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Albigs Sonderabgabe: Autofahrer sind in Deutschland tabu
DPA

Alle gegen Albig: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident hat mit seinem Vorstoß für eine Pkw-Maut heftigen Widerspruch aus allen Parteien provoziert. Aber was ist falsch an der Idee, Geld für marode Straßen bei den Verursachern aufzutreiben?

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gazettenberg 24.04.2014, 10:26
470.

Zitat von rennflosse
Ich denke, dass verkehrsangemessenes Verhalten nichts mit "Unterordnung" zu tun hat. Es sollte vermieden werden, dass die vielleicht gehabte Vorfahrt als letzte Inschrift auf dem Grabstein steht.
Der Forist dale_gribble schrieb von "Unterordnung". Warum antworten Sie mir? Oder wollten Sie meinen Beitrag nur noch mal mit eigenen Worten zusammenfassen?

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gazettenberg 24.04.2014, 10:29
471.

Zitat von gantenbein3
...funktioniert anders: Wenn die Milch aus dem Norden durch die Albig-Abgabe verteuert wird, ist das erstens eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung und zweitens steigt der Preis für bayerische Milch durch den Wegfall der Konkurrenz aus dem Norden.
Und wenn die Milch durch Externalisierung der Transportkosten an die Gesellschaft verbilligt wird - ist das dann Marktwirtschaft? Ganz sicher nicht. Und warum ist eine staatliche Verteuerung unzulässig, aber eine staatliche Verbilligung legitim. Diesen Widerspruch müssten Sie bitte mal erklären.

Zitat von gantenbein3
Zusätzliche Abgaben bewirken volkswirtschaftlich eher selten, was sie bewirken sollen.
Und da wollen Sie mit Subventionierung der Speditionen gegenhalten, indem Sie die Transportkosten und die Straßenschäden durch LKW weiter beim Steuerzahler abladen? Wird nicht funktionieren.

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dale_gribble 24.04.2014, 10:41
472.

Zitat von gazettenberg
Der Forist dale_gribble schrieb von "Unterordnung". Warum antworten Sie mir? Oder wollten Sie meinen Beitrag nur noch mal mit eigenen Worten zusammenfassen?
Forist "rennflosse" hat exakt "kapiert" was ich sagen wollte.
Und hat sich nicht an irgendwelchen Begrifflichkeiten aufgezogen wie Sie.

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rennflosse 24.04.2014, 11:59
473. Erschrocken

Zitat von gantenbein3
..sind Sie vermutlich schon etwas älter. Soviel Einsicht ist heute nicht mehr üblich.
War notwendig, um überhaupt so alt werden zu können. ;-)

Zitat von gantenbein3
Nicht nur das. Die Wenigsten haben auch eine Vostellung von den durch die schiere Größe des Fahrzeugs bedingten Problemen des Fahrers, angefangen von seinem Angstschweiß beim Rangieren ohne Einweiser bis zum toten Winkel, in dem sich die Radfahrer meistens aufhalten bevor sie erfasst werden.
Ich bin immer wieder erschrocken, mit welcher Selbstverständlichkeit manche Verkehrsteilnehmer davon ausgehen, dass der Andere schon irgendwie bremsen wird. Mehr partnerschaftliches Verhalten statt Rechthaberei wäre mein Anliegen.

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rennflosse 24.04.2014, 12:01
474. Nebelkerzen

Zitat von Taiga_Wutz
@ Berg, Jusitztia, ichwardabei, Softship, and the likes Ich habe nicht von Tempolimit als einziger Lösung gesprochen, sondern als den unumgänglichen ersten Schritt! Die Folge von Tempolimits ist eine Nivellierung der Reisegeschwindi.....
Nicht das Tempo rubbelt die Straßen runter, sondern die Last. Im Übrigen spricht Albig nicht von Autobahnen, die heißen nämlich BUNDESautobahnen und das ist nicht seine Baustelle.
Wie man sonst auch immer zu Reisegeschwindigkeiten stehen mag (ich liebe es moderat), es gehört einfach nicht hierher. Denn hier gehts um Stadtstraßen und Bundesstraßen. Da gibt es keine freie Fahrt und auch kein 130.

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rennflosse 24.04.2014, 12:10
475. Beiträge

Zitat von gazettenberg
Der Forist dale_gribble schrieb von "Unterordnung". Warum antworten Sie mir? Oder wollten Sie meinen Beitrag nur noch mal mit eigenen Worten zusammenfassen?
Haben Sie Probleme, sich an Ihre eigenen Beiträge zu erinnern? Sie schrieben:
Zitat von gazettenberg
Schwächer bestimmt, aber dem Auto "untergeordnet"? So sollte sich niemand fühlen müssen.

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hedgejus 24.04.2014, 12:21
476. Schiffs-Maut

Die meisten Schiffe, egal ob groß oder klein, mit ihren nicht nach Euro 4 bzw. 5 gebauten Dieselmotoren, fahren bis in die Innenstädte hinein. Kreuzfahrt- und Containerschiffe werden immer größer. Was zahlen die Reedereien diesen Städten an Abgaben außer Liegegebühren?

Es scheint, als wurden die Städte rund um die Häfen gebaut. In Kiel sieht man die Pötte von der Fußgängerzone aus beim Einkaufsbummel durch die Stadt. In Hamburg legen die richtig großen Containerschiffe unweit der Innenstadt an.

Wenn davon die Rede ist, dass das Steueraufkommen nur einen Bruchteil von dem abdeckt, was für die Beseitigung der durch die CO2- und sonstigen Umweltverschmutzung entstandenen Schäden erforderlich wäre, sollte man zuerst an die Reedereien herantreten.

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