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Afrika beim G20-Gipfel: Handshake, Konzert - und danke für nichts
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Donald Trump gibt den Hungerhelfer und Angela Merkel schließt den G20-Gipfel mit einer Absage an "klassische Entwicklungshilfe". Nun sollen private Gelder Afrika nach vorne bringen. Nur: Wie soll das gelingen?

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Rudi Dutschkes Erbe 09.07.2017, 08:42
40. Auch Che Guevara hatte eingesehen

dass die afrikanische Gesellschaft nicht reformierbar ist. Deckt sich mit den Erfahrungen Albert Schweitzers. Bin gespannt, wie der Engel der Flüchtlinge das Flüchtlingsproblem lösen will. Tut mir leid dass ich das angesprochen habe, denn es herrscht wohl ein Absprache zwischen den etablierten Parteien und den Leitmedien, dieses Thema zum Tabu Thema zu erklären. Laut statistischem Bundesamt kamen in den letzten zwei Jahren 2,3 Millionen Migranten in die BRD, unsere Leitmedien berichten von 1,3 Millionen. Auch so geht Pressefreiheit.

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Okello 09.07.2017, 08:43
41. Neokolonialismus

Zitat von Zaunsfeld
Afrika ist einzutiefst korrupter Kontinent. Die Kolonialgeschichte Afrikas ist seit nunmehr fast 100 Jahren vorbei. Es wurden seitdem Billionen von Dollar an Entwicklungshilfe in Afrika gesteckt, Nahrungsmittel im Wert von Hunderten Milliarden von Dollar nach Afrika gebracht, Brunnen gebohrt, Schulen gebaut und Lehrer als Entwicklungshelfer nach Afrika geschickt. Aber die Wahrheit ist nunmal, dass die meisten afrikanischen Gesellschaften sich nicht für Bildung interessieren, dass sie zu träge und zu faul sind, sich selbst zu helfen und sich weiter zu entwickeln.
Der Kolonialismus ist bei Weitem nicht vorbei. Die kolonialen Verwaltungen wurden nur komplett mit Einheimischen Dieben besetzt und zur Regierungen umbenannt. Wurden die Diebe in der Verwaltung vorher direkt von den europäischen vorgesetzten bestochen, pardon, bezahlt, kriegen sie seit der "Unabhängigkeit" das Geld überwiesen solange sie die Interessen der Geberländer vertreten und die Schimpfe für die "urafrikanische" Korruption auf sich nehmen.
Entwicklugshilfe? Wenn es von dieser Seite irgendeine Entwicklung gäbe würden die Entwicklugshelfer an den eigenen Stühlen sägen. Niemand macht sich freiwillig selbst arbeitslos. So gilt das größte Interesse der deutschen Leitung der Welthungerhilfe in Kampala den besten Restaurants der Stadt, man will was von dem Afrikaaufenthalt haben. Daß in der gleichen Stadt Kinder nicht zu Schule gehen um zum Familienunterhalt beizutragen und trotzdem nur Maismehl und Bohnen essen kümmert nicht.
Geht es anders? Ja. Mit echter Unabhängigkeit. Wie z.B. in Marokko das zumindest wirtschaftlich nach vorne kommt. Schauen sie sich auf YouTube an wie es aussieht wenn der König von Buganda (Kabaka) mal sein Palast verläßt. Es ist ein Volkfest. Wenn der President vorbeifährt schaut kaum jemand hin.
Lesen sie die "Afrikanische Totenklage" von Peter Scholl-Latour und den "Economic Hitman" von John Perkins um eine Idee zu bekommen was in Afrika abläuft.
Grüße aus Kampala.

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Bernhard.R 09.07.2017, 08:49
42. Das Ziel privater Investitionen

war, ist und bleiben die Gewinne der Investoren, nicht das Wohlergehen des afrikanischen Landes. Und wenn dann nach Deutschland für die Kredite bürgt, mit denen die Investitionen finanziert wurden, dann ist der Erfolg sicher - für das deutsche Unternehmen.
700 Millionen Dollar sollen als Hungerhilfe bis 2030 nach Afrika fließen. Fast 1000 mal soviel geben die USA für das Militär aus - in einem Jahr.
Wenn wir diesen Rüstungswahnsinn nicht stoppen, wird die Welt ihre Probleme nicht lösen, aber schneller und schneller unsere begrenzten Ressourcen verbrauchen.
Fragen wir doch einfach die Kandidaten für die nächsten Wahlen zu ihrer Haltung zu Rüstung und Militäreinsätzen.

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haresu 09.07.2017, 09:23
43. "Arbeitsteilung"

Der Westen will von Afrika: Bodenschätze, Kakao, Kaffee, Baumwolle und keine Flüchtlinge. Er gibt Waffen, Korruption, Müll, subventionierte Lebensmittel, die die lokalen Produzenten unterbieten und ruinieren, dazu warme Worte. Solange man diese grundsätzliche "Arbeitsteilung" nicht zu änderen bereit ist wird es keine Entwicklung geben können.

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dieter 4711 09.07.2017, 10:57
44. Entwicklungsgelder gerecht verteilen.

Die Frage ist doch, ob afrikanische Regierungen überhaupt in der Lage sind, die Entwicklungsgelder gerecht zu verteilen?

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dirk1962 09.07.2017, 11:34
45. Private Investoren

wollen niemandem Helfen in Afrika, sondern Gewinne machen. Sie werden die Ärmsten dieser Welt also abzocken, nichts weiter. Ein Zeichen wäre es für mich gewesen, wenn jeder der G20 Staaten spontan eine Mrd. Dollar bereitgestellt hätte, um ganz akut den Hunger zu bekämpfen. Alles andere ist Geschwätz.

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ghawdex 09.07.2017, 13:16
46. Nur Hilfe zur Selbsthilfe,

kann das Afrika-problem loesen!Eine Industrialisierung nach westlichem Vorbild fuehrt unweigerlich in die Sackgasse!
Es gibt da einen belgischen Piloten ,der auf eigene Initiative den Leuten hilft!So hat er geholfen ein Dorf mit einer
Be-und Entwaesserungsanlage zu versorgen die mit Muskelkraft betrieben wird und um bei Ausfaellen selbige reparieren zu koennen hat er eine kleine Werkstatt eingerichtet und die Dorfbewohner in Metallbearbeitung unterichtet.Er selber hat nicht Hand angelegt,das mussten die Dorfbewohner alles selber bewaeltigen und sie haben es geschafft und sind nun sehr stolz auf ihre Leistung! Das ist Hilfe! So etwas benoetigt Afrika zigtausendfach!
PS: Der Pilot ist 3 Jahrzehnte in Afrika geflogen.

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wallot10 09.07.2017, 17:12
47. Afrikaplan

1. Agrarindustrie modernisieren: Wenn sie eine moderne Agrarindustrie haben, können sie sich selbst versorgen und darauf Wohlstand aufbauen. Die Europäischen Länder waren früher auch einmal Agrarländer und haben sich Schritt für Schritt weiterentwickelt. Vor allem müssten europäische Länder aufhören, Afrika mit Lebensmitteln zu versorgen.
2. Solarindustrie aufbauen: In Afrika dürfte es an Sonne nicht fehlen. Da wären Solaranlagen doch extrem sinnvoll. Wohlstand wird ohne Elektrizität nicht gelingen. Solarmodule dürften jetzt auch keine Hochtechnologie sein. Da könnte man doch für den eigenen Bedarf eine Solarindustrie aufbauen. Wenn die Menschen in Afrika die Vorteile einer Solarfertigung im eigenen Leben spüren, dürften sie auch offen für weitere ausländische Investoren sein und diese dürften kommen, sofern sie in Afrika eine günstige Stromversorgung vorfinden.
3. für sauberes Trinkwasser sorgen: Sauberes Trinkwasser ist für das Leben notwendig.
4. Bildung: Bildung ist ein Standortvorteil. Durch Bildung dürften mehr ausländische Investoren kommen und die Menschen auch eigene Ideen entwickeln, wie man den Afrikanischen Kontinent weiterentwickeln kann.
5. Ausländische Investitionen erleichtern: Ausländische Investoren bringen Jobs und Know-how nach Afrika. Solange die Afrikanischen Länder über keine eigenen innovative Unternehmen verfügen, werden sie auf Unternehmen aus der übrigen Welt angewiesen sein. Das schließt nicht aus, dass sich schrittweise eigene Unternehmen gründen.
6."Einseitige Handelsabkommen": Die Industrieländer dürfen den afrikanischen Kontinent nicht mit Produkten überschütten. In Deutschland hätte sich auch keine Industrie entwickelt, wenn alles importiert worden wäre. Man sollte den afrikanischen Ländern aber die Möglichkeit geben, Produkte zu exportieren. Für Exporte würden keine Zölle fällig, für Importe dagegen schon. Das dürfte auch ausländische Investoren anlocken.
7. Korruption bekämpfen: Korruption dürfte sämtliche Pläne zerstören und muss daher bekämpft werden.

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demokrat2 09.07.2017, 17:30
48. So funktioniert Kapitalismus.

Da kommen die Afrikaner wirtschaftlich nicht so recht voran, weil ihnen die Infrastrukur bei Bildung und Arbeit, aber vor allem Geld fehlt, und jetzf kommen die Kapitalisten mit ihrem Geld ins Spiel. Sie wollen den Afrikanern helfen, indem finanzstarke Unternehmen aus Europa Kooperationen anbieten. Am Ende sieht es so aus, das die Unternehmen sich das Land unter den Nagel gerissen und die Bauern vertrieben haben. Das ist in Afrika Alltag und Deutschland nennt das Entwicklungshilfe. Fragen sie Herrn Schmidt von der CSU.

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bettina_krause 10.07.2017, 13:46
49. Bitte belegen Sie

Zitat von i.dietz
die "Geburtenkontrolle" zum Tabu-Thema erklärt ! Solange Afrika nicht selbst die Verantwortung für seine Bevölkerungsexplosion unternimmt, wird sich in Afrika absolut nichts ändern ! 29 Milliarden Dollar sind v. J. als Entwicklungshilfe nach Afrika transferiert worden - 60 Milliarden Dollar haben dagegen die afrik. Staaten ins Ausland, in Steuerparadiese, in Briefkastenfirmen, etc. investiert !
diese Beträge unter Angabe der relevanten Daten. (Inflationäre Nutzung von Ausrufungszeichen ist zum Verständnis nicht notwendig.) Vielen Dank.

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