gott sei Dank!

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Heike111 11.08.2013, 10:33
12. ich sehe den Wald auch nicht

aber ich lese diesen Satz. Diesen Satz "ich habe die Menschen nie gehasst". Dieser Satz überfordert mich total. Er rührt an mein Herz, oder will es, und schafft es nicht richtig, denn ich hab im Kopf -aber du wusstest, dass du tötest, du wusstest dass doch-?? Wie vielen geht es so, sie waren jung, sind zwischen die Systeme geraten, haben ihrem Land gedient, und haben geglaubt das richtige zu tun. Ich kann sie nicht verachten, ich kann nur hier sitzen und denken wie froh ich bin kein Mann zu sein. Männer kämpfen, viele haben es getan und werden das noch tun. Sie glauben das es wichtig ist, und richtig. Ich kann ihn nicht ganz verachten, aber mich rühren die Sätze an die er sagt: ein Krieg den keiner brauchte, sagt er? Ja. Wieviele hat er getötet? Ich weiss es nicht.

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Airkraft 11.08.2013, 10:49
13. Macht ein Staat...

Macht ein Staat doch immer :-( Egal ob Russland, Deutschland, USA, ...


"Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, er kann gehen" :-(

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G-Kid 11.08.2013, 10:51
14. Im

Zitat von franks meinung
Ich kenne kein Land, dass für seine Soldaten, die es in den Krieg geschickt hat, später so sorgte, wie es notwendig wäre. Auch Deutschland zeigt sich dort schändlich. Die jungen Männer haben oft keine Chance mehr, ein normales Leben zu führen. Sie bekommen etwas staatliche Hilfe, die meist nur noch ein Leben am Rande der Gesellschaft ermöglicht. So lange man sie braucht, sind sie Helden. Danach will man sie am liebsten nie gesehen haben.
Gegensatz zu den Bundeswehr-Soldaten waren die Sowjetsoldaten Wehrpflichtige. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Unsere Soldaten machen dort ihren freiwilligen und gut bezahlten Job und sie wissen um ihr Risiko. Es fällt mir schwer, für sie Mitleid zu empfinden...

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privat78 11.08.2013, 11:02
15. Missbrauch der Soldaten

Staaten lassen immer ihre Bürger im Stich, wenn sie nicht mehr nützlich sind. Bei Soldaten ist es natürlich noch schlimmer, da sie ihr Leben für den Staat riskieren. Der Soldatenberuf ist durchaus ehrenhaft, wenn die Soldaten ihr Land gegen Angriffe von außen verteidigen. Leider aber werden sie immer wieder missbraucht und belogen. Sie ruinieren sich ihr Leben, durch seelische und körperliche Verletzungen, und das leider all zu oft ohne Sinn. Ich würde freiwillig nicht in einer Armee dienen, die Angriffskriege durchführt. Dazu zählen die USA und ihre Verbündeten. Ein Krieg im Ausland ist immer ein Angriffskrieg. Wenn ein Land angegriffen wird, weil eine potentielle Gefahr besteht, könnten man genauso gut alle Menschen präventiv erschießen, denn Menschen sind immer gefährlich. Diese Argumentation ist also haltlos.

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steueragent 11.08.2013, 11:16
16. Da bin ich mir nicht sicher

1. Die Soldaten machen den Job schon freiwillig. Aber was ist das für eine Art Freiwilligkeit? Sind wir doch mal ehrlich, viele sind doch bei der Bundeswehr, weil sie sonst nirgends unterkommen und nur jeder Zehnte macht das aus reiner Abenteuerlust.
2. Was heißt hier: wissen um ihr Risiko? Das wissen die freilich vom Hörensagen, wenn jedoch die erste Granate neben einem einschlägt, DANN erst wird die Gefahr real. Aber dann ist man ja schon dabei. Also ich habe da schon Mitleid. Das sind echt arme Schweine und die Politik sorgt sich zu wenig um unsere Soldaten.

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uspae2007 11.08.2013, 11:19
17. nicht vergessen

nein , es ist nicht vergessen, wer die Taliban aufgerüstet hat. Dieser Schurkenstaat hat heute noch damit zu kämpfen .
Es ist ein üble Nachrede von SPON , dass sich die Sowjetunion nicht um ihre Soldaten und Invaliden geümmert hat. Das haben sie gemacht,voll im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Dort gibt es keine Kriegsinvaliden, die mit Einkaufskörben auf der Strasse leben , wie in den USA.

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DieAntwort 11.08.2013, 11:34
18. Seit Tausenden Jahren

sind Militaers in der Lage mit recht einfachen Mitteln aus friedliebenden Menschen befehlshoerige Kampfmaschinen zu machen. Ich habe Jahrzehnte im Krieg verbracht, allerdings als humanitaerer Helfer. Wenn ich an die Zwangsrekrutierung und Ausbildung von Kindersoldaten denke, da kommen mir die Traenen. Krieg ist einfach Scheisse.

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olegb 11.08.2013, 11:54
19. verhasste Besatzer und glorreiche Kämpfer gegen die Besatzung

Die verhassten Besatzer Sowjets schickten junge Afghanen an die besten Unis der Sowjetunion und die glorreichen, bis auf die Zähne von den Westmächten bewaffneten Mudsschaheddin konnten, kaum waren die verhassten Besatzer weg, sich nicht Mal auf die Zusammensetzung der neuen Regierung einigen. Von den glorreichen Kämpfern ist nur noch Heckmatjar übrig geblieben. Aber auch dieser stolze Bartträger wird irgendwann von der Friedensbewegung Taliban durch einen Selbtsmordanschlag ins Paradies verfrachtet. Die Taliban sind übrigens, eine Erfindung der CIA, die durch Ihren damaligen Vasallen, den pakistanischen Geheimdienst diese "Schüler" gegen die Zwillingstürme in New York zu fliegen geschult förmlich geradezu geschult hatte. Insofern konnten die Amerikaner am 11 September endlich wahrnehmen, was Gottes Strafe für Terrorismusfinanzierung sei. Und jetzt kämpft die Bundeswehr in Afghanistan gegen eben diese Erfindung von einer Terrorbande von der CIA, mit fleissiger Unterstützung, von deutschen Steuergeldern. Und nebenbei überwacht ein anderer Geheimdienst der demokratischen Hemisphäre, was in diesem Forum von Nutzer wie mir verfasst wird und stuft mich wahrscheinlich gerade als Stufe: oberste Priorität ein. Die Bundeskanzlerin und Ihre Mitläufer von der Opposition wissen natürlich nichts über dieses vorgehen und der deutsche Michel ist überglücklich, dass die Bundesliga angefangen hat. Was kümmern da die ehemaligen sowjetischen Soldaten aus Afghanistan die deutsche Öffentlichkeit.

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