Forum: Politik
Aktuelle Umfrage: George W. Bush ist beliebter als Obama
AFP

Als George W. Bush 2009 aus dem Amt schied, hatte er denkbar schlechte Umfragewerte. Der aktuelle Präsident Obama scheint dafür zu sorgen, dass die Amerikaner ihren alten Präsidenten vermissen.

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DorianH 03.06.2015, 20:32
1.

Entschuldigung, aber was ist denn das bitte für ein selten dämlicher Vergleich?

Wenn ihr "Experten" hier schon vergleichen wollt, dann solltet ihr doch bitte mal die Umfragewerte von Bush zu demselben Zeitpunkt seiner Amtszeit zugrundelegen, in dem sich jetzt auch Obama befindet.

Und da bin ich sicher, daß Bush noch nicht mal an der 40-Prozent-Marke kratzt.

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gandhiforever 03.06.2015, 20:34
2. Die Menschen vergessen

einen Grossteils des mists, den George W. Bush gebaut hat.

Aber Obamas Hartnaeckigkeit, diese geheimen Abkommen durchzuboxen (mit Hilfe der Republikaner) stoesst bei den Demokraten auf wenig Gegenliebe.

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abc-xyz 03.06.2015, 20:36
3. Lahme Ente

Bush jr. war ein schlechter US Präsident aber selbst er sieht gegen die lahme Ente Obama gut aus.

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eisbärchen_123 03.06.2015, 20:41
4. Ach ne....

Noch nie war ein Präsident derart mit Vorschussloorbeeren bedacht worden wie der Drohnenkrieg-Waterboarding-Guantanamo-NSA-"Friedensnobelpreisträger" Obama. Und was hat er von seinen Versprechen umgesetzt? NICHTS!!

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Atheist_Crusader 03.06.2015, 20:44
5.

Zitat von abc-xyz
Bush jr. war ein schlechter US Präsident aber selbst er sieht gegen die lahme Ente Obama gut aus.
Bush war vor allem mal Jemand der laut sein und anderen seine Überzeugung aufdrängen konnte - egal wie dumm oder schädlich diese auch war.

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stefan.martens.75 03.06.2015, 20:55
6. Jedes Volk

Hat die Politiker die es verdient in einer Demokratie.....
Und wir sind da mit Merkel keinen Deut besser als die Amis......
Das sind beides durch und durch pragmatische Wendehälse die ihre Überzeugungen und politischen Standpunkte nicht einmal finden wenn sie ernsthaft danach suchen würden.......

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fortelkas 03.06.2015, 21:00
7. Bush jr. beliebter als Obama

Ist ja auch nicht so schwierig, das, was Obama wegzuräumen hatte, ist in und mit dieser amerikanischen Gesellschaft und deren politischen Strukturen in 50 Jahren nicht zu schaffen. Es wurden Obama doch immer wieder Steine in den Weg geworfen (nur ein Beispiel: Gesundheitsreform und da gibt es noch viele). Eine Formulierung kann man einfach nicht stehen lassen, nämlich die vom "umstrittenen Irak-Krieg": Die Bush-Administration hat diesen Krieg mit einer dreisten politischen Lüge begonnen. Der Irak verfüge über Massenvernichtungswaffen, eine Lüge, die entlarvt wurde, auch durch spätere Eingeständnisse von Bush-Regierungsmitgliedern. Obama wollte vieles, was politisch richtig und anerkennenswert ist. Das amerikanische System des perfekt organisierten Kapitalismus lässt so etwas nicht zu.
Erwin Fortelka

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chalchiuhtlicue 03.06.2015, 21:06
8.

Wie man die Präsidentschaft von George W. Bush für besser halten kann, als die von Obama ist mir ein Rätsel. Scheinbar können viele Menschen nicht weiter als bis zu ihrem Bauchnabel denken. George W. führte die USA in verlustreiche Konflikte im Irak und Afghanistan, deren Folgen für die USA und die beiden Länder bis heute nicht ausgestanden sind. Neben dem hat er in seiner Amtszeit nichts mehr außer einer Million dummer Aussagen, die in den USA als sog. "Bushisms" bezeichnet werden. Und Obama erbte diesen Riesenmüllhaufen, den Bush hinterlassen hatte. Immerhin schaffte es Obama sich weniger in Konflikte verwickeln zu lassen als sein Vorgänger, er führte die lange fällige Krankenversicherung für alle ein, an die sich keiner seiner Vorgänger jemals heran gewagt hatte. Auch wenn diese nicht der durchschlagende Erfolg war, der er erhoffte, so war dies für Amerika als Sozialstaat ein großer Fortschritt. Dass Präsidenten, die in Zeiten regierten, in denen es der Wirtschaft gut ging und es keine großen bewaffneten Konflikte gab, höher bewertet werden, liegt an der mangelnden Intelligenz der Bürger, die nicht sehen, dass dies nicht die Leistung dieser Präsidenten war, sondern derer Vorgänger und zusätzlich auch noch durch das politische und wirtschaftliche Weltklima begünstigt wurde. Ich würde also mal nicht zu hart mit Obama ins Gericht gehen, er wäre mir jedenfalls lieber als unsere "Aussitz-Angela" ...

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1bc 03.06.2015, 21:09
9. es kommt immer darauf an..

... wie man Zahlen interpretiert.
Als jemand, der schon fast 40 Jahren in den USA lebt und arbeitet, sehe ich die Sentiments ganz anders, und wenn man den ganzen Pollbericht diskutiert, und nicht nur einige Zahlen herauspickt, sieht es auch ganz anders aus: http://www.cnn.com/2015/06/03/politics/obama-approval-rating-cnn-poll/index.html. Die Approval Rating der Republikaner liegt bei 41%, die der demokraten bei 47%. Die Amerikaner sind ausgesprochen unzufrieden mit der Leistung der Regierung im Allgemeinen. Es wird nichts, aber auch garnichts zustandegebracht vom republikanisch dominierten Kongress, der es immer noch als Hauptaufgabe sieht, das weisse Haus zu blockieren, koste es, was es wolle; und das Volk leidet darunter. Bestes Beispiel, man liess lieber den Patriot Act auslaufen und ging in den Urlaub, als ueber die weitere Ueberwachung von elektronischen Daten zu entscheiden, bzw welcher Umfang erlaubt sein soll. Es wird den Amerikanern auch immer klarer, und zwar ueber Parteigrenzen hinaus, was Bush Jr mit seinem unseligen Nahostkrieg angezettelt hat, und dass unzaehlige Leben von USsoldaten umsonst geopfert wurden. Also Bush Jr wiederwollen tut hier niemand und neue Kriege ebensowenig. Man nimmt aber Obama die schon merkelsche Untaetigkeit uebel gegenueber der IS, das ewige Zaudern und das Weigern, eine klare Linie zu vertreten. Auch andere ehrgeizige Plaene, wie Reform der Einwanderungsgesetzgebung Klimakontrolle werden nicht mehr aktiv verfolgt. Man trudelt einfach so vor sich hin in schoenster Lame Duck Manier, waehrend Wall Street wieder zum Hauptpreditor geworden ist. Ganz zu schweigen von der andauernden und wachsenden Problematik der wachsenden innerstaedtischen Gewalt und Ueberforderung der lokalen Polizei. Man fuehlt sich alleingelassen und in Washington DC geht man in den Urlaub. So sieht das hier aus.

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