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Afghanistans bittere Bilanz: Karzai bricht mit Amerika
AFP

Vier Tage nach dem Amoklauf eines US-Soldaten verlangt Afghanistans Präsident Karzai den Rückzug aller Nato-Soldaten in ihre Camps und einen vorzeitigen Abzug aus dem Land. Zeitgleich brechen die Taliban ihre Gespräche mit den USA ab. Die Mission am Hindukusch ist gescheitert.

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belohorizonte 15.03.2012, 18:10
1. Unvermögen

Zitat von sysop
Vier Tage nach dem Amoklauf eines US-Soldaten verlangt Afghanistans Präsident Karzai den Rückzug aller Nato-Soldaten in ihre Camps und einen vorzeitigen Abzug aus dem Land. Zeitgleich brechen die Taliban ihre Gespräche mit den USA ab. Die Mission am Hindukusch ist gescheitert.
"Texas" glaubte Oel ( Irak ) und Rohstoffe als militaerische Supermacht sich einzuverleiben. Dies ist gescheitert. Zumindest die politische und militaerische Führung hätte sich mit Geschichtsbuechern beschaeftigen und diese vor der Entscheidung mit in die Entscheidungvorlagen einbringen sollen.
In Afghanistan ist bisher jede westliche Macht bescheitert.
MRD Verschuldung for nothing.. Außer Schoenreden nichts gewonnen.
Armes Amerika, arme NATO.

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pepito_sbazzeguti 15.03.2012, 18:14
2. Überlegen

Zitat von sysop
Vier Tage nach dem Amoklauf eines US-Soldaten verlangt Afghanistans Präsident Karzai den Rückzug aller Nato-Soldaten in ihre Camps und einen vorzeitigen Abzug aus dem Land. Zeitgleich brechen die Taliban ihre Gespräche mit den USA ab. Die Mission am Hindukusch ist gescheitert.
Hat Karzai mal überlegt, dass er nach dem Abzug der NATO-Truppen wahrscheinlich keine zwei Tage überlebt? Ich denke, die Taliban sind nicht wirklich begeistert, dass Karzai sich mit den Ungläubigen eingelassen hat.

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ossian 15.03.2012, 18:15
3. blödsinn

Zitat von sysop
Vier Tage nach dem Amoklauf eines US-Soldaten verlangt Afghanistans Präsident Karzai den Rückzug aller Nato-Soldaten in ihre Camps und einen vorzeitigen Abzug aus dem Land. Zeitgleich brechen die Taliban ihre Gespräche mit den USA ab. Die Mission am Hindukusch ist gescheitert.
wie oft haben Taliban Selbstmordanschläge verübt. Auf Unschuldige und Zivilisten? Wie oft haben Moslems Christen umgebracht ? In Asien - in Ägypthen, in Afghanistan.. - und hat sich einer der moslemischen Führer jemals dafür entschuldigt - oder Worte des Bedauern ausgesprochen?

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Heinz-und-Kunz 15.03.2012, 18:16
4. Ach was?

Zitat von sysop
Karzai bricht mit Amerika Vier Tage nach dem Amoklauf eines US-Soldaten verlangt Afghanistans Präsident Karzai den Rückzug aller Nato-Soldaten in ihre Camps und einen vorzeitigen Abzug aus dem Land.
Mal wieder eine SPON-Überschrift die die Tatsachen auf den Kopf stellt.

Zuerst haben die USA Afghanistan und Karsai als hoffnungslose Fälle abgeschrieben und angekündigt, dass sie schnellstmöglich einen abgang machen wollen. Danach bricht der bereits fallengelassene Karsai mit den USA?

Dass ist nugefähr so logisch wie die Aussage, dass ein Mann seine Frau verlassen hat nachdem sie die Scheidung eingereicht hat.

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Steve Holmes 15.03.2012, 18:17
5.

Zitat von sysop
Endlich sieht man es ein!

Aber die Besatzungstruppen müssen nicht traurig sein. Sie befinden sich in guter Gesellschaft. Die hochgerüstete Sowjetarme ist schließlich auch gescheitert.

Zitat von
Sie haben diesen Sieg mit schweren Verlusten gegen einen übermächtigen Gegner errungen. Ob ein bisschen früher oder später macht keinen großen Unterschied.

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Schäfer 15.03.2012, 18:18
6. Endlich!

Zitat von sysop
Vier Tage nach dem Amoklauf eines US-Soldaten verlangt Afghanistans Präsident Karzai den Rückzug aller Nato-Soldaten in ihre Camps und einen vorzeitigen Abzug aus dem Land. Zeitgleich brechen die Taliban ihre Gespräche mit den USA ab. Die Mission am Hindukusch ist gescheitert.
Endlich ist Schluss mit dem Verheizen von NATO-Soldaten am Hindukusch.

Ein geordneter Rückzug bis Ende 2013 wäre sicher möglich, wenn er gewollt wäre. Und mit weiteren Drohungen (Wiederaufbau etc.) sollte man sich zurückhalten.

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Halodri73 15.03.2012, 18:18
7. Ein weiterer Mosaikstein

Zitat von sysop
Vier Tage nach dem Amoklauf eines US-Soldaten verlangt Afghanistans Präsident Karzai den Rückzug aller Nato-Soldaten in ihre Camps und einen vorzeitigen Abzug aus dem Land. Zeitgleich brechen die Taliban ihre Gespräche mit den USA ab. Die Mission am Hindukusch ist gescheitert.

Die Mission am Hindukusch ist keineswegs gescheitert. Lediglich die PR-gepimpte Version der Mission.
Ziel war die Tötung Osama Bin Ladens und die Zershclagung der Infrastruktur von Al Quaida.

Alles andere ist öffentlichkeitswirksames Beiwerk.

Ich persönlich denke, dass die Konflikte der Zukunft um Ressourcen wie etwa Trinkwasser geführt werden und außen draufstehen wird dann irgendwas wie "heiliger Krieg". Monotheistische Religionen waren in den letzten 2000 Jahren einfach das beste Mittel, aus Bürgern Krieger zu machen - von den politischen Ideologien Kommunismus und Faschismus mal abgesehen, die eher eine Erscheinung der Neuzeit sind.

Fazit: Speziell die USA werden sich daran gewöhnen müssen, in Islamischen Ländern keine "Demokratisierungsmissionen" erfolgreich durchführen zu können.

Und mir graut vor der alternativen Strategie...

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Noctim 15.03.2012, 18:19
8.

Zitat von sysop
Vier Tage nach dem Amoklauf eines US-Soldaten verlangt Afghanistans Präsident Karzai den Rückzug aller Nato-Soldaten in ihre Camps und einen vorzeitigen Abzug aus dem Land. Zeitgleich brechen die Taliban ihre Gespräche mit den USA ab. Die Mission am Hindukusch ist gescheitert.
Das schlimme ist ja, dass das alles nur die Schuld von wenigen hundert Menschen (Politikern) ist. Die Millionen, die von Krieg nichts wissen wollten, wurden nie gefragt. Auf beiden Seiten.

When the rich wage war, it's the poor who die.

Der Hass, der in den letzten 10 Jahren geschührt wurde, reicht für weitere 100 Jahre Krieg. Wenn der Krieg ein Geschäft ist, dann sind die Amerikaner die Todeshändler. Und die haben sich einfach die Marktanteile für die nächsten Generationen gesichert. Leider haben sie nicht genug Geld, um diese zu bedienen.

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funnyone2007 15.03.2012, 18:19
9.

also dann alle raus... sofort.

Wenn man die Tat eines einzlnen durch Kireg und Stess psychisch gestörten Soldaten auf das ganze Volk dessen überträgt ist das falsch.. aber okay.. wie gesagt dann eben raus. sofort. alle

Aber andere Staaten sollten dann in Zukunft auch verallgemeinern dürfen.

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