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Afghanistan: Wulff sagte Kabul-Besuch nach Anschlägen ab

Der Besuch war lange vorbereit, doch dann platze er doch noch in letzter Minute: Wegen akuter Sicherheitsbedenken hat Bundespräsident Christian Wulff nach SPIEGEL-Informationen Mitte September einen Staatsbesuch in Afghanistan absagen müssen.

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hazadeur 09.10.2011, 14:41
30. Afghanistan: Wulff sagte Kabul-Besuch nach Anschlägen ab

Zitat von sysop
Der Besuch war lange vorbereit, doch dann platze er doch noch in letzter Minute: Wegen akuter Sicherheitsbedenken hat Bundespräsident Christian Wulff nach SPIEGEL-Informationen Mitte September einen Staatsbesuch in Afghanistan absagen müssen.
Was man den deutschen Soldaten zumutet, ist für den deutschen Präsidenten zu viel? Wenn ein deutscher Soldat ums Leben kommt, ist das halt Berufsrisiko. Shit happens! Aber dem Präsident ist allein die mögliche Gefahr zu viel? Ist das Leben eines Präsidenten mehr wert als das eines deutschen Soldaten? Offensichtlich. Dabei ist Präsindent Wulff genauso ersetzlich wie jeder andere auch.

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eiffe 09.10.2011, 14:44
31. Lobbypräsident eignet sich nicht als Kanonenfutter

Zitat von Kurt Köster
Ich bin - im Gegensatz zu Ihnen - froh darüber, daß der Herr Bundespräsident ein Pazifist ist. Deutschland hat mit dem Militarismus schlechte Erfahrungen gemacht. Sie vermissen den Alten Fritz? Ich gelobe mir meinen Christian Wulff!
Ein toller Pazifist der andere in den Krieg schickt und sich an der Heimatfront von Bankett zu Bankett kämpft.

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Wolf_68 09.10.2011, 15:09
32. Und die Nummer ein ist......

Zitat von toskana2
Kein Unglück. Steuer gespart und Peinlichkeiten erspart! Was wollte denn der Herr in Afghanistan? Die "Unterstützung unserer Soldaten und die Hervorhebung ihrer Verdienste" für unser Land lobhudeln? - ach was!
Wulf ist als Person und als Repräsentativ-Politiker das Peinlichste und Überflüssigste was Deutschland seit 1990 hervorgebracht hat.

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Nimbus-4 09.10.2011, 15:17
33.

Zitat von Wolf_68
Wulf ist als Person und als Repräsentativ-Politiker das Peinlichste und Überflüssigste was Deutschland seit 1990 hervorgebracht hat.
Klar, er ist ja auch die Marionette der unfähigsten und überfordertsten Regierung seit, ja eigentlich seit Gründung der Bundesrepublik.
Superlative, welche uns die CDU beschert. Wundert das jemanden ?

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Stancer81 09.10.2011, 16:26
34. ...

Zitat von karsten112
Der BP ist noch nicht mal demokratisch gewählt! Den braucht genau wie die anderen Witzfiguren in Bonn eigentlich niemand zu sichern. Denn Wullf zeigt jeden Tag das JEDER seinen Job machen kann, also ist er beliebig austauschbar. Besser ees trifft mal "hochrangige" Gäste als ständig arme Dorfbewohner die einmal im Monat zum Markt gehen...
Geht es noch menschenverachtender ?

Die Denkweise eines manchen Foristen hier ist geradezu erschreckend.

Ihrer Aussage nach hat Herr Wulff also den Tod eher verdient als ein Bauer einzig und allein weil er Bundespräsident ist ?

Und wenn es JEDER kann, wieso sind SIE dann nicht BP ?

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rennus 09.10.2011, 16:36
35. noch mal Wulff/Napoleon

Zitat von christiane006
die Antwort könnte auch anders aussehen. Was ist er dann?...schlicht überflüssig! Diesen Job brauchen wir in einer Demokratie nicht. Dies ist die Schlussfolgerung. Übrigens, er ist als 1. Repräsentant des Staates, Vorbild für die jungen Menschen, die in einer gefährlichen Situation für unseren Staat ihren Dienst ableisten und als solches, kann ich den Mann nicht ernst nehmen. als erster Repräsentant dieses Staates. Wofür dienen diese jungen Leute3? Dienen sie dem Verteidigungsminister? Nein, sie dienen diesem Staat! Oder habe ich da etwas falsch verstanden und wer ist der 1. Repräsentant dieses Staates? Hier schließt sich der Kreis! Ich kann für diesen Herrn keine Sympathie empfinden und hoffe, dass er in 3 Jahren aufs Altenteil verwiesen wird. Wie will man diesen Job sonst verstehen: Blech verteilen nach Parteienproporz?
Selbsverständlich könnte die Antwort anders aussehen.
Was sollte also der Vergleich mit Napoleon?
Sie müssen keine Sympathien für diesen Herrn entwickeln.
Darum geht es auch gar nicht. Daraus sollten Sie aber nicht schließen, dass ich für diesen Herrn auf die Barrikaden gehe.
Sie können auch gern die Rolle des BP in Frage stellen und die Meinung vertreten, dass dieses Amt überflüssig ist.
Es ist im Grundgesetz vorgesehen und da werden Sie dieses Amt nicht so schnell wegbekommen.
Selbst die jeweiligen Kanzler sind nicht immer begeistert, wenn der BP sich zur aktuellen Lage äußert und mit seinen Äußerungen der offiziellen Politik widerspricht.

Zu der Frage, ob ein Staat überhaupt einen Repräsetanten braucht, wird in demokratisch verfassten Ländern unterschiedlich verfahren.
Es gibt auch konstitutionelle Monarchien. Die Befugnisse, des jeweiligen Monarchen/Monarchin sind unterschiedlich.
Übrigens erheblich teurer.
Also was soll es.
Zu den von mir fett unterstrichenen Teil Ihrer Ausführungen:
Lesen Sie noch einmal den Artikel.
Der Besuch galt Karzai und nicht den Soldaten.

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derandersdenkende 09.10.2011, 17:54
36. Kein Land würde seinem Präsidenten

Zitat von sysop
Der Besuch war lange vorbereit, doch dann platze er doch noch in letzter Minute: Wegen akuter Sicherheitsbedenken hat Bundespräsident Christian Wulff nach SPIEGEL-Informationen Mitte September einen Staatsbesuch in Afghanistan absagen müssen.
einem derartigen Risiko aussetzen.
10 Jahre Befriedung und es knallt allerorten.
Ein Präsident, als Staatsgast, sucht gewöhnlich die Nähe der Bevölkerung des besuchten Landes. Wenn diese Ihn nicht sehen will, sollte er besser hier bleiben und für einen kurzfristigen Abzug der Besatzungstruppen werben.
Vielleicht begrüßen Sie ihn dann gern als Freund ihres Landes?

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Margrit2 09.10.2011, 18:06
37. so ängstlich?

Zitat von sysop
Der Besuch war lange vorbereit, doch dann platze er doch noch in letzter Minute: Wegen akuter Sicherheitsbedenken hat Bundespräsident Christian Wulff nach SPIEGEL-Informationen Mitte September einen Staatsbesuch in Afghanistan absagen müssen.
Fast 5000 deutchen Soldaten sind dort und der BP sagt die Reise ab.
Tolles Vorbild.

Aber ahben wir viel Steuergeld gespart, denn sein Besuch dort wäre ohnehin unnütz und unwichtig gewesen.
Was wollte er denn von Karsai?

Wenn ich zu sagen hätte, würde ich ohnehin erst einmal alle Politiker in die Uniform stecken, rein in die Kasernen und dann können die mal eine gute Grundausbildung machen und dann für ein paar Wochen nach Afghnistan.
Ob die nach ihrer Wiederkehr immer noch so schnell die Fingerchen heben wenn es um den Einsatz der BW dort geht?

Ich stelle mir Merkel gerae in Kampfuniform vor.
Wäre doch mal was andres als imemr diese engen Blazer.

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keppler 09.10.2011, 18:23
38. Das

Zitat von christiane006
wie hat es Oliver Welke so schön herausgearbeitet. Christian Wulff wird einmal im Jahr, im Oktober herausgeholt um ihm zum Tag der Deutschen Einheit auszustellen, dann wird er wieder im Keller zum Winterschlaf, für ein Jahr, zur Ruhe gebettet. Mut zum Risiko gleich null, ein tolles Beispiel für die 5000 jungen Leute, die vor ihrem Einsatz am Hindukusch, ihr Testament schreiben müssen. Kann man sich eigentlich einen Napoleon vorstellen, der in Paris in seinem Schloss hockte, während seine Armee in Russland aufgerieben worden ist?
mit Napi braucht man sich nicht vorzustellen. Bevor seine Armee völlig aufgerieben wurde, ist er im Schlitten nach Paris abgehauen. Wichtig war nur, dass dem dem Kaiser sehr gut ging dabei.

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mmk749 09.10.2011, 18:46
39. Na ja...

Zitat von sappelkopp
Von den Maulhelden hier ist sicher noch niemand dahingeflogen. Will ich Euch auch nicht raten, ist kein schönes Gefühl in einer Maschine zu sitzen und nicht zu wissen, ob nicht irgendwo ein Taliban auf ein Knöpfchen drückt. Da schwitzt man, auch wenn es kalt ist.
Von einem Bundespräsidenten verlange ich aber schon mehr als von einem "Maulhelden".
Es wäre schön gewesen, wenn er der Truppe vor Ort den Rücken hätte stärken können. Schlimm, daß die Sicherheitslage das nicht zuläßt, was mich zu dem Schluß kommen läßt, dass ganz Afghanistan Frontgebiet ist und niemand nirgendwo sicher ist.
Spricht m.A. nur dafür die Bundeswehr sofort abzuziehen, da auch nach 10 Jahren keine Ende dieses Zustands abzusehen ist.
Insofern liefert der Bundespräsident ein hervorragendes Argument für den sofortigen Ausstieg aus dem Abenteuer Afghanistan.

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