Forum: Politik
Afghanistan: Wulff sagte Kabul-Besuch nach Anschlägen ab

Der Besuch war lange vorbereit, doch dann platze er doch noch in letzter Minute: Wegen akuter Sicherheitsbedenken hat Bundespräsident Christian Wulff nach SPIEGEL-Informationen Mitte September einen Staatsbesuch in Afghanistan absagen müssen.

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salut 09.10.2011, 13:24
20. In einer ....

Zitat von rennus
Was soll die rhetorische Frage? Wenn Sie tatsächlich an einer Antwort interessiert sind, gibt es eine einfache Erklärung. Napoleon war Kaiser und Kriegsherr. Der "Alte Fritz" war König und Kriegsherr. Und wenn Sie in der Demokratie angekommen sind, dann würden Sie wissen, dass es eine Gewaltenteilung gibt. Der Bundespräsident steht über den drei Gewalten und hat repräsentative Aufgaben. Er ist weder Herrscher , noch Kriegsherr. Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen. Wenn überhaupt ein Besuch, dann Mitglieder der Exekutive, an erster Stelle Bundeskanzler und Verteidigungsminister. Dass Abgeordnete, als Mitglieder der Legislative, auch mal vorbeischauen, würde ich noch begrüssen, und zwar die, die dem Afghanistaneinsatz zugestimmt haben. Für mich bleibt ganz einfach die Frage: Was sollte der Besuch des Bundespräsidenten überhaupt bezwecken? Die deutschen Soldaten sollten ja nicht besucht werden. Aber auch ein solcher Besuch wäre fragwürdig.
...sog. deutschen Demokratie M U ß das gesamte Parlament - 623 Leute - in solche Gefahrenzonen reisen, um sich solidarisch mit den dort stationierten deutschen Soldaten zu zeigen! Ein Riesen-Airbus gibt es bereits für solche EVENTS!

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Erich91 09.10.2011, 13:43
21. Wenn man so viele Beiträge

Zitat von doc 123
Der Bundespräsident fühlt sich als offensichtlich erster Politiker unter tausenden von Soldaten nicht sicher. Hat er jetzt eigentlich auch dann damit - auf Grund vollständiger Sinnlosigkeit - den SOFORTIGEN Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan angeordnet.
geschrieben hat, wie sie, und sich soi neumalklug gibt, sollte man wissen, das der BP in dieser hinsicht keine Befugnisse hat, irgendetwas anzuordnen.

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karsten112 09.10.2011, 13:58
22. .

Zitat von amerzenich
Der Präsindent der BRD ist eine wichtige Person, kein Kanonenfutter. Der kann auch schonmal hinter der deutschen Front bleiben.
Der muß wirklich ernorm wichtig sein, das Wulf den Job machen muß...
Gelächter...

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salut 09.10.2011, 13:59
23. Befugnisse ....

Zitat von Erich91
geschrieben hat, wie sie, und sich soi neumalklug gibt, sollte man wissen, das der BP in dieser hinsicht keine Befugnisse hat, irgendetwas anzuordnen.
...im deutschen Staat hin oder her, die Politik hat doch, wenn's draufankommt, sonst auch keine SKRUPEL! Also lieber weniger "Pathos"!

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karsten112 09.10.2011, 14:02
24. Sichern müssen?

Zitat von Stancer81
Was die Leute hier wieder für einen Schwachsinn schreiben... Der BP hat sehr verantwortungsvoll gehandelt. Der Besuch einer hochrangigen Persönlichkeit bindet enorm viele Kräfte und erhöht ausserdem extrem die Gefahr für die Soldaten, denn eine Person wie der BP ist für die Aufständischen ein Prestigeziel. Da können dann mal eben 100-200 Soldaten nicht mehr ihren Tätigkeiten nachgehen, weil sie auf einmal den Besuch des Promis sichern müssen. Und trotz bester Sicherung würden Aufständische alles dran setzen um ein derartiges Prestigeobjekt zu eliminieren. Schon allein deswegen sollten Afghanistanreisen von Politikern nur durchgeführt werden, wenn sie absolut notwendig sind und die einzigen Personen auf die das meiner Meinung nach zutrifft sind die Kanzlerin, der VM und der BP !
Der BP ist noch nicht mal demokratisch gewählt!
Den braucht genau wie die anderen Witzfiguren in Bonn eigentlich niemand zu sichern.
Denn Wullf zeigt jeden Tag das JEDER seinen Job machen kann, also ist er beliebig austauschbar.
Besser ees trifft mal "hochrangige" Gäste als ständig arme Dorfbewohner die einmal im Monat zum Markt gehen...

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rennus 09.10.2011, 14:06
25. Dirk als Fallschirmspringer

Zitat von salut
...sog. deutschen Demokratie M U ß das gesamte Parlament - 623 Leute - in solche Gefahrenzonen reisen, um sich solidarisch mit den dort stationierten deutschen Soldaten zu zeigen! Ein Riesen-Airbus gibt es bereits für solche EVENTS!
Wieso müssen Alle?
Da würde ich z.B. Diejenigen freistellen, die dem Einsatz nicht zugestimmt haben.
Sie wollen doch keinen Parlamentszwang?
Eine Delgation vom grossen Rest würde genügen, aber nicht in einem Riesen-Airbus, denken Sie an Lech Kaczynski.
Die Delegation sollte aus mutigen Männern bestehen und die Fluggeräte "fallschirmabsprungfähig" sein.
Die Delegetation könnte von Dirk Niebel angeführt werden. Das Mütz`chen hat er ja schon und die Absprungserfahrung auch.

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christiane006 09.10.2011, 14:09
26. ....

Zitat von rennus
Was soll die rhetorische Frage? Wenn Sie tatsächlich an einer Antwort interessiert sind, gibt es eine einfache Erklärung. Napoleon war Kaiser und Kriegsherr. Der "Alte Fritz" war König und Kriegsherr. Und wenn Sie in der Demokratie angekommen sind, dann würden Sie wissen, dass es eine Gewaltenteilung gibt. Der Bundespräsident steht über den drei Gewalten und hat repräsentative Aufgaben. Er ist weder Herrscher , noch Kriegsherr. Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen. Wenn überhaupt ein Besuch, dann Mitglieder der Exekutive, an erster Stelle Bundeskanzler und Verteidigungsminister. Dass Abgeordnete, als Mitglieder der Legislative, auch mal vorbeischauen, würde ich noch begrüssen, und zwar die, die dem Afghanistaneinsatz zugestimmt haben. Für mich bleibt ganz einfach die Frage: Was sollte der Besuch des Bundespräsidenten überhaupt bezwecken? Die deutschen Soldaten sollten ja nicht besucht werden. Aber auch ein solcher Besuch wäre fragwürdig.
die Antwort könnte auch anders aussehen. Was ist er dann?...schlicht überflüssig! Diesen Job brauchen wir in einer Demokratie nicht. Dies ist die Schlussfolgerung. Übrigens, er ist als 1. Repräsentant des Staates, Vorbild für die jungen Menschen, die in einer gefährlichen Situation für unseren Staat ihren Dienst ableisten und als solches, kann ich den Mann nicht ernst nehmen. Es wäre ja wohl eine Geste, diesen jungen Soldaten Mut zuzusprechen, als erster Repräsentant dieses Staates. Wofür dienen diese jungen Leute3? Dienen sie dem Verteidigungsminister? Nein, sie dienen diesem Staat! Oder habe ich da etwas falsch verstanden und wer ist der 1. Repräsentant dieses Staates? Hier schließt sich der Kreis! Ich kann für diesen Herrn keine Sympathie empfinden und hoffe, dass er in 3 Jahren aufs Altenteil verwiesen wird. Wie will man diesen Job sonst verstehen: Blech verteilen nach Parteienproporz?

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raka 09.10.2011, 14:15
27. .

Zitat von kuschl
Nur die wenigsten Politiker haben unseren Soldaten den Rücken gestärkt und Flagge gezeigt.Von Herrn Ströbele erwarte ich das sicherlich nicht,der kennt sich eher in der Verteidigung von Terroristen aus.Von einem amtierenden Bundespräsidenten erwarte ich aber nicht nur blah blah an der "Heimatfront",sondern uneingeschränkte Unterstützung unserer Soldaten,die durch die Politik dorthin geschickt wurden.Herr Präsident scheint sich aber wohl im Schloss und in Kindergärten sicherer zu fühlen.Nichts zum Aufwerten des Politikerbildes.
Ströbele ist gegen den Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch, deswegen erwarte ich auch nicht, dass er dort zum Besuch auftaucht. Ansonsten stimme ich Ihnen zu.

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raka 09.10.2011, 14:22
28.

Zitat von sappelkopp
(...) Es ist auch nicht besonders mutig, sich in Gefahr zu begeben, sonden höchstens sehr dumm.
Erzählen Sie das mal den deutschen Soldaten in Afghanistan.

Zitat von sappelkopp
Von den Maulhelden hier ist sicher noch niemand dahingeflogen. Will ich Euch auch nicht raten, ist kein schönes Gefühl in einer Maschine zu sitzen und nicht zu wissen, ob nicht irgendwo ein Taliban auf ein Knöpfchen drückt. Da schwitzt man, auch wenn es kalt ist.
Ich bin weder Soldat noch bin ich Politiker, der mit warmen Worten Soldaten in den Einsatz und manchmal auch in den Tod schickt. Ich bin sogar vollkommen gegen diesen Krieg und Deutschlands Teilnahme.

Aber ich darf diejenigen kritisieren, die immer mit markigen Worten den Einsatz befürworten und mit hohlem Pathos redend betroffen auf Soldatenbegräbnissen stehen, aber selber nicht den A*sch in der Hose haben, persönlich dort aufzulaufen, weil es Ihnen zu gefährlich ist.

Aber es passt zum Bild das die Männer in Deutschland abgeben ...

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raka 09.10.2011, 14:28
29. .

Zitat von rennus
Was soll die rhetorische Frage? Wenn Sie tatsächlich an einer Antwort interessiert sind, gibt es eine einfache Erklärung. Napoleon war Kaiser und Kriegsherr. Der "Alte Fritz" war König und Kriegsherr. Und wenn Sie in der Demokratie angekommen sind, dann würden Sie wissen, dass es eine Gewaltenteilung gibt. Der Bundespräsident steht über den drei Gewalten und hat repräsentative Aufgaben. Er ist weder Herrscher , noch Kriegsherr.(...)
Wenn Sie den Bundespräsident auf die Ebene eines unbedeutenden Grüßaugusts herunter definieren wollen, bitteschön. Da könnte ich noch zustimmen, denn für die Abschaffung dieses Amtes bin ich sowoeso.

Aber solange diese Gestalten ihre Backen auf pusten fordere ich, dass sie auch pfeifen, wenn es drauf ankommt.
Gerade wenn der Bundespräsident der Repräsentant von Staat und Volk ist, sollte er er da runter fliegen und uns, das Volk, und den Staat beim Besuch der Soldaten zu vertreten.

Zuviel verlangt? Offensichtlich.

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