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Aktuelle Umfrage: Unterstützung für schottische Unabhängigkeit wächst
DPA

Sechs Wochen vor einem potenziellen Brexit wächst die Unterstützung für ein zweites Referendum über Schottland und eine Abstimmung zu Nordirland. Zerreißt der Brexit das Vereinigte Königreich?

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beat126 15.09.2019, 16:25
10. Es gibt keinen Grund gegen eine Unabhängigkeit zu sein ...

... zumal es völkerrechtlich sogar verankert ist. Aber zu glauben, man wolle unabhängig werden um in der EU bleiben zu können, ist ein Mythos. Schottland hat mit 9% eine dreifach so Höhe Verschuldung wie die EU erlaubt. Und zu glauben diese Kriterien könnten erreicht werden ist dumm.

Das Argument für die Unabhängigkeit, dafür in der EU bleiben zu können, fällt also weg. Es hätte also niemals Bestand bei einer Volksabstimmung, was zwingend wäre.

Darum werden solche Hypothesen auch nur in Deutschen Zeitungen verfolgt.

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droid84 15.09.2019, 16:29
11.

Zitat von Gluehweintrinker
Der Brexit muss weh tun, den Briten vorwiegend, leider wird er auch EU27 Schmerzen bereiten, aber jeder muss wissen, was ihm blüht, wenn er sich auf das Abenteuer der maximalen Konfrontation einlässt.
Warum bitte muss der Brexit den Briten weh tun? Ich bin gegen den Brexit, dennoch verstehe ich nicht warum der Wunsch nach Unabhängigkeit von der EU weh tun soll und man gleichzeitig für die Unabhängigkeit Schottlands ist. Ist doch total heuchlerisch, eigentlich geht es nur darum die EU zu stärken.

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a.wacker 15.09.2019, 16:31
12.

Zitat von dwg
Die Einschätzung in UK ist "nur" die eine Seite. Der größte Widerstand gegen einen Beitritt einzelner Regionen, wie Schottland, käme aus Spanien, da dies den Pfad aufzeigen würde, wie katalanische oder baskische Separatisten aus dem spanischen Staat "austreten", aber in der EU bleiben können. Gibraltar ist noch ein weiterer kritischer Punkt.
Im Gegensatz zu Schottland sieht aber die Verfassung von Spanien keinen Austritt von Regionen vor. Hier müssten die Separatisten zuerst die Verfassung von Spanien ändern. Gutes Beispiel ist die Loslösung des Juras von Bern in der Schweiz.

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droid84 15.09.2019, 16:33
13.

Zitat von hagebut
Das ist eine der wenigen mikroökonomischen Vorstellungen die man auf die Makroökonomie übertragen kann. Das heißt aber überhaupt nicht, mal solle nicht mit anderen zusammen arbeiten. Dabei ist aber die 60/80-Regel zu beachten: Stimme nie einer Zusammenarbeit zu, wenn dabei nicht 60 % deiner Vorstellungen realisiert werden. Versuche nie mehr als 80 % deiner Absichten durchzusetzen, wenn du damit andere unter ihre 60 % drückst. Mal zur Erinnerung der Historie was Nordirland und Schottland betrifft. Die waren nie Britten wie man sich das vorstellt. Die wurden mit militärischer, teilweiser grausiger Gewalt vom Königreich unterjocht. Wird Zeit, dass da eine Korrektur erfolgt.
Ja sie wurden unterjocht, dennoch gehören sie heutzutage kulturell zusammen. Von England nach Schottland zu fahren Ist in etwa so wie von Bayern nach Hamburg zu fahren, ebenfalls Regionen mit sehr unterschiedlicher Geschichte. Wäre es eine Korrektur diese Unabhängig zu machen?

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mark e. ting 15.09.2019, 16:35
14. Brexit als Chance

vor allem für ein wiedervereinigtes Irland habe ich direkt nach dem Brexit Votum vorhergesagt.

Aber: das ist ein schwieriges Unterfangen und solange nicht mal klar ist ob NI und ROI beide abstimmen können/ dürfen/ müssen ist das ferne Zukunftsmusik. ich kann mir aber vorstellen, dass das Erfolg haben kann. Ob ROI aber das wirtschaftlich schwache NI mittragen will ist eine andere Frage.

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TOKH1 15.09.2019, 16:37
15. uuuppss

...wie konnte das denn passieren? Maximale Hulk-Wut lässt andere nicht unbeeindruckt. Insbesondere dann wenn Leute wie Trump; Johnnson und Co vergessen, dass Druck Gegendruck erzeugt. Und Hopp wird die Weltmacht kleingeschrumpft. So wie Hulk, wenn ihm die Luft ausgeht und er wieder blass wie Bruce Banner wird...

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hagebut 15.09.2019, 16:42
16. Relativitätstheorie ;-)

Zitat von droid84
Ja sie wurden unterjocht, dennoch gehören sie heutzutage kulturell zusammen. Von England nach Schottland zu fahren Ist in etwa so wie von Bayern nach Hamburg zu fahren, ebenfalls Regionen mit sehr unterschiedlicher Geschichte. Wäre es eine Korrektur diese Unabhängig zu machen?
Ich hatte einen Vorhalt wie diesen schon erwartet. Sie vergleichen also historisch Bayern und Hamburg mit Schottland/Irland und dem britischen Königreich? Geht's noch?

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el__cid 15.09.2019, 16:44
17. Wo bleibt die Queen?

Angesichts der Sprengkraft, die der Lügenbaron Johnson für das Königreich ist, müsste sie ihre Zurückhaltung endlich aufgeben, gegen den Brexit einschreiten und dem Volk ein Vorbild sein!

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wick.eurocon 15.09.2019, 16:48
18. Unterstützung für schottische Unabhängigkeit wächst.

Sicherlich wäre Schottland besser bedient,als von London regiert zu werden. Seit Johnson der gekrönte Clown das Ruder übernommen hat,gibt es nur Chaos in Britain wie auch in den ISA mit Trump,den beide haben dieselben schlechten Manieren.

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churchilla 15.09.2019, 16:52
19. INDIREF 1 , 2014 Referendum Schottische Unabhaengigkeit

Damals (2014) reiste Premier Cameron nach Schottland und warnte davor, dass ein unabhaengiges Schottland aus der EU fliegen wuerde. Dies beunruhigte in erster Linie auch EU Buerger mit staendigem Wohnsitz in Schottland. EU Buerger durften 2014 an dem Referendum teilnehmen. Im Gegensatz zum Brexit Referendum 2016. Inzwischen gibt es eine Gruppe von erzkonservativen Englaendern die nur ein Ziel haben : Schottland und der SNP zu schaden. Sie stehen in den Waehlerlisten obwohl sie sich kaum in Schottland aufhalten. Farage laesst gruessen

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