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Als Kanzleramtschef: Pofalla verhandelte neun Mal mit der Deutschen Bahn
DPA

Der mögliche Wechsel von Ronald Pofalla zur Deutschen Bahn wird heftig kritisiert. Nun wurde bekannt, dass er sich als Kanzleramtsminister neun Mal mit Vertretern seines designierten neuen Arbeitgebers getroffen hat. Die CDU-Basis in seinem Wahlkreis zeigt sich "irritiert".

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townsville 03.01.2014, 16:44
1. optional

DIe DB ist ein bundeseigenes Unternehmen, wenn Pofalla da in den Vorstand berufen wird, dann ganz sicher nicht gegen der Willen der Regierung.

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Thomas Gr. 03.01.2014, 16:48
2.

Zitat von sysop
Der mögliche Wechsel von Ronald Pofalla zur Deutschen Bahn wird heftig kritisiert. Nun wurde bekannt, dass er sich als Kanzleramtsminister neun Mal mit Vertretern seines designierten neuen Arbeitgebers getroffen hat. Die CDU-Basis in seinem Wahlkreis zeigt sich "irritiert".
Wulff hat es vorgemacht, Pofalla macht es nach. Mal schauen wer es besser macht :-(

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spmc-12653168937531 03.01.2014, 16:50
3. Vor der eigenen Haustür kehren

wir brauchen gar nicht auf andere korrupte Staaten schauen. Die Bananenrepublik ist nah bei uns. Das Schlimme an diesem Vorgang ist nicht nur die Tatsache als solche sondern dass es wie selbstverständlich in aller Öffentlichkeit praktiziert wird. Hier drückt sich einerseits die Geisteshaltung bestimmter Politiker aus insbesondere unserer Kanzlerin und andererseits deren Wissen und Selbstsicherheit, dass wir als Bürger so etwas nicht mehr entsprechend bekämpfen und wie betäubt diesem Treibenzuschauen.

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hachherje 03.01.2014, 17:00
4. Mich widert sowas

nur noch an. Da legen die als Minister nen Amtseid ab und widersprechen mit ihrem Verhalten. Warum macht man dann dieses Schmierentheater ( aus Gewohnheit o.um zu zeigen, wie demokratisch wir sind?). Hier fehlt das, was sonst überall die Regel ist, nämlich das Erleben von Konsequenz des eigenen Verhaltens. Wie reden und empören uns, aber nichts passiert. Hier sei mal stellvertretend der jährliche Bericht des Bundes der Steuerzahler genannt. Jedes Jahr werden Steuerverschwendungen (warum ist das eigendlich im Gegensatz zur Steuerhinterziehung nicht strafbar?) aufgelistet...Und, was passiert. Wir haben mal darüber geredet, die Verantwortlichen tragen keine Konsequenz und nächstes Jahr dasselbe. Kontrolle von Macht nur auf de. Papier ohne praktisches Erleben und nur um ihrer Selbst Willen hölt Demokratie aus uns wir wundern uns dann über Verdrossenheiten. Wollt gar nicht so viel schreiben, aber mich regt das auf ( oder wir nehmen das einfach nicht ernst)...

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enoughnow 03.01.2014, 17:04
5. warten auf ....

"Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bislang noch nicht zur Zukunft ihres früheren Kanzleramtschefs geäußert."

ja was erwartet Ihr denn. Zu was äußert sie sich denn überhaupt. Der Filz und das Geschiebe ist doch Alltag.

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kdshp 03.01.2014, 17:06
6.

Zitat von sysop
Der mögliche Wechsel von Ronald Pofalla zur Deutschen Bahn wird heftig kritisiert. Nun wurde bekannt, dass er sich als Kanzleramtsminister neun Mal mit Vertretern seines designierten neuen Arbeitgebers getroffen hat. Die CDU-Basis in seinem Wahlkreis zeigt sich "irritiert".
Na und! Das ist doch nichts neues und ich verstehe die aufregung nicht. Das geht durch alle parteien und ist menschlich das man sich als "verein" posten zuschiebt. Da wird sich auch nichts dran ändern wetten.

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Palmstroem 03.01.2014, 17:06
7. Warum auf Millionen verzichten

Zitat von Thomas Gr.
Wulff hat es vorgemacht, Pofalla macht es nach. Mal schauen wer es besser macht :-(
Wann war Wulff Bahnvorstand?
Sein Fehler war Bundespräsident zu machen und auf Millionengagen zu verzichten. Als Vorstandsmitglied hätte sich niemand für seine 70 € - Jause auf einem Oktoberfest interessiert.
Der Fall Wulff zeigt nur, dass man blöd ist, es nicht wie Schröder, Beck, Koch oder Profalla zu machen!

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albert schulz 03.01.2014, 17:07
8. neue Besen kehren gut

Zitat von townsville
DIe DB ist ein bundeseigenes Unternehmen, wenn Pofalla da in den Vorstand berufen wird, dann ganz sicher nicht gegen der Willen der Regierung.
So ist es. Die Bahn hat nur einen Chef, und der heißt Bundesregierung, das Parlament hat rein nichts mehr zu sagen. Daß der Bursche Lobbyist wird ist also saudummes Mediengeplärre. Wenn überhaupt ist er Kontrolleur und soll der Bahn Beine machen. Und das bedeutet sicher nicht Schminken des häßlichen Anblicks, den die Bahn so gern bietet, sondern fundamentale Eingriffe, unter anderem in Struktur und Organisation. Diese Bahn ist – vermutlich durch Mehdorn – zum unmotivierten Saustall verkommen, sie muß ein befriedigendes Gesamtkonzept bekommen, das Bestand hat und positive Mitwirkung erzeugt.

Man hatte zwar den Eindruck, als hätte sich unter Grube einiges zum Besseren gewandelt, nicht zuletzt durch Schäubles Zusatzmilliarden, aber offensichtlich reichte das der Regierung nicht, weil die Bahn weiterhin versucht, mit geringst möglichem Aufwand den Rahm für sich abzuschöpfen.

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002614 03.01.2014, 17:10
9. Er ist

jedenfalls nicht unser Sklave und auch nicht der der Regierung. Er wird sich ja wohl beruflich verändern dürfen.

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