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AKK, Spahn und Merz an der CDU-Basis: Dreikampf um tausendundeine Stimme
CLEMENS BILAN/ EPA-EFE/ REX/ SHUTTERSTOCK

Der Dreikampf um die Merkel-Nachfolge geht in die heiße Phase: Am Abend treffen die Kandidaten Kramp-Karrenbauer, Spahn und Merz in Lübeck erstmals vor der CDU-Basis aufeinander. Wer steht für was?

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manni.baum 15.11.2018, 12:46
10. "für etwas stehen"

Zitat von Leser161
Ich habe den Artikel mit Interesse gelesen, weil ich wissen wollte wofür die Kandidaten denn nun stehen. Bin immer noch nicht schlauer. Die Infos über AKK wusste ich schon vorher. Das Spahn seine Konkurrenten kritisiert ist interessant. Aber kaum etwas wofür er steht. Meine eifrige SPON-Lektüre hatte mich zu dem Schluss geführt das Spahn sich im Moment als Macher in seinem Ministerium zu gerieren versucht in dem er mit Vorschlägen um sich wirft die man bei freundlichster Betrachtung unausgegoren nennen kann. Und das Merz der Bierdeckelfinanztyp ist wusste ich auch schon. Ja wofür stehen Sie denn jetzt, scheinbar für nichts. Gut wahrscheinlich müssen die eh für nichts stehen die haben wahrscheinlich eh ihre Parteigänger die sie wählen und die paar Wankelmütigen werden wohl nach Gesicht wählen "Inhalte überwinden" scheint gar keine Satire von Sonneborn zu sein sondern bittere Realität. DAS ist demokratiegefährdend.
bedeutet immer einen Teil der potenziellen Wähler zu vergrätzen die anderer Meinung sind.

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Havel Pavel 15.11.2018, 12:56
11.

Zitat von kuhndi
1001 Delegierte wählen den neuen CDU Vorsitzenden, und damit faktisch den nächsten Bundeskanzler?
Das kann dann immer noch der Wähler entscheiden und ob die CDU/CSU weiterhin stärkste Kraft bleiben wird, könnte sich als Trugschluss erweisen. Gegenwärtig tut sich so einiges im Lande, die Grünen verzeichnen einen noch nie dagewesenen Zulauf und es dürfte wohl auch keinen mehr entgehen, dass medial ein Herr Haback geradezu als einzig möglicher Kanzlerkandidat auf weiter Flur aufgebaut wird. Dies wird den Grünen mit Sicherheit eine weitere Wählerschar bescheren die dann halt der Union und wohl auch der SPD abhanden kommen. Bis zur Wahl ist es noch lange hin und Frau Merkel hat noch viele Gelegenheiten den Grünen Wähler zuzuschanzen, wovon sie wie man sie bisher kennenlernen dürfte wohl regen Gebrauch machen wird. Union dann als Juniorpartner der Grünen ist dann eine völlig neue Dimension, die Grünen werden sich ihr gegenüber dann wohl für immer äusserst dankbar erweisen.

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femdoc 15.11.2018, 13:01
12. Hauptsache nicht mehr Merkel 2.0

Mir sind beide recht, Merz und Spahn, wobei letzter es wohl nicht werden kann. Hauptsache die CDU positioniert sich wieder klar Richtung "konservativ" (wobei dieser Ausdruck mittlerweile nicht mehr zeitgemäß ist) GEGEN Links-Grün/wirtschaftsahnungslos.
13 Jahre Macht-Opportunismus ohne jegliche Vision unter Merkel sind genug und haben genug Schaden angerichtet.
Daher hoffentlich eine echte Neuausrichtung mit Inhalten und Sachorientierung (statt ständiger Pseudo-Ethik-Humanismus) mit Merz!

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Spr. 15.11.2018, 13:05
13.

Im Grunde sehen alle drei Kandidaten für die gleiche zutiefst neoliberale Politik und unterscheiden sich nur in der Art, wie sie diese zu verkaufen gedenken. Merz lässt in verklausulierten Reden doch ziemlich deutlich durchblicken, dass er sich nur für "die Wirtschaft" einzusetzen gedenkt und den Sozialstaat als Kürzungspotential sieht. Spahn tut so, als wolle er die Situation der Bürger hier und da verbessern, wobei sich diese Verbesserungen bei genauerem Hinsehen dann doch als Verschlechterungen herausstellen. AKK will die Hinterzimmer-Politik bei gleichzeitiger Vorspiegelung von Erhaltung des Status Quo von Merkel fortführen. Eine Verbesserung für die Bürger wird es mit keinem von diesen Dreien geben, schon gar nicht, wenn einer davon nach der nächsten Wahl auch noch Kanzler wird. Nur die Schnelligkeit der Verbreitung des Turbo-Kapitalismus könnte sich bei AKK ein wenig vermindern.

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duke_van_hudde 15.11.2018, 13:16
14. Ob der Gewinner in dne nächsten

Zitat von kuhndi
1001 Delegierte wählen den neuen CDU Vorsitzenden, und damit faktisch den nächsten Bundeskanzler?
3 Jahren Frau Merkel wirklich stürtzen wird ist für mich unklar.
Bei AKK ist es sehr unwahrscheinlich. Noch dazu gewinnt sie nur aus Gnade von Frau Merkel. Klar kann sie dann Frua Merkel auch stürtzen, aber ob das die Entscheidenen Personen dann zulassen.
Das Spahn Frua Merkel stürzt halte ich für ausgeshclossen. Der hat eh kein eine Chance(kann sich natürlich ändern), aber ich denke ihm würde man das überhaupt nicht durchgehen lassen von den Jünger Merkels. Die es zumindestens in der CDU immer noch gibt.
Bei Merz ist die Sache kompliziert. Wenn er noch 3 Jahre wartet könnte er langsam als zu alt für dne Job in Teilen der Bevölkerung gelten. Es würde ischer ein grosser Vorteil für ihn sein wenn er schon 1 Jahr früher Kanzler werden würde. Bleibt die Frage ob er Merkel stürzen kann. Die wird jetzt die nächsten Wahlniederlagen im Osten auf Merz schieben. Die Medien werden als eingebettete Medien das ganze natürlich mit Dauerfeuer unterstützen.
Bleibt also vor allen die Frage wieviel Einfluss Schäuble noch hat und er Merz vor den eingebetteten Meidne schützen kann.

Was aber bei der nächsten Wahl passiert kann eh niemand sagen. Wie hoch die CDU dann steht kann niemand beurteilen. Ich halte es für hoch wahrscheinlich das iwr bis dahin einen Wirtschaftsrückgang bekommen werden, aber was eh niemand sagen kann wie stark der wird. Sollte er stark werden wird die CDU massiv abschmieren. Sollte er ein leichter sein kann die CDU vielleicht sehr gut punkten.

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s.l.bln 15.11.2018, 13:21
15. Wer sollte den...

Zitat von kuhndi
1001 Delegierte wählen den neuen CDU Vorsitzenden, und damit faktisch den nächsten Bundeskanzler?
...CDU Vorsitzenden den sonst wählen, wenn nicht die CDU?
Sollte er dann nächster Kanzler werden, wovon ich ausgehe, läge davor immernoch eine allgemeine "Bürgerbefragung".

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kuhndi 15.11.2018, 13:27
16. Sie sind aber ein Optimist

Zitat von Havel Pavel
Das kann dann immer noch der Wähler entscheiden und ob die CDU/CSU weiterhin stärkste Kraft bleiben wird, könnte sich als Trugschluss erweisen. Gegenwärtig tut sich so einiges im Lande, die Grünen verzeichnen einen noch nie dagewesenen Zulauf und es dürfte wohl auch keinen mehr entgehen, dass medial ein Herr Haback geradezu als einzig möglicher Kanzlerkandidat auf weiter Flur aufgebaut wird. Dies wird den Grünen mit Sicherheit eine weitere Wählerschar bescheren die dann halt der Union und wohl auch der SPD abhanden kommen. Bis zur Wahl ist es noch lange hin und Frau Merkel hat noch viele Gelegenheiten den Grünen Wähler zuzuschanzen, wovon sie wie man sie bisher kennenlernen dürfte wohl regen Gebrauch machen wird. Union dann als Juniorpartner der Grünen ist dann eine völlig neue Dimension, die Grünen werden sich ihr gegenüber dann wohl für immer äusserst dankbar erweisen.
Ich würde eine grössere Wette eingehen, dass die Sache ihren Lauf wie immer nimmt: Delegierte wählen Merz, Merkel gibt im Frühjahr 2019 ihr Amt ab, CDU gewinnt Wahlen, wenn auch knapp. Merz wird neuer Bundeskanzler, gewählt von 1001 Delegierten.Sollte das spätestens bis Ende 2019 nicht eingetreten sein, hätte ich meine Wette verloren. Sie müssten mir dann aber glaubhaft erklären, was das mit Demokratie zu tun hat. Und Habeck ist zwar sympathisch und argumentativ gut, aber noch mehr Grün verträgt Deutscland nicht, es wird schon genügend unsinnige Mülltrennung betrieben!

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kakophoniephobie 15.11.2018, 13:35
17. Frühlingsgefühle durch Merz

Wofür die drei Kandidaten letztlich wirklich stehen, dürfte schwer in Erfahrung zu bringen sein, zumal es für die Bewerber um den Parteivorsitz in erster Linie darum geht, sich fein herauszuputzen, im besten Licht zu erstrahlen und die Delegierten durch allzu schrille Töne nicht zu verschrecken. Schon jetzt aber eckt der "junge Wilde" Jens Spahn durch Kritik an Merz und Kramp-Karrenbauer sowie durch unausgegorene Politik bzw. Vorschläge als Gesundheitsminister an. Und AKK, die christdemokratische Sozialpolitikerin, hat es schwer, sich von ihrem Image als "Merkel light" zu befreien. Die besten Karten scheint Friedrich Merz zu haben, auch wenn der "Anti-Merkel" mit dem Vorwurf leben muss, Millionär zu sein und eine sehr große Nähe zur Wirtschaft zu haben. Was klar erkannt werden muss: Es geht um den Parteivorsitz, nicht um die Kanzlerschaft. Der das eigene Profil schärfende (und in der Folge auch das der SPD) Friedrich Merz als Parteivorsitzender mit zum Beispiel Armin Laschet als Kanzlerkandidat wäre durchaus vorstellbar. Würde hingegen Annegret Kramp-Karrenbauer Parteivorsitzende werden, würde sie wohl auch die Kanzlerschaft für sich reklamieren. Das wissen die Delegierten natürlich, und sie werden sich fragen, ob mit AKK tatsächlich ein Neuanfang und eine Neuausrichtung der Politik möglich oder ein "Weiter so!" und damit eine weitere Abstrafung durch den Wähler zu befürchten ist.

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s.l.bln 15.11.2018, 13:55
18. Sie interpretieren...

Zitat von kuhndi
Ich würde eine grössere Wette eingehen, dass die Sache ihren Lauf wie immer nimmt: Delegierte wählen Merz, Merkel gibt im Frühjahr 2019 ihr Amt ab, CDU gewinnt Wahlen, wenn auch knapp. Merz wird neuer Bundeskanzler, gewählt von 1001 Delegierten.Sollte das spätestens bis Ende 2019 nicht eingetreten sein, hätte ich meine Wette verloren. Sie müssten mir dann aber glaubhaft erklären, was das mit Demokratie zu tun hat. Und Habeck ist zwar sympathisch und argumentativ gut, aber noch mehr Grün verträgt Deutscland nicht, es wird schon genügend unsinnige Mülltrennung betrieben!
...Ihren eigenen Beitrag falsch.
Die entscheidende Stelle ist:"CDU gewinnt Wahlen".
Wenn das so eintritt, bestätigt die Mehrheit der Bürger, daß sie mit dem Kandidaten, den die 1001 Deligierten der Union aufgestellt haben, ebenfalls einverstanden sind. Die Aufstellung von Merz ist Voraussetzung, nicht Ursache.
Die tausend Leute können auch den Papst aufstellen, falls der Interesse bekundet. Fällt er bei den Wählern durch, wird er nicht Kanzler.
Wenn Sie das undemokratisch finden, wäre ich auf Ihren Vorschlag zur "Lösung" gespannt.
Soll jetzt eine Volksbefragung den CDU Vorsitzenden küren und wir lassen die Bundestagswahl dann einfach weg ?
Ich sähe Merz auch gerne verhindert, aber wenn die Mehrheit der Wähler gegen deren und meine Interessen wählt, muß ich das hinnehmen. So läuft das in der Demokratie.

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rainer82 15.11.2018, 14:03
19. #14

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