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Afghanistans Warlord Ismail Khan: "Wir wollen unsere Waffen vom Westen zurück"
AP

Einst war er der "Löwe von Herat", jetzt ist Ismail Khan Minister in der Regierung von Präsident Karzai. Im Interview fordert er vom Westen eine Wiederbewaffnung der Stammesmilizen, um in Afghanistan nach dem Nato-Abzug einen Bürgerkrieg zu verhindern.

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mrdhero 26.09.2013, 08:50
1.

bei allem respekt, alles auf die.nato zu schieben bringt ja nun auch nichts.manchmal bringt es mehr, wenn man einfach mal seinen eigenen arsch bewegt anstatt dumme sprüche zu kloppen

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eigen 26.09.2013, 08:55
2.

Zitat von
[...] eine Wiederbewaffnung der Stammesmilizen, um in Afghanistan nach dem Nato-Abzug einen Bürgerkrieg zu verhindern.
Oder wahlweise: [...], um in Afghanistan nach dem Nato-Abzug einen Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen.

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Lutz Richter 26.09.2013, 08:57
3. Hey #Bundesregierung ...

... da könnte man doch nach dem Abzug der NATO prima Waffen hin verkaufen oder?

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GilbertWolzow 26.09.2013, 09:14
4. Wofür? Wozu?

Zitat von sysop
Einst war er der "Löwe von Herat", jetzt ist Ismail Khan Minister in der Regierung von Präsident Karzai. Im Interview fordert er vom Westen eine Wiederbewaffnung der Stammesmilizen, um in Afghanistan nach dem Nato-Abzug einen Bürgerkrieg zu verhindern.
Wenn ich mir die Aussagen so durchlese, die aktuelle Situation in Afghanistan betrachte, frage ich mich, wofür sind all die Soldaten und Zivilisten in den letzten 12 Jahren gestorben, wenn es ganz danach aussieht, dass Ende 2014 die Taliban wieder vor den Toren von Kabul stehen? Dendümmlichen Spruch, Deutschland wird am Hindukusch verteidigt, sollte man dem Struck auf den Grabstein meißeln, ebenso wie die Namen der deutschen Soldaten, die dort gefallen sind - auf seinen Befehl hin...

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ReneMeinhardt 26.09.2013, 09:25
5. in einer Region, in der der Glaube

vor allem gestellt wird, wird es leider nie Frieden geben. Schade.

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hubertrudnick1 26.09.2013, 09:25
6. Nichts erreicht

Zitat von sysop
Einst war er der "Löwe von Herat", jetzt ist Ismail Khan Minister in der Regierung von Präsident Karzai. Im Interview fordert er vom Westen eine Wiederbewaffnung der Stammesmilizen, um in Afghanistan nach dem Nato-Abzug einen Bürgerkrieg zu verhindern.
Wieder einmal haben die Fremden in Afghanistan nichts erreicht, ihre Marionettenregierung kann nur solange bestehen wie die USA ihre militärische Hand darüber hält, hinterher fällt man zurück in alter Zeit und eine Zentralregierung wird an Akter gelegt, die einzelen Clans werden das Sagen haben.
Aber auf all das hatten schon vorher viele Leute darauf hingewisen, wobei die USA wenig Glück mit einer Nachkriegsregierung hatte.
Imgrunde war nicht Afghanistan das Übel was man beseitigen musste, sondern es kam von den religiösen Fanatikern die in Pakistan zu Hause sind, aber mit einer Atommacht legt man sich eben nicht an.
Die Hoffnung die man bei den Afghanen versuchte zu legen wird nun zum Schreckgespenst vieler und sie alle werden sich erneut den brutalen Druck der religiösen Fanatiker zu unterwerfen haben.
Viele Menschenleben wurden geopfert und das Ergebnis dieses Krieges wird die Rückkehr in alter Zeiten sein, dafür hat man eben den Mohnanbau stark gefördert, der Hauptabnehmer ist nun mal die westliche Welt und hat sich dass nun alles gelohnt?

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TooSmart 26.09.2013, 09:26
7. Armes Afghanistan

Es bleibt nur die Wahl zwischen diesem Idioten und den Taliban ?
Das sind ja allerbeste Nachrichten für Frauen, Bildung und Gerechtigkeit.
Es ist so unsagbar traurig.

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flaviussilva 26.09.2013, 09:30
8. Da spricht er....

Zitat von sysop
Khan: Die Geschichte Afghanistans zeigt: Dieses Land war immer im Krieg, durch die Anwesenheit ausländischer Kräfte wurde es eher noch unruhiger. Die Afghanen müssen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Eine erzwungene Freundschaft kann nicht von Dauer sein.
....ein wahres Wort gelassen aus !

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ur.knall 26.09.2013, 09:37
9. ... keine waffen ...

... die bringen sich auch ohne waffen aus dem westen um ... solange es dort taliban gibt, gibt es dort keinen frieden ... sehr schade, dass dort sehr viel soldaten gestorben sind - wofür - für nichts ...

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