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Afghanistans Präsident Karzaí: Steinmeier besucht den Problem-Partner
AFP

Für einen Tag ist Außenminister Frank-Walter Steinmeier nach Kabul gereist. Im Präsidentenpalast trifft er auf Hamid Karzai, der die Nato mit seiner Sturheit und anti-amerikanischen Hetze zur Verzweiflung bringt.

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groller66 09.02.2014, 08:18
1. Realitätsfern

wie immer der Herr Karzai, jeder Tag unserer Soldaten war und ist nach wie vor einer zuviel.

Aber immerhin hat er ja persönlich profitiert, und wie immer in solchen Fällen seine Pfründe gesichert.

Nach dem Abzug wird er ganz schnell angekrochen kommen und um Wohnrecht im Westen ersuchen, ich hoffe nur, daß dann hier auch viele Taube Ohren vorhanden sind.

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Putenbuch 09.02.2014, 08:24
2. Der Mann kämpft um sein Leben...

Ob nun Briten mit ihrem furios gescheiterten Besatzungsversuch im Big Game des 19. Jahrhunderts oder die Russen:

Die Afghanen haben die von der jeweiligen Besatzungsmacht eingesetze Marionette auf dem Regierungsposten ruckzug schlichtweg getötet, sobald die Besatzungsmacht abgezogen war. Und das gleiche wird m. E. wird Karzai blühen, wenn er es nicht schafft, sich erfolgreich von den jetzigen Besatzern zu distanzieren.

Ehrlich, ich bin gespannt, wie lange Karzai noch am Leben bleiben wird, wenn die Amis erstmal weg sind.

Kleine Lektüreempfehlung für Herrn Steinmeier:
Return of a King von dem britischen Historiker Willliam Dalrymple, erschienen 2013.

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flight01 09.02.2014, 08:37
3. Nichts wie raus aus dem Land ....

.... denn da versucht der "Bürgermeister von Kabul" doch nur seine Haut und sein dubios angesammeltes Vermögen nach dem Ende der ISAF-Mission zu retten. Jetzt den starken Max gegenüber dem Westen machen, in der Hoffnung die Taliban lassen ihn und seine korrupte Familie am Leben. Es tut mir leid um jeden Gefallenen und jeden toten Afghanen in diesem Krieg, aber auch dieser Herr hat mit seiner, stellenweise sehr undurchsichtigen Haltung und seiner Korruptheit dazu beigetragen, dass dieses Land keine Ruhe finden wird. Also ..... get our Boys back home!

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baldr 09.02.2014, 09:12
4. Der Herr Kazai

hat doch seinen Hubschrauber nach Usbekistan schon hinter dem Haus stehen.
Ab nach Kalifornien!

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ihawk 09.02.2014, 09:16
5. Schon mal mit Ehrlichkeit versucht?

Karzai braucht sich nur in anderen Ländern mit US Truppenabkommen umzusehen um gewarnt zu sein was es heißt mit der USA befreundet zu sein.

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ein anderer 09.02.2014, 09:25
6. ...

Anscheinend versteht der Westen die afghanische Realität immer noch nicht. Jede Regierng welche noch nach dem Abzug mit den ehemaligen Besatzern kollaboriert wird fallen.

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FKassekert 09.02.2014, 09:33
7. Hr. Steinmeier sie sollten uns

Deutschen erst einmal etwas erklaeren: Afghanistan ist also der Partner, achso es ist ja der Dieb Karsai den sie als Partner haben, keine Opposition im Lande und fleissig weitere Milliarden ins Land pumpen um Deutschland am Hindukusch zu verteidigen? Und deutsche Leben sind dabei eben leider gefaehrtet und werden in Kauf genommen! Warum waren wir doch gleich in dem Land nochmal?
Und nun zur Ukraine, da ueben wir Druck auf die Regierung aus und unterstuetzen die und nur die Opposition? und was passiert dann in den naechsten Wochen wenn es nicht klappt mit den Erringen der Macht wie sie es sich erhoffen? Marschieren wir ein in Kiev wieder mal und kriegen eine in die Fresse! Sie sind dann aber einer an der Spitze dieser Bewegung mit der Kanonenuschi und dem Gauck - Oder? Ihre Logik soll verstehen wer will!
Karsai und sein Clan kann Milliarden klauen und zur Seite schaffen und in der Ukraine kriegen diese Milliarden NICHT die richtigen! Verstehe ich das so Richtig?
Stimmt, die Millionen die sich hier die Parteien genehmigen sind ja auch nicht in den richtigen Haenden!

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muru 09.02.2014, 09:41
8. Steinmeier

wird das schon regeln, nochmals einige hundert Millionen Euros rüber geschoben, damit das Auslandskonto Karzai´s nochmals wächst und dieser dann beruhigt ins Exil gehen kann, anschließend können dann die Taliban wieder ihre Bevölkerung abschlachten.

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ADie 09.02.2014, 09:43
9. Dann eben nicht...

Mit den US-Amerikanern würde ich an Karzais Stelle auch kein Truppenstatut vereinbaren. Das ist - nicht nur politischer - Selbstmord. Denn die Afghanen wissen, dass auch ein Engagement von "nur" 8.000 Soldaten auf dauerhafte politische Hegemonie hinausläuft.

Anders sähe es vermutlich mit einem auf wenige Hundert Mann beschränkten Ausbildungsengagement de Bundeswehr aus. Aber das wäre den Deutschen ohne die Deckung durch den "großen Bruder" nicht zu verkaufen.

Also bleibt nur der vollständige Abzug.

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