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Alice Weidel: AfD will ab 2021 mitregieren
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Eine Koalition mit der AfD? Für die anderen Parteien im Bundestag undenkbar. Fraktionschefin Weidel setzt trotzdem darauf - und nennt ein Vorbild aus Großbritannien.

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henry.miller 29.10.2017, 09:49
100.

Diese braune Partei wird nie mitregieren

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karlo1952 29.10.2017, 09:49
101. Alles schon mal dagewesen

In den 80er und 90er Jahren wollte keiner mit den Grünen koalieren. Anfang dieses Jahrzehnts wollte niemand mit den Linken, teilweise bis jetzt nicht. Fakt ist jedoch, dass alle diese Parteien, auch die Afd auf demokratische Weise gewählt wurden. Im Falle AfD sogar mit einer höheren Legitimation zur Regierungsteilnahme wie jetzt die FDP oder die Grünen. Man sollte endlich mal von der Schwarzmalerei lassen und diese Randparteien mit in die Verantwortung nehmen. Daran geht die Welt noch lange nicht zugrunde. Hier immer nur mit Nazis etc. abzuwaschen ist so wie wenn Mann sie linksgerichteten Parteien immer als Kommunisten titulieren würde. Tituliert doch bitte die AfD wie sie artverwandten Parteien in unseren Nachbarländern als rechts konservativ. Das trifft eher zu, da die bisherigen Platzhalter CDU und CSU dies ja nicht mehr sein wollen.

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helmipeters 29.10.2017, 09:50
102. Frauenanteil

der geringe Frauenanteil für die AfD bei Wahlen begründet sich damit, das Männer politisch kritischer denken als Frauen die sich ihre Meinungsbildung überwiegend via Staatsmedien erklären lassen.

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guka-le. 29.10.2017, 09:51
103. Ahhhh

Ich geh stark davon aus, dass diese Partei bei der nächsten Bundestagswahl nicht über fünf Prozent kommt.
Da soll es doch bald eine Partei geben,
die ein ähnliches Wahlprogramm hat, bloß mit nicht so viel Braun im Programm.

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tobyr 29.10.2017, 09:51
104. Wenn...

... die AfD ihren NPD-nahen Flügel in näherer Zukunft neutralisiert und es vermag, sich als bürgerlich-rechtskonservative Kraft zu etablieren, wird das für die Union eine strategische Option werden, ganz klar. Die Strategie sähe dann so aus:
- Das rechtskonservative Spektrum - das die Union früher selber bedient hat - wird zum potentiellen Partner AfD ausgelagert. Dadurch gibt es für CDU und CSU freien Spielraum nach links.
- Die Union selber konkurriert mit der SPD - die langfristig aufzureiben oder ihrerseits zur (Wieder-)vereinigung mit der Linken zu treiben ist - um die Mitte.
- Die FDP bleibt durch Nischenschutz ihrer Themen in der Finanz- und Wirtschaftspolitik erhalten.
Wenn, wovon auszugehen ist, das so komplett abgedeckte bürgerliche Spektrum der Wählerschaft satte Mehrheiten jenseits der 50%-Marke verbuchen kann, sind die Optionen für die CDU/CSU äußerst attraktiv: Sie kann mit beiden oder je nach Wahlerfolg auch nur mit einer der beiden anderen Parteien koalieren. Sie kann aber auch, als dann definitiv am weitesten links stehende Kraft in diesem Spektrum, mit Koalitionsoptionen in Richtung SPD und Grüne kokettieren, während die AfD gar nicht und die FDP nur sehr eingeschränkt für andere Koalitionen offen sind.

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grommeck 29.10.2017, 09:57
105. Wenn man sieht, was die anderen aus der Wahl scheinbar nicht gelernt

haben, könnte es klappen. Die hochnäsigen CDU, FDP und Grünen machen wie es aussieht weiter so gegen den Willen der Bürger, mit ihrer Umverteilung von unten nach oben, dem Schutz krimineller Machenschaften in der Wirtschaft und die SPD kann solange Typen wie Scholz dabei etwas zu sagen haben, keinen Schwenk in Richtung sozialer Gerechtigkeit durchziehen. Aber das ist gerade der Punkt.

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postmaterialist2011 29.10.2017, 09:57
106. Bitte ?

Zitat von biber01
Wo bitte sehen denn viele Foristen die vielbeschworenen Ähnlichkeiten bei den beiden Parteien? Kann im Parteiprogramm der AfF kein Führerprinzip, keinen Hang zu milit. Organisation o. Uniformvergötterung entdecken Sehe auch keine Aufmärsche o. die "festgeschlossenen Reihen". Auch durch AfD angezettelte Saal- o. Strassenschlachten sind mir nicht bekannt. Natürlich sind AfD-Gesichter wie Höcke nur schwer zu ertragen, aber schräge Personal ist auch in anderen Parteien zu finden.
Weite Kreise der AfD unterstützen PEGIDA, deren Auftritte ausschliesslich aus Tabubrüchen besteht. Allein schon das AfD-Vokabular "Mischvölker" , "Umvolkung", "Wir holen uns unser Land zurück", "Denkmal der Schande" erinnert an die NSDAP. Man möchte alle Medien kontrollieren und gleichschalten, den "Staatsfunk" abschaffen, Theater in ihrer Kunstfreiheit einschränken, Ausländer die hier leben ihre Rechte beschneiden. Wenn aufgebrachte AfD-Wähler einer Bundeskanzlerin ein Vokabular entgegenschleudern, welches man hier nicht wiederholen möchte, dann sind diese nur auf freiem Fuss, weil in Sachsen ein brauner Sumpf herrscht und die Polizei auf dem rechten Auge blind ist. Wenn hier zudem von "Arbeitsdiensten" für Arbeitslose gesprochen wird, dann klingt dies doch mehr nach 1933 bis 45 als alles andere danach.

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simonweber1 29.10.2017, 09:57
107. Naja

Zitat von horstenporst
An alle Arbeitslosen und Geringverdiener, die AfD gewählt haben: Informiert euch über Thatchers Wirtschafts- und Sozialpolitik und überlegt dann, ob ihr dieser Partei noch einmal eure Stimme geben wollt.
wenn man die Wirtschaftspolitik unserer Regierungen anschaut und die Praxis der Unternehmen einmal genauer betrachtet, wüßte ich gern wo hier der Unterschied zum sogenannhten Thatcherismus besteht. Glauben Sie die Änderungen deutscher Systeme nach Agenda 2010 waren anders? Hier in paar Stichworte zum Thatcherismus: Nach dem Amtsantritt von Margaret Thatcher als Primierministerin (1979) wurden viele grundlegende wirtschaftspolitische Dinge verändert. Darunter zählt, dass halbherzige Subventionierung und unrentable Verstaatlichungen beendet wurden. Weitere grundlegende Veränderungen waren die Reprivatisierung verschiedenster staatlicher Unternehmen oder ganze Industriezweige, die für die Neo-Industralisierung von großer Bedeutung waren. Zudem wurden die Bedingungen für Streiks und Gewerkschaften geändert, damit die Produktivität gesteigert werden konnte." Zitat Ende
Vielleicht möchte Frau Weidel dem "deutschen Thatcherismus" einen menschlichen Anstrich verpassen.

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Atheist_Crusader 29.10.2017, 09:57
108.

Zitat von Bueckstueck
Hier aus der Schweiz beobachtet erscheint es unmöglich das eine Nazipartei jemals wieder in Deutschland mitregieren wird. Deshalb wird das wohl Wunschdenken bleiben. Gottlob.
Ja nu. Aus dem Ausland betrachtet schien aus auch unmöglich dass die Briten die EU verlassen oder dass die USA einen krankhaften Lügner und Schwachsinnigen als Präsidenten bekommen.

Wer solche Dinge ausschließt, trägt einen Teil dazu bei sie möglich zu machen.

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Spiegelleserin57 29.10.2017, 09:57
109. man sollte aber nie vergessen dass diese Leute gewählt wurden!!!

Zitat von krauseberg
Die Geschichte der Bundesrepublik lehrt doch, dass soch rechtsextreme Parteien schnell selbst erlegen. Die AfD zeigt doch genau diese Effekte und nach dem Austritt von Frauke Petry ist sie auf dem besten Weg ein weiterer Meilenstein in dieser Geschichte zu sein. Ich freue mich schon auf all die Skandale und Skandälchen der braunen Hetzer.
Skandale und Skandälchen gibt es in allen Parteien. Ich erinnere da nur an Pädophilie und Steuerhinterziehung.
Was mir aufgefallen ist, ist dass ein großer Teil der AFD sehr gebildete Leute sind die durchaus wissen was sie tun. Auch Staatsanwälte sind unter ihnen und einige Rechtsanwälte und Unternehmer.
Viele Sympathisanten treten gar nicht in Erscheinung die sehr wohlhabend sind. Das sind keine kleinen dummen Krawallmacher!
Wir werden sehen wie sich die Regierung entwickeln. Ich jedenfalls unterschätze diese Partei keinesfalls.
Dass mal Leute ein-und austreten ist ein ganz normaler Vorgang wie in anderen Parteien auch siehe NRW Frau Twesten..z. B.
Als viel bedenklicher halte ich den Gesinnungswandel der deutschen Bürger auf den sich diese Partei stützt. Ohne ihn wäre sie nie gewählt worden!

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