Forum: Politik
Alice Weidel: AfD will ab 2021 mitregieren
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Eine Koalition mit der AfD? Für die anderen Parteien im Bundestag undenkbar. Fraktionschefin Weidel setzt trotzdem darauf - und nennt ein Vorbild aus Großbritannien.

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chardon 29.10.2017, 09:59
110. @ 24 hero874

Zitat von hero874
Es mag so um die 15% in Deutschland geben, die solche nationalistischen Blödsinn wollen. Das reicht leider für den Einzug in den Bundestag. Aber Regierungsverantwortung wird diese Partei hoffentlich nie erlangen.
Ich hatte vor sehr lange Zeit einen Lehrer, der uns sagte: "Man kann nie so dumm denken, wie die Menschen sind". Trotzdem, ich mag Ihren Opptimismus, teile ihn, behalte jedoch ein klein wenig ein unangenehmes Gefühl, betr. "nationalisitscher Blödsinn". Hoffen wir das Beste, liebe Forist!

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spezialdm 29.10.2017, 10:01
111.

Zitat von Irene56
Da hapert es bei sehr vielen Leuten. Denn die AfD ist nun mal die drittstärkste Kraft nach der BTW. Wenn Koalition, dann mit den Parteien, die von den Wählern die meisten Stimmen erhalten haben. Da die SPD wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen möchte (in der Opposition große Reden schwingen), wären das nun mal die CDU/CSU, die AfD und die FDP. Aber wen interessiert das schon? Hier geht es nur um Macht, nicht um Demokratie und Regieren für das Volk. Knapp 8,9 % der Wahlbeteiligten haben die Grünen gewählt, offenbar soll unser Land von einer Minderheit gesteuert werden? Weiter so.
Interessantes Verständnis von Demokratie...und dann andere über Demokratie belehren wollen. Ihrer "Logik" nach hätte 1932 die NSDAP mit der SPD koalieren müssen. Das waren mit 30% bzw. 20% die stärksten Parteien damals. Ob das seinerzeit der "Volkswille" war? Wohl kaum.

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lesheinen 29.10.2017, 10:02
112.

Weidel mag zwar eine kluge Frau sein, aber für mich in erster Linie eine Karrieristin. Deshalb ist sie auf dem Zug AfD aufgesprungen, obwohl diese Partei nicht ihrer gelebten Wirklichkeit entspricht. Das mag für Toleranz der AfD sprechen, aber deren martialische Wortwahl und deren Klientel sprechen eher dafür, dass es sich nur um Tünsche handelt. Irgendwie befindet sich Alice also im Wunderland. Ich bin mal gespannt, wann Gauland sie und Meuthen absägt, so, wie das Frauke Petry mit Bernd Lucke gemacht hat und dieses Jahr selbst erlebt hat, sich mit Björn Höcke noch stärker in die braune Ecke begibt und die von Weidel herbeigesehnte Regierungsfähigkeit unmöglich macht.

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stoffi 29.10.2017, 10:02
113.

Zitat von helmipeters
der geringe Frauenanteil für die AfD bei Wahlen begründet sich damit, das Männer politisch kritischer denken als Frauen die sich ihre Meinungsbildung überwiegend via Staatsmedien erklären lassen.
jein
aber inzwischen werden die Frauen hellhöriger, denn sie fühlen sich immer unsicherer und die, die schlechte Erfahrungen machen, beginnen selber zu denken.
Das sind nicht wenige

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Atheist_Crusader 29.10.2017, 10:03
114.

Zitat von styxx66
Für ein paar Kita-Plätze wohl eher nicht. Für Schutz vor Vergewaltigung, für eine niedrige Verbrechensrate und für die Aufhebung des Artenschutzes gegen Merkels Gäste aber schon.
Und was präsentiert die AfD da was der Rest nicht bietet?

Vergewaltigung ist bereits eine Straftat.
Abschiebungen von Kriminellen will so ziemlich jeder, ausgenommen vielleicht die Linke.
Und die Verbrechensrate senkt man nicht indem man auf Minderheiten herumtrampelt.

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fördeanwohner 29.10.2017, 10:05
115. -

Zitat von helmipeters
der geringe Frauenanteil für die AfD bei Wahlen begründet sich damit, das Männer politisch kritischer denken als Frauen die sich ihre Meinungsbildung überwiegend via Staatsmedien erklären lassen.
Dann ist Frau Weidel ja wirklich die beste Wahl, um an der Spitze der AfD zu stehen. Von wegen Frau, Sie verstehen? Wenn Männer also angeblich politisch so kritisch denken, dann ergibt das nicht wirklich Sinn, oder?
Frage an Sie: Sind Sie eigentlich ein Mann? Nur mal so ...

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Klapperschlange 29.10.2017, 10:07
116.

Zitat von Ündnü?
Ich weiß nicht, wie man von A für Auslaufmodell zu A wie Alternative kommen kann. Die Albernen für Deppen wollen nicht gleich gut oder schlecht sein, wie die, die wir schon an den Schalthebeln haben. Sie wollen besser sein, eine Alternative halt. Nur: Ex-CDUler Gauland ("Affäre Gauland"), Ex-CDUler Glaser ("Glaser-Fonds"), ein geschichtsvergessener Ex-Geschichtslehrer namens Bernd Höcke, die Wahl-Schweizerin Alice Weidel (war mal irgendwann und irgendwie wohl bei Goldman-Sachs - ist das eigentlich ne Empfehlung?), Grenzschüsse-Fan von Strolch oder ein wirtschaftlicher erfolgloser Autokühler-Reparateur Poggenburg sollen in Landes- und Bundesparlamenten eine Alternative - etwas: Besseres - zu dem darstellen, was wir bereits haben? Jeder der Genannten ist eine Windung der Abwärtsspirale dieses Landes. Ex-CDUler Homann, Ex-MLPDler Gedeon, der dauerblasse Tapsi Meuthen..., und dann natürlich Poloch-Fantast Arppe, mein Gott, eine echte Alternative. Für wen, für was?
Komich einen Straßenschläger und Taxifahrer akzeptieren Sie. Einen Buchhändler und ewige Studenten ebenso. Berufslose, wie die Claudia und die Grünenvorsitzende haben genau nichts vorzuweisen.

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ericstrip 29.10.2017, 10:08
117. Die Einordnung paßt schon mal...

...Thatcher war eine Assoziation, die ich im Wahlkampf auch schon hatte. Daran mag man sich argumentativ abarbeiten - das ist aber etwas ganz, ganz anderes als das ständige Nazi-Gerufe von Leuten, die in Geschichte gepennt haben! Das geht schlicht am Thema vorbei, nutzt letztlich der von den Rufern so sehr verhaßten AfD und verhindert eine vernünftige gesellschaftliche Diskussion über unsere Rolle in der globalisierten Welt und die Zukunft unseres Sozialstaats. Warum will da niemand außer der AfD drangehen? Wer außer Wagenknecht/Lafontaine, die in ihrer Partei allerdings zunehmend isoliert sind, hat noch Ideen? Es ist an der Zeit!

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gluecklich_woanders 29.10.2017, 10:09
118. Deutsche Frauen für deutsche Männer...

Ich glaube, Frau Weidel hat da ein zentrales Anliegen der AfD-Wählerschaft nicht verstanden: Rückgewinnung der Kontrolle des deutschen Mannes über die deutsche Frau. Frauen sollen Kinder kriegen und den Fortbestand der deutschen Rasse sichern, dann dürfen sie zur Belohnung vielleicht auch mal an die Supermarktkasse oder Grundschulklassen unterrichten. Ebenso wie die Trumpwählerschaft zeichnet sich die AfD u.a. durch die vielen männlichen Wähler aus, die absolut nicht damit klarkommen, dass es plötzlich nicht mehr ausreicht, weiß und männlich zu sein, um wenigstens zuhause den Ton angeben zu dürfen. Das Ganze ist - zumindest ein Stück weit - auch ein Protest der Männer gegen Frauen in der Arbeitswelt, gegen Frauen, die selbst über ihren Körper bestimmen, und gegen Frauen, die plötzlich nicht mehr über sexistische Witze lachen wollen. Die fehlende Unterstützung der AfD durch Frauen hat nichts mit einer irgendwie linkeren Einstellung oder "Gutmenschentum" zu tun: Es ist reiner Selbsterhalt. Und das wird hoffentlich auch so bleiben.

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Havel Pavel 29.10.2017, 10:10
119. Um an die Macht zu gelangen sind für viele alle Mittel recht

Zitat von interessierter10
... mit der AFD koalieren, um an die Macht zu kommen bzw. zu bleiben. Inhalte waren bei der CDU schon immer sekundär... Zuerst kommt die Macht, da ist dann der Anstand und die Verantwortung gegenüber der Menschlichkeit eher redundant...
Meinen Sie etwa die anderen Parteien würden sich im Falle eines Falles anders verhalten? Wie leicht diese doch Ihre propagierten Ziele aufgeben und sich oft sogar gegenteiliger Auffassung zuwenden wurde doch mehr als nur einmal bewiesen und lässt sich an den gegenwärtigen Koalitionsverhandlungen erkennen. Natürlih wird erst mal vehement dagegen gewettert sich von seinen Zielen abzuwenden aber letztendlich wird man sich doch irgndwie einig, denn keiner will sich die lukrativen Regierungsposten entgehen lassen und eine Handlungsfähige regierung muss halt nun mal gebildet werden! Momentan ist es noch sehr und komfortabel sich grundsätzlich in jeder Hinsicht von der AfD zu distanzieren und demonstrativ abzuwenden, denn keine Partei ist in irgendeiner Form auf diese angewiesen, ja es ist sogar in sie lächerlich zu machen und zu denunzieren. Auch wenn ich diese Partei nicht mag geschweige denn ihre Ziele nicht gut finde ist dies einer intakten Demokratie nicht würdig! Auch oder gar insbesondere Minderheiten oder Menschen mit anderen Ansichten dürfen hier nicht ausgegrenzt oder denunziert werden. Gerade dies kann sogar ungewollt zu deren Stärkung beitragen, womit die Denunzianten dass Gegenteil dessen bewirken was sie beabsichtigen. Aber das muss jeder selber wissen was er tut, nicht auszuschliessen, dass dies womöglich ja sogar deren Ziel ist!

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