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Aktion gegen Bin Laden: Obama verteidigt Terroristen-Tötung

Er würde es wieder tun, wenn sich die Gelegenheit bietet: US-Präsident Obama rechtfertigt die Tötung von Osama Bin Laden. Von der staatlichen Souveränität Pakistans werde er sich auch künftig nicht abhalten lassen.

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unente 22.05.2011, 15:26
1. Qui se ipse defendit, reum se ipse facit.

Niemand hat Obama aufgefordert, den Mord an "bin Laden" verteidigen zu müssen - dass er es dennoch tut, zeigt wie unrecht er es selbst findet. Er hat schon viel zu viel Blut an seinen Händen - für einen "Friedensnobelpreisträger".

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Asirdahan 22.05.2011, 15:44
2. ohne

Meines Erachtens hätte Obama nur dann das Recht, die Souveränität eines anderen Staates zu verletzen, wenn es bewiesen bzw. sehr wahrscheinlich ist, dass dieser Staat mit den Terroristen zusammen arbeitet oder sie unterstützt. Für das, was einzelne Gruppen heimlich im Land treiben, kann die Regierung nichts. Auch die Unfähigkeit einer Regierung, in dieser Sache tätig zu werden, hebt nicht ihre Souveränität auf. Obama kann sie natürlich außer acht lassen, weil die Amerikaner einfach stärker sind. Im Recht ist er nicht.

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akolyth2 22.05.2011, 15:44
3. Schuld und Sühne

Obama hat alles richtig gemacht.

Seit bin Laden tot ist, ist die Welt ein Stückchen sicherer.

Daß Obama als Präsident einer Supermacht gehandelt hat, entspricht seinem Wählerauftrag.
Die nunmehr gegebene Rechtfertigung ist einer unseriösen Presse zuzuschreiben, die Obama selbst bei richtigen Entscheidungen zu diffamieren sucht.

Um es mit den Worten der Kanzlerin zu sagen: "... ich freue mich, daß bin Laden tot ist".

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wika 22.05.2011, 15:50
4. Klasse…

…jetzt ist es ja mit der Souveränität geklärt, da backen sich die Amerikaner ein Ei darauf. Wenn man also jetzt die legitimen Interessen anderer Staaten hinzuzieht und mit welchem Terror sie von den USA überzogen werden, dann ist der logische Umkehrschluss, dass es auch legitim wäre zur Bekämpfung amerikanischen Terrors entsprechende Todesschwadronen in die USA zu entsenden um entsprechende Prävention zu üben. Oder habe ich da irgendwo bei den Gleichheitsgrundsätzen was verpasst.

Diese Borniertheit von Obama ist ja kaum mehr zu ertragen und hat allenfalls das Zeugs dazu weiter Terror in Massen zu provozieren. „Terror-Erzwingungs-Politik“ – Link, man muss sich das Szenario nur mal anders herum vorstellen. Ist dieser Mann nicht in der Lage mal über den eigenen Tellerrand hinauszusehen? Ich befürchte, Obama ist bei den denkenden Menschen unten durch und er wendet sich jetzt offenbar vermehrt den thumben Wählern zu, weil es davon scheinbar mehr gibt. Geht ja nur um die Wiederwahl.

Am Ende müssen dann die Geheimdienste den Terror auch noch selber machen, weil viele Völker keinen Bock darauf haben oder nicht genügend Trittbrettfahrer ermutigt werden können, der Terror aber wohl noch eine Weile gebraucht wird um etwaige noch verbliebene Bürgerrechte endgültig auszuhöhlen … so mein Eindruck.

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pacnw 22.05.2011, 16:04
5. Naja,

Zitat von unente
Niemand hat Obama aufgefordert, den Mord an "bin Laden" verteidigen zu müssen - dass er es dennoch tut, zeigt wie unrecht er es selbst findet.
Ich war zwar nicht dabei, wuerde aber trotzdem stark vermuten dass Obama direkt von dem BBC interviewer gefragt wurde.

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akolyth2 22.05.2011, 16:16
6. Frechheit

Zitat von snooze1958
... hoffentlich gibt es bald in Ihrem Haus einen Einsatz wegen eines Anderen - mal schaun, ob Sie das dann immer noch gut finden !
Bin Laden war ein fieser und hinterhältiger Terrorist, der den Tod von Tausenden verantwortet hat.
Er wurde daher zu recht getötet.

Daß Sie einem derart abscheulichen Subjekt wie bin Laden auch noch Ihre Solidarität aussprechen, ist schon ein Armutszeugnis für Sie - Sie taugen nichts.

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AlteRatte 22.05.2011, 16:17
7. Yes we can

so hieß der Satz vor nicht so langer Zeit.
Das tun die USA jetzt auch, was immer sie meinen zu müssen, das tun sie, weil sie es können.

Das dürfen dann aber alle anderen Länder auch. Immer frei ich denke also habe ich recht.

Mal schauen wie unsere Welt in den nächsten 10-20 Jahren aussieht.

Ich habe Angst.

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loky mcqueen 22.05.2011, 16:27
8. Amerika führt sich immer mehr auf wie Hollywood

Obama hat einen Imagesieg gebraucht. Und den hat er bekommen - kurzzeitig. Die letzte verbleibende Großmacht hat sich seitdem Ende des Kalten Krieges zunehmend selber disqualifizeirt und sich nach außen hin nur noch mit Propaganda-Kampagnen á la Hollywood verkauft!

Jetzt steht das Land der unbegrenzten Möglichkeiten vor dem Bankrott und um die Stimmung nicht ganz kippen zu lassen, wird auch das berühmte "Arschloch im Wandschrank" geopfert um krampfhaft noch einmal den "Yes, We can"-Nimbus aufleben zu lassen.

Und was macht die Vasallenregierung Deutschlands? Sie bläst auch noch ins gleiche Horn und die zweithöchste Persönlichkeit der deutschen Republik befürwortet auch noch die Abschlachtung ohne fairen Prozess, ohne ein juristisches Verfahren. Sowohl Obama und auch Merkel treten mit diesem Verhalten sämtliche Errungenschaften der menschenlichen Zivilisation der vergangener Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende mit Füßen.

Nur weil der Eine ein Gauner, ein Terrorsit, ein Massenmörder war, heißt das noch lange nicht, dass der Zweck die Mittel heiligt! Und genau da liegt der Hase im Pfeffer unserer Zeit; alle meinen sich so aufführen zu können, weil ja schon in der Bibel steht "Auge um Auge, Zahn um Zahn!". Aber mit dieser Legitimation sind wir nicht besser als alle fehlgeleiteten Fundamentalisten, die der Meinung sind mit Gewalt und Terror ihrer Ideologie Ausdruck zu verleihen ...

Nein, wir sind sogar noch ärmer dran, als die, die wirklich noch an Flüsse aus Honig und Milch und 72 Jungfrauen glauben.

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Klapperschlange 22.05.2011, 16:30
9. Danke

Zitat von unente
Niemand hat Obama aufgefordert, den Mord an "bin Laden" verteidigen zu müssen - dass er es dennoch tut, zeigt wie unrecht er es selbst findet. Er hat schon viel zu viel Blut an seinen Händen - für einen "Friedensnobelpreisträger".
Ich bitte Sie, gerade durch die Tötung dieses Verbrechers hat er den Frieden in dieser Welt ein großes Stück näher gebracht!

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