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Albigs Sonderabgabe: Autofahrer sind in Deutschland tabu
DPA

Alle gegen Albig: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident hat mit seinem Vorstoß für eine Pkw-Maut heftigen Widerspruch aus allen Parteien provoziert. Aber was ist falsch an der Idee, Geld für marode Straßen bei den Verursachern aufzutreiben?

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nota.bene 22.04.2014, 19:50
260. Individuelle Abgabe

Zitat von sysop
Aber was ist falsch an der Idee, Geld für marode Straßen bei den Verursachern aufzutreiben?
Im Prinzip nichts, solange die Umsetzung ausgewogen ist. Eine Pauschale von 100 Euro ist das nicht. Für wohlhabende SUV-Fahrer ist sie ein Trinkgeld, für einen Kleinverdiener ein dicker Brocken. Wenn schon, dann müsste die Abgabe nach Wagentyp gestaffelt werden: Über einen Algorithmus könnte aus dem Fahrzeuggewicht und der Motorleistung ein individueller Betrag gebildet werden, der für Kleinwagen bei 10 Euro und für die unnützen fetten SUV bei 1000 Euro im Jahr liegen könnte.

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obog 22.04.2014, 19:50
261. Langsam kappiere ich gar nichts mehr.....

Wie soll man eigentlich die ausländische Auto und LKW Fahrer besteuern? Machen Sie die Straßen nicht kaputt ,wenn sie sie benutzen ?Haben die aufjaulenden Autofahrer noch nie was von Straßenmaut gehört?

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ichsagemal 22.04.2014, 19:52
262.

... die Melkkuh ist mager und genau diese Politiker haben in der Vergangenheit die Riesenbeträge ohne Skrupel zweckentfremdet versemmelt (allein ~ 600 Mio ? ungestraft für das Drohnenprojekt)

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spon-facebook-10000098806 22.04.2014, 19:52
263. Verursacher ist ganz Eindeutik die Politik aller Parteien der letzten 30 Jahre

die haben nämlich alles Steuergeld in der ganzen Welt einfach so verpulvert und auch für Ihren privaten Mist ausgegeben Wie Schlipszulage, Diätenerhöhung, Sonderzulagen und alle Fehlinvestitionen der letzten 30 Jahre. Der Staat muss für den Schaden aufkommen nicht die arme Landbevölkerung. Was soll das Politiker. Das ist verarsche der allerschlechtesten Sorte. Es gibt da nichts zu diskutieren und Rumzudrehen. Schuld ist die Bundesregierung einzig und alleine. Niemand sonst. Das wollen die noch nciht mal einsehen sondern noch rumdiskutieren mit fadenscheinigen Argumenten.

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Abronzius 22.04.2014, 19:52
264. Die Albigversteher und - flüsterer

Gegen eine nutzerorientierte Abgabe ist nichts einzuwenden. Herr Albig müßte aber dann ehrlicherweise die nicht nutzerorientierte Kfzsteuer und die nur eingeschränkt nutzerorientierte Mineralölsteuer im selben Umfang kürzen. Steuereinnahmen sind genug da, sie reichen für Heerscharen von Parlamentarischen Staatssekretären, Parteiministerialschranzen pp.Bei diesen exorbitantenPersonalausgaben zu sparen ,davon will die Staatsknetepartei SPD nichts wissen.

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moistvonlipwik 22.04.2014, 19:53
265.

Zitat von weiseruhu
angeblich wird ja die Kfz-Steuer sowie die Mineraloelsteuer fuer den Ausbau/Erhalt des Strassennetzes verwendet. Oder etwa doch nicht?
1. Es gilt das Nonaffektionsprinzip. Zweckgebundene Steuern gibt es nicht.
2. Autofahren verursacht mehr Kosten als nur den Straßenbau: ca. 20% der Arbeit in Staatsanwaltschaften betrifft den Verkehr.

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gazettenberg 22.04.2014, 19:54
266.

Zitat von max-mustermann
Prinzipiell nichts dann aber bitte richtig, also wenn ich 100 Euro extra für mein Auto abgeben muss dann schlägt jeder LKW der unsere Straßen benutzt mit locker 10000 Euro zu Buche, schließlich belastet der die Straße ja auch mindestens 100mal mehr als mein PKW.
Ich glaube diese Zahl stammt aus der Zeit vor Markteinführung von SUV wie dem Porsche-Cayenne oder der letzten drei S-Klassen, die bereits mit drei Personen beladen die 2,5-Tonnen-Marke überschreiten und damit in LKW-Dimensionen vorstoßen.

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delta058 22.04.2014, 19:55
267.

Zitat von sysop
Alle gegen Albig: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident hat mit seinem Vorstoß für eine Pkw-Maut heftigen Widerspruch aus allen Parteien provoziert. Aber was ist falsch an der Idee, Geld für marode Straßen bei den Verursachern aufzutreiben?
Was falsch ist? Vielleicht die schlichte Tatsache das die dt. Autofahrer schon über die KfZsteuer mehr Geld an den Staat abgeben als dieser in en Straßenbau investiert. Oder dietatsache dass die meisten Straßenschäden durch den LKW und nicht den PKWverkehr verursacht werden. Nur mal so als Denkanstoß...

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patrick6 22.04.2014, 19:56
268. Dass der Autofahrer 'tabu' sein soll...

...erfahre ich im realen Leben eigentlich nicht. Es kommt durch alle zum Autofahren nötigen Abgaben bzw. Steuern mehr als ausreichend Geld in die Kasse.
Wenn man damit nicht vernünftig wirtschaftet, ist man schlicht unfähig. So einfach ist das.
Ich könnte mein Auto auch stilllegen, theoretisch. Es steht meist nur herum und wird auch fast nur zur Fahrt in die Firma genutzt, was sich auch anders bewerkstelligen ließe, etwas Komforteinbuße - z.B. beim Einkaufen - in Kauf genommen. Bei den wenigen Kilometern dürfte nur wenig Schaden an den hiesigen Strasse (von denen offenbar hauptsächlich die intakten noch 'intakter' gemacht werden - hier in Hamburg wird eigentlich immer nur verschlimmbessert) entstehen.
Das würde für den Staat - sollten das viele Bürger machen - erhebliche Einbussen an den og. Steuern bzw. Abgaben bedeuten, die schon anfallen, wenn man ein Fahrzeug nur HAT und noch nicht einmal BEWEGT (KFZ-Steuer, Versicherungssteuer, MwSt bei Inspektion, TÜV/AU etc). Wenn also eine Großzahl der jetzigen Autofahrer bzw. -Besitzer sich von ihrem Untersatz trennen würde, sähe man recht schnell, was noch im Staatssäckel bliebe.

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Snoozel 22.04.2014, 19:59
269. Und wieder...

... muss ich sagen: ihr seid selbst schuld.
IHR habt diese Politikerclowns wieder gewählt, statt mal das Kreuz woanders zu machen.
Dabei ist es doch scheiß egal was die Alternativen bieten, Hauptsache Abwählen muss es lauten!

Nutzt die Europawahl...

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