Forum: Politik
Afrikanische Flüchtlinge in Israel: Letzte Ausfahrt Tel Aviv
Alessio Maximilian Schroder

Geduldet, aber nicht willkommen sind afrikanische Flüchtlinge in Israel. Viele Politiker machen Stimmung gegen die "Eindringlinge". Im Süden Tel Avivs haben sie im Viertel Neve Scha'anan eine Heimat gefunden.

Seite 1 von 3
ofelas 09.06.2013, 16:08
1. wie du mir

Haaretz berichtet regelmaessig ueber die Fluechtlinge, interessant wie eine Gesellschaft die selbst fast 2000 Jahree des oefteren Fluechtlinge waren doch recht intolerant auf diese reagieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gandhiforever 09.06.2013, 16:12
2. Mich ueberrascht,

Zitat von sysop
Geduldet, aber nicht willkommen sind afrikanische Flüchtlinge in Israel. Viele Politiker machen Stimmung gegen die "Eindringlinge". Im Süden Tel Avivs haben sie im Viertel Neve Scha'anan eine Heimat gefunden.
dass der Autorin entgangen zu sein scheint, dass Israel mit einem afrikanischen Staat ein Abkommen abgeschlossen hat, laut dem diese Fluechtlinge dorthin ausgeschafft werden koennen (unabhaengig davon, ob sie Buerger dieses Landes sind oder nicht).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hank the voice 09.06.2013, 16:20
3. Rassismus in Israel

Jedes Land hat seine 10-20% rechtsextreme, auch Israel das praktisch nur aus Einwanderern besteht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hallozusammen.omran 09.06.2013, 16:31
4.

Das den illegalen Einwanderern in Israel keine ofizielle Unterstuetzung zu gute kommt, ist leider wahr. Ich habe dort fuer mehrere Monate bei einer wohltaetigen Anlaufstelle gearbeitet. Aber: wenigstens nimmt Israel die Migrannten auf, denn wenn sie ueber Aegypten zurueckschicken wuerden, wuerden die meisten es wohl nicht ueberleben. Viele von den Fluechtlingen erzaehlen von schlimmen Folterungen und Morden der ihnen oder ihren Familienmitgliedern auf dem Weg von Afrika durch Aegypten wiederfahren sind.

Israel kann zwar nicht die Resourcen aufbringen die Fluechtlinge adaequat zu versorgen. Trozdem bin ich froh, das sie ueberhaupt toleriert werden, und nicht in den Tod zurueck geschickt werden! Gruesse aus London, Omran

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Percy P.Percival 09.06.2013, 16:33
5.

Zitat von hst-bln
nicht gerade Menschenfreundlich dieser Staat und das nach allem was viele am eigenen Leben erfahren haben. Das ist schon hart.
Und weil dieser Staat mit Flüchtlingen so menschenunfreundlich umgeht, fliehen Afrikaner dorthin? Zumal der Weg dorthin im höchsten Maße lebensgefährlich ist. Der Sinai ist voll von kriminellen Gruppen, die Flüchtlinge kidnappen und bei Nichtbezahlung von Lösegeld ermorden. Andere Gruppen sind im Organhandel aktiv und fordern erst garkein Lösegeld.

Da passt schon rein von der Logik her was nicht.

Tatsächlich hat Israel als wohlhabender demokratischer Rechtsstaat die gleichen Probleme mit Armutsflüchtlingen wie alle anderen wohlhabenden demokratischen Rechtsstaaten auch. Von A wie Australien bis U wie USA.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Blaue Fee 09.06.2013, 16:34
6.

Zitat von Hank the voice
Jedes Land hat seine 10-20% rechtsextreme, auch Israel das praktisch nur aus Einwanderern besteht.
Aber eben aus legalen Einwanderern.
Illegale Wirtschaftsimmigranten sind in keinem Land wirklich willkommen.

Wenn man legal einwandert, arbeitet, seine Steuern zahlt und auch sonst recht unauffällig vor sich hinlebt, hat man kaum Akzeptanzschwierigkeiten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Littlefinger 09.06.2013, 17:01
7.

Ich war auch schon mehrere Male in Israel und sehr erschrocken über den Fremdenhass der den Afrikanern dort entgegen schlägt. Am Strand von Tel Aviv habe ich erlebt, wie diese von jungen jüdischen Israelis ausgelacht worden, weil sie gezwungen waren nach ihrer Arbeit (der Kleidung nach zu urteilen auf dem Bau) die öffentlichen Duschen am Strand zu benutzen.

Dann habe ich auch immer wieder gehört, dass die Kinder illegaler Afrikanischer Einwanderer oft auf dem Weg zum Kindergarten etc. von den Behörden "festgenommen" werden, um so die Eltern zum Auswandern zu zwingen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ragnarrök 09.06.2013, 17:05
8.

Es ist immer leicht reden. Afrika ist riesig, Israel so klein das ich es mit einer gut gefüllten Blase überschwemmen könnte. ;-)
Fakt: Israel hat 22.000 km² und im Sinai kann man nicht wirklich leben (ich weiß das, ich war da).
Zudem ist Israel der einzige westliche Staat der Bevölkerungswachstum hat, zudem haben die ca. 20% arabischen Bevölkerungsanteil.
Und jetzt soll man 60.000 im wahrsten Sinne des Wortes "Dahergelaufene" eingliedern, von dort wo es eine weitere Milliarde gibt mit 2 Millionen Wachstum pro Monat?
Nee Leute.

Umgerechnet auf Deutschland wären es rd. 900.000 Illegale, bringt die unter, ernährt sie, sorgt euch um ihre Gesundheit und gebt ihnen Jobs. Das schafft ihr nicht mal zu 50%.

Wie wäre es mit Umsiedlung in eine leere Ecke der Sowjetunion ähh Russlands, kriegen ne Anschubfinanzierung und dann können sie loslegen. Wetten das 90% sich nach Moskau und anderen Großstädten aufmachen würden?

..und überhaupt, wieso nicht z. B. Ägypten? Dort kommt es 60.000 weitere Menschen überhaupt nicht an bei über 1,3 Millionen Zuwachs 7 Jahr. Es gibt nur einen jüdischen Staat der seinen Charakter erhalten möchte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Steuerzahler0815 09.06.2013, 17:16
9.

Zitat von Blaue Fee
Aber eben aus legalen Einwanderern. Illegale Wirtschaftsimmigranten sind in keinem Land wirklich willkommen. Wenn man legal einwandert, arbeitet, seine Steuern zahlt und auch sonst recht unauffällig vor sich hinlebt, hat man kaum Akzeptanzschwierigkeiten.
Ich frag mich wie die Chinesen damit umgehen werden wenn sie in einigen Jahren dieses Problem kennen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3